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epaselect epa07202576 A vandalizes statue of the Marianne, a symbol in France, seen inside the Arc de Triomphe, as protesters wearing yellow vests (gilets jaunes) entered the Arc de Triomphe monument during clashes with riot police as part of a demonstration over high fuel prices on the Champs Elysee in Paris, France, 01 December 2018. The so-called 'gilets jaunes' (yellow vests) are a protest movement, which reportedly has no political affiliation, is protesting across the nation over high fuel prices.  EPA/ETIENNE LAURENT

Die zerbrochene Statue der Marianne, einem Symbol der Französischen Republik. Sie wurde während der Proteste in Paris eingeschlagen. Bild: EPA/EPA

Die gelbe Wut: Das passiert gerade in Paris

Rien ne va plus: In Frankreich lassen die «gilets jaunes» ihrer Wut auf Präsident Macron freien Lauf. Es ist ein Kampf von ganz unten gegen ganz oben. Wie es dazu kam – in sieben Akten. 



1. Akt: Das Tanken wird teurer

Erst ging es bloss um den Spritpreis: Präsident Emmanuel Macrons geplante Erhöhung der Ökosteuer auf Diesel und Benzin ab 1. Januar 2019 um sechs, respektive drei Cents, brachte das Fass zum Überlaufen.

Die Regierung erklärt die Erhöhung mit ökologischen Gründen. Doch es wäre falsch, bei den «gilets jaunes» von antiökologischen Protesten zu sprechen. Tatsächlich demonstrieren auch Umweltschützer. Ihr Credo: Warum wird nicht Kerosin besteuert, sodass das Fliegen teurer wird? 

Auch bei uns Thema: Am Dienstag entscheidet der Nationalrat, wie die Schweiz ihre Treibhausgasemissionen senken soll:

Die «gilets jaunes» werfen Macron vor, die Autofahrer zu melken, um die leeren Staatskassen zu füllen – 15 Milliarden Euro jährlich kann der Fiskus nach Angaben der französischen Konservativen zusätzlich erwarten.

Inzwischen ist die Bewegung der «Gelbwesten» aber zu einem Sammelbecken für die allgemeine Unzufriedenheit der Franzosen mit der Regierung geworden.

2. Akt: Proteste aus dem Nichts

Die «gilets jaunes» entstanden aus dem Nichts. Sie organisieren sich in erster Linie in den sozialen Medien. Als offizieller Sprecher oder als Aushängeschild fungiert niemand. 

Die «gelben Westen» wurde als Symbol für die Bewegung gewählt, da alle französischen Autofahrer seit 2008 gesetzlich dazu verpflichtet sind, Warnwesten in ihren Fahrzeugen mitzuführen. Die meisten Demonstranten haben die Weste somit zur Hand.

Seit dem 17. November errichten die «gilets jaunes» in ganz Frankreich Blockaden. Sie blockieren Autobahnzollstellen, Verkehrskreisel und Tankdepots, um gegen die Benzin- und Dieselpreise und gegen Macrons Reformpolitik zu demonstrieren. Es handle sich um den Mai 68 der unteren Mittelklasse, schreiben Kommentatoren. 

3. Akt: Marianne fehlt ein Auge, Napoleon der Kopf 

Letztes Wochenende arteten die Demonstrationen der Bewegung endgültig aus: 10'000 Menschen marschierten in Paris, über 130'000 im ganzen Land, schätzen die Sicherheitsbehörden. Es war bereits der dritte nationale Protesttag.

Der Triumphbogen wurde stark in Mitleidenschaft gezogen, einer Statue der Marianne, einem Symbol der Französischen Republik, wurde das Gesicht eingeschlagen. Es habe auch eine methodische Plünderung der Ausstellungsräume gegeben, und Vitrinen und Scheiben seien zerschlagen, eine Marmorbüste von Napoleon geköpft worden, schreibt die Zeitung «Le Figaro». Laut dem Leiter der Denkmal-Behörde, Philippe Bélaval, sind Schäden in Höhe von bis zu einer Million Euro entstanden. Zahlreiche Autos und Container gingen in Flammen auf. 

