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epa04838145 Russian President Vladimir Putin (C), Indian Prime Minister Narendra Modi (2-L), Brazilian President Dilma Rousseff  (L) Chinese President Xi Jinping (2-R) and South African President Jacob Zuma (R), during the group photograph of BRICS leaders in Ufa, the capital of  Bashkortostan republic, Russia, 09 July 2015. Ufa is hosting BRICS (Brazil, Russia, India, China and South Africa) and SCO (Shanghai Cooperation Organisation) summits on 09 and 10 July.  EPA/BRICS / SCO PHOTOHOST / RIA NOVOST

Die Staatschefs der fünf BRICS-Staaten: Dilma Rousseff (Brasilien), Narendra Modi (Indien), Wladimir Putin (Russland),  Xi Jinping (China), Jacob Zuma (Südafrika). Bild: EPA/RIA NOVOSTI POOL

BRICS-Staaten: «Die neoliberale Globalisierung durch den Westen vernichtet weltweit Arbeitsplätze und Ökosystem»



Mit massiver Kritik an der Politik des Westens haben die Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika (BRICS) auf ihrem Gipfel in Ufa eine enge Partnerschaft vereinbart. Ziel der neuen Strategie-2020 ist es, Wachstum und Konkurrenzfähigkeit der BRICS in der Weltwirtschaft zu erhöhen.

Das sagte der russische Präsident Wladimir Putin als Gastgeber des 7. BRICS-Gipfels am Donnerstag in der Industriemetropole. In ihrer Abschlusserklärung kritisieren die fünf Staaten auch die «neoliberale Globalisierung», weil diese weltweit Arbeitsplätze sowie Ökosysteme vernichte.

Multipolare Weltordnung

Im Communiqué von Ufa vereinbarten die Staaten das Ziel, eine neue «multipolare politische Weltordnung» aufzubauen, ohne sich einem Diktat des Westens und «diskriminierenden Wirtschaftssanktionen» zu beugen. Angestrebt werde eine gerechtere Ordnung der internationalen Beziehungen, heisst es in dem 18-Punkte-Papier. Laut Deklaration sehen sich die BRICS-Staaten als «Struktur einer neuen globalen Steuerung». Chinas Staatschef Xi Jinping nannte den Prozess «unumkehrbar».

Die Erklärung hebt auch die neue BRICS-Entwicklungsbank sowie die Währungsreserve hervor. Sie sollen zusammen ein Volumen von 200 Milliarden Dollar erreichen und ein Gegengewicht zu dem vom Westen dominierten Internationalen Währungsfonds (IWF) bilden. Damit wollen die Schwellenländer den Reformdruck auf IWF und Weltbank erhöhen. (whr/sda)

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