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President Donald Trump speaks during a meeting with Hungarian Prime Minister Viktor Orbán in the Oval Office of the White House, Monday, May 13, 2019, in Washington. (AP Photo/Evan Vucci)

Bild: AP/AP

Trump krebst beim Handelsstreit mit China zurück



Trotz Eskalation des Handelskonflikts mit China gibt sich US-Präsident Donald Trump optimistisch. Bei einem Abendessen im Weissen Haus verwies er am Montag (Ortszeit) darauf, dass Finanzminister Steven Mnuchin jüngst von Handelsgesprächen in China zurückgekommen sei.

«Wir werden Sie in etwa drei oder vier Wochen wissen lassen, ob das erfolgreich war oder nicht. Aber ich habe das Gefühl, dass es sehr erfolgreich sein wird», sagte Trump.

Er habe zudem noch nicht über eine weitere Verschärfung der Gangart entschieden. Am Rande des Gipfels der grossen Industrieländer (G20) Ende Juni in Osaka (Japan) wolle der US-Präsident mit Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping reden, sagte Trump am Montag zuvor Reportern. Als nächster Schritt sollen sich bei einer Anhörung im Juni zunächst Experten zu dem Vorhaben der Tariferhöhungen äussern.

Börsen geben nach

Die Pläne von Trump sehen höhere Zölle auf Einfuhren aus China im Wert von rund 300 Milliarden Dollar vor. «Das ist eine riesige Menge Geld, die in unser Land kommen würde», sagte Trump und bekräftige damit seine Annahme, wonach Zölle von den exportierenden Ländern bezahlt werden. Tatsächlich zeigen Untersuchungen, dass die Zölle vor allem US-Bürger treffen: Unternehmen, die chinesische Waren importieren, geben die zusätzlichen Kosten zumindest teilweise an ihre Kunden weiter.

Die Unsicherheit im Zollkrieg zwischen den zwei grössten Volkswirtschaften lies am Dienstag die asiatischen Börsen fallen. Nach den Verlusten an der Wall Street am Vortag sackte in Japan der Nikkei-225-Index in den ersten 15 Handelsminuten um 1,8 Prozent ab. In Hongkong fiel der Hang Seng um rund zwei Prozent. Auch die Börsen in China lagen klar im Minus. Der Kospi-Leitindex in Seoul, der schon am Montag auf den niedrigsten Stand seit Januar gefallen war, ging auch erst nach unten, machte dann aber wieder Boden gut.

Vernehmlassung gestartet

Trump hatte nach Angaben des US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer in der vergangenen Woche angeordnet, das Verfahren für die nächste Zollerhöhungsrunde einzuleiten. Nun soll der Plan Thema einer öffentlichen Anhörung am 17. Juni sein. Bis dahin können beispielsweise Bürger, Diplomaten und Handelsverbände ihre Stellungnahmen zu dem Vorhaben einreichen.

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China hatte sich zuvor weiter hochgeschaukelt. Auf die jüngsten Zollerhöhungen der USA im Wert von über 200 Milliarden Dollar reagierte China mit der Ankündigung weiterer Strafabgaben. Peking setzte sich damit über eine Warnung des US-Präsidenten hinweg. Er hatte China aufgefordert, von «Vergeltung» abzusehen. (sda/reu/afp/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Normi 14.05.2019 17:33
    Highlight Highlight Es wird langsam Zeit auch über Dems z.b sagte Rashida Tlaib wenn ich an den Holocaust denke gibt mir das ein beruhigendes Gefühl, wtf

    Warum ist das nicht auf der Startseite?

    Mit verheimlichen macht man sich zum mittäter!!
  • swisskiss 14.05.2019 12:16
    Highlight Highlight Der chinesische Präsident Xi Jinping, hat mehr als 200 Berater in Handelsfragen. Präsident Trump hat FOX news...