Mindestens 133 Personen wurden verletzt, über 370 befanden sich am Sonntag noch in Polizeigewahrsam. Obwohl im Vergleich zur Vorwoche im ganzen Land weniger Personen dem Aufruf gefolgt waren – 136'000 gegenüber 166'000 –, hat die Protestwelle eine neue Eskalationsstufe erreicht. Ausserhalb von Paris waren die Kundgebungen zwar ruhiger, aber auch nicht ohne Zwischenfälle verlaufen: Bei Arles im Süden gab es ein, in Marseille inzwischen zwei Todesopfer. 

Präsident Emmanuel Macron machte sich am Sonntag nach seiner Rückkehr vom G-20-Gipfel in Buenos Aires ein Bild von der Zerstörung in der Hauptstadt. Anschliessend rief er seine Regierung zu einer Krisensitzung zusammen. Den Ausnahmezustand rief er jedoch nicht aus. Zwar machte die Polizei darauf aufmerksam, dass die Proteste von Personen infiltriert waren, die geschult eine Eskalation herbeiführen und wissen, wie man Krawall macht. Aber betroffen waren auch normale Leute. Die Härte, die ihnen die Ordnungskräfte entgegenbrachte, wird ihr Bild von der gegenwärtigen Regierung wohl kaum besänftigen.

epaselect epa07202670 Protesters wearing yellow vests (gilets jaunes) are sprayed with water cannons as they clash with riot police near the Arc de Triomphe during a demonstration over high fuel prices on the Champs Elysee in Paris, France, 01 December 2018. The so-called 'gilets jaunes' (yellow vests) are a protest movement, which reportedly has no political affiliation, is protesting across the nation over high fuel prices.  EPA/YOAN VALAT

Demonstranten werden in der Nähe des Arc de Triomphe von der Polizei mit Wasser bespritzt. Bild: EPA/EPA

4. Akt: Warum so viel Hass?

Das Feindbild der Demonstrierenden ist klar benannt: Emmanuel Macron, Präsident im zweiten Amtsjahr. Eine seiner ersten Amtshandlungen war es, die Reichensteuer abzuschaffen. Es ist eine Entscheidung, die ihn jetzt mit Wucht einholt. Denn in die selbe Richtung geht die jetzige Kritik. Bei den derzeitigen Unruhen geht es nicht um die Frage, ob man für oder gegen eine Umweltpolitik ist, es geht darum, wer diese Politik finanzieren soll. Und es schürt den Zorn, dass Macron bei den Arbeitern ansetzt, nicht bei Vermögenden.

epa07202682 A protester wearing a yellow vest (gilets jaunes) waves a French flag during clashes with riot police near the Arc de Triomphe as part of a demonstration over high fuel prices on the Champs Elysee in Paris, France, 01 December 2018. The so-called 'gilets jaunes' (yellow vests) are a protest movement, which reportedly has no political affiliation, is protesting across the nation over high fuel prices.  EPA/YOAN VALAT

Ein «gilet jaune» schwenkt die französische Fahne vor dem Triumphbogen, daneben steht ein Auto in Flammen.  Bild: EPA/EPA

epaselect epa07202665 French riot police pass by the Arc de Triomphe as they clash with protesters wearing yellow vests (gilets jaunes) during a demonstration over high fuel prices on the Champs Elysee in Paris, France, 01 December 2018. The so-called 'gilets jaunes' (yellow vests) are a protest movement, which reportedly has no political affiliation, is protesting across the nation over high fuel prices.  EPA/YOAN VALAT

Polizeikräfte am Samstag, 1. Dezember, im Einsatz. Bild: EPA/EPA

Die «gilets jaunes» zeugen von einer dumpfen Unzufriedenheit der «France d’en bas». So demonstrieren im breiten Bürgerbündis auch Wähler des Linksextremisten Jean-Luc Melenchon in friedlicher Eintracht mit Wählern des «Rassemblement National» (ehemals «Front National») von der Ultranationalistin Marine LePen sowie Anhängern aller Parteischattierungen dazwischen. Laut einer Umfrage empfindet eine Mehrheit der Franzosen Sympathien für die Bewegung.

Die Aktivisten halten sich fern von Gewerkschaften und Parteien, so sehr diese auch versuchen, aus der wachsenden Empörung Kapital zu schlagen. Wie Präsident Macron wollen die Aktivisten sich nicht in die traditionellen Volksparteien einreihen. 

5. Akt: Problematische Heterogenität

Diese Heterogenität stellt die Bewegung aber auch vor Probleme: Sie hat keine Führungsfigur, und damit auch kein Sprachrohr, das Diskussionen mit der Regierung führen könnte.

Macron wies Regierungschef Philippe an, sich am Montag mit den Chefs aller Parteien im Parlament sowie Vertretern der «gilets jaunes» zu treffen. In der Zeitung «Journal de Dimanche» bot sich zwar eine Gruppe von neun Personen, die sich «gilets jaunes libres» nennen, als Ansprechpartner für die Regierung an. Doch ob sie legitimiert sind, für die Mehrheit der «gilets jaunes» zu sprechen, ist unklar. Die Gespräche sollten dennoch am Montag beginnen.

6. Akt: Die wenig konziliante Opposition

Der Parteichefs von «La France Insoumise», Jean-Luc Mélenchon, und dem «Rassemblement National», Marine Le Pen, verlangten die Auflösung des Parlaments.

Mélenchon liess sich zu der Aussage hinreissen, der Staat habe die Ausschreitungen provoziert, weil er einen Vorfall brauche, um die «gilets jaunes» zu diskreditieren. Auf Twitter gab er zudem deutlich Sympathie zu erkennen. 

7. Akt: Ungewisse Zukunft 

Die Bewegung hat inzwischen Forderungen so vielfältig wie die Protestbewegung selbst. Im Zug der Geschehnisse veröffentlichten die «gilets jaunes» eine Liste von 40 Forderungen, darunter die Erhöhung des Mindestlohns in Frankreich, der Renten und die Rücknahme der Abschaffung der französischen Vermögenssteuer.

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Video: srf/SDA SRF

Es ist schwierig zu sagen, ob und wann der Protest sich alleine erschöpfen wird. Klar ist, in Frankreich haben Steuern durchaus Sprengpotential. Vor 229 Jahren waren sie der auslösende Funke zur Revolution.

Macron will nun im Rahmen eines grösseren Reform- und Sozialpakets die Lage der schlecht Verdienenden verbessern. Ob ihm dazu überzeugende Massnahmen einfallen, hat sich noch nicht herausgestellt. Für nächsten Samstag ist bereits die nächste nationale Kundgebung angekündigt.

Massenproteste in Frankreich eskalieren

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126Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • happybeast 05.12.2018 12:20
    Highlight Highlight Eine Steuer auf Diesel zu erheben, nachdem man jahrelang gedrängt hat ein Dieselauto zu kaufen, ist verständlich, dass es zu Protesten führt.
    Frankreich war in der westlichen Geschichtsschreibung eine Quelle des sozialen Umbruchs und wird es wohl bleiben.
    Sorgen bereiten mir die extremistischen Kräfte. Ob Rechts oder Links, beide sehen im Bürgertum ein Feind. Dieses charakterisiert eine soziale Freiheit. Am Rande der Ausschreitungen kam es zu Islamfeindlichkeiten, Homophoben Attacken und sonstigen Übergriffe auf die Bevölkerung. Die Art und Weise trägt die Handschrift des Kremels.
  • saukaibli 04.12.2018 15:58
    Highlight Highlight Seit Jahrzehnten findet eine Umverteilung von Reichtum von unten nach oben statt. Denken die von den Superreichen à la Mont-Pelerin-Gesellschaft wirklich, dass sie ewig so weitermachen können? Je mehr den Menschen bewusst wird, wie ungerecht der Reichtum verteilt ist, je mehr Wut wird in ihnen brennen. Und wenn die Politik dann wieder Gesetze produziert, die vor allem die kleinen Leute treffen, läuft das Fass irgendwann über. Und wenn sogar ehemals linke Parteien neoliberal werden, wen soll man dann noch wählen? Frankreich ist nur der Anfang, wenn sich nichts grundlegend ändert.
  • michiOW 04.12.2018 15:03
    Highlight Highlight Wer mag schon Veränderungen zu seinen Ungunsten? Auch wenn sie nötig sind?