    März 2018: "Trade wars are good, and easy to win." Donald " the stable genius" Trump.
  • Avenarius 14.05.2019 11:09
    Highlight Highlight Es ist so unfassbar peinlich was dieser blonde Rotzlöffel
    aufführt. Sein vorpubertäres Handeln (genau wie seine Sprache) diskreditieren ihn zu einem Vollidioten und machen ihn weltweit zur Lachnummer. Den Amerikanern muss es die Schamesröte ins Gesicht pumpen, wenn sie sehen, dass so ein Hosenscheisser ihr Präsident ist.
    Ich hoffe, die EU ist ist klug und arbeitet mit den friedlichen Iranern anstatt den blutgierigen Amis, die das gleiche Spiel (sanktionieren und ausbluten lassen) wie im Irak, Afghanistan etc. spielen. Ich hoffe, die EU zeigt mal richtig Eier gegenüber den Ami-Terroristen !
    • rodolofo 14.05.2019 13:32
      Highlight Highlight Friedlich ist dieser Iran nicht.
      Aber vor allem die Jungen wünschen sich eine Öffnung und Reformen.
      Eigentlich ganz ähnlich, wie bei uns und überall auf der Welt...
  • Ritiker K. 14.05.2019 08:13
    Highlight Highlight Zusatzinfo: Die von D.T. ausgesprochenen Zollerhöhungen der USA im Wert von über 300 Milliarden Dollar, betreffen nicht Waren, welche bereits verschifft sind. Wirksam wären die Zölle in ca. 30 Tage geworden.

    Jetzt heisst es: "Wir werden Sie in etwa drei oder vier Wochen wissen lassen, ob das erfolgreich war oder nicht. Aber ich habe das Gefühl, dass es sehr erfolgreich sein wird."

    Drohungen aussprechen, die unmittelbar erscheinen, aber das 'Zurückkrebsen' schon vorgeplant haben damit man sich als Retter des Deals aufspielen kann.

    Auch bekannt als: Probleme lösen, die man selber erzeugt.

  • rodolofo 14.05.2019 07:19
    Highlight Highlight Von "Äusserst ekelhaft" zurück zu "Ekelhaft wie üblich".
    Und verkauft wird das als "Grosses Entgegenkommen".
    Die Chinesen sind nicht zu beneiden!
    Wir auch nicht...
  • Gawayn 14.05.2019 06:05
    Highlight Highlight Es wird wirklich langsam Zeit, das man den Dollar als Leitwährung absetzt und den mit mit dem Euro zum Beispiel ersetzt.

    Die Amis mit ihrem Staatsterror Regime, glauben sich schlicht alles erlauben zu können.

    Was passiert wohl, wenn Trumpel wieder gewählt wird?
    Der wird sich in seinem Verhalten bestätigt wissen. Noch viel weniger Skrupel haben alle Welt in Krisen zu stürzen.

    Amerika, sehe ich nicht mehr als einen Partner an.
    Die mutieren zu Schurkenstaaten.
    • Stratosurfer 14.05.2019 07:23
      Highlight Highlight Ich kann Trump nicht ausstehen. Es sind aber die äusserst unfairen Handelskondition, die China der ganzen Welt aufzudrücken versucht, die zu diesem Streit führten. (Patentverletzungen, hohe Zölle auf Einfuhren aus dem Ausland).
      Die USA lehnen sich endlich dagegen auf, während die Europäer die Faust im Sack machen aber Angst haben wirklich Druck auf China auszuüben. Was er da gerade tut, hilft schlussendlich auch uns.
    • WID 14.05.2019 09:44
      Highlight Highlight @Gawayn: Der Euro als Leitwährung ist nicht besser, er brigt ebenfalls grosse Risiken. Der Punkt ist, dass die USA ihre wichtrigste Waffe, den Dollar, bisher wacker verteidigt haben. Lybien wollte weg von Dollar, Iran will währungstechnisch eigene Wege gehen aber auch Nordkorea macht sein eigenes Ding. Russland versucht sich seit längerem auch unabhängiger zu machen machen. Klingelts?
    • Mat_BL 14.05.2019 09:54
      Highlight Highlight Ich vermute dass die neue Leitwährung in diesem Jahrhundert wohl eher der Renminbi werden wird...
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