    Macron macht auch Fehler, wie alle Menschen, aber er will etwas grundlegend ändern. Er hat Reformen angekündigt, die Franzosen haben gewählt, jetzt müssen sie auch bezahlen.

    Die Auswirkungen seiner Reformen wird man sowieso erst in ein paar Jahren sehen, aber er ändert wenigstens etwas.
    • Mietzekatze 04.12.2018 16:33
      Highlight Highlight Eine Entlastung für die Reichen und das Erhöhen der Steuern für den unteren Mittelstand ist NIEMALS und in keiner Nation nötig! Tatsache ist aber, dass jedes Staatsoberhaupt (vor allem, aber nicht nur Rechts) die Reichen entlastet. Eine solche Eskalation kann dies evtl. wieder etwas korrigieren. Denn dem Staatsoberhaupt wird wohl auffallen, dass das Volk am Ende doch stärker ist.
    • michiOW 05.12.2018 10:04
      Highlight Highlight Wie hoch Steuern sein sollen, darüber kann man sich de ganzen Tag lang streiten. Aber dass Steuern auch zu hoch sein können ist eine Tatsache.

      Zu Hohe Steuern führen bloss zu Betrug und Flucht. Es sind die Reichen, welche investieren, nicht die kleinen Leute.

      Man soll die Reichen nicht schonen, aber sie auszunehmen ist auch falsch.

      Manchmal denke ich, dass die Franzosen einfach einen Schuldigen brauchen, um ihn für die eigene Misere die Schuld zu geben. Aber das lose keine Probleme.
  • Heinz Maag 04.12.2018 12:22
    Highlight Highlight Europäischer Frühling! Ist schon sehr schwach von den westlichen Medien wie das ganze heruntergespielt wird. Es hat schon Tote und sehr viele Verletzte gegeben. Die Brutalität der Pariser Polizisten ist unglaublich, wäre das in einem anderen Land passieren, würden alle Medien auf der Frontseite über die Demonstrationen berichten. Irgendwie ist die Aussage von England schon wahr, man nannte die EU ein Heuchlerclub!
    • El_Guero 04.12.2018 14:41
      Highlight Highlight Die Pariser Polizei ist nicht erst seit gestern brutal. Aber wenns gegen Jugendliche aus den Banlieues geht, störts halt niemanden...
  • dmark 04.12.2018 12:21
    Highlight Highlight Alles fing mit der "Ökosteuer" an. Womit mal wieder bewiesen wäre, dass eine künstliche Verteuerung von Energie nicht gut ankommt beim Volk.
    Diejenigen, welche die Energie in grossen Mengen verblasen, werden dies auch weiterhin machen, weil ihnen die paar Cent mehr egal sind - der kleine arbeitende Pendler spart sowieso schon, wo er nur kann.
    • Mietzekatze 04.12.2018 16:34
      Highlight Highlight Und wenn dann kurz vorher noch eine Steuerentlastung für die Reichen gemacht wird, tut das halt sein übriges...
  • Jungleböy 04.12.2018 09:37
    Highlight Highlight Das ist erst der anfang. In belgien und deutschland gibt es auch immer mehr proteste von den gelbwestern . Ich lehne mich mal stark aus dem fenster und behaupte, dass europa brennen wird, nicht jetzt aber bald.
  • Wiederkehr 04.12.2018 06:55
    Highlight Highlight Macron ist eine Marionette mit der Le Pen verhindert wurde. Leider hat es die Frau verpasst ihr sozialistisches Wirtschaftsprogramm anzupreisen und hat stattdessen nur rumgepöbelt.Wer in Frankreich lebt und einen normalen Lohn hat ist eine arme Sau.
  • Dirk Leinher 04.12.2018 05:56
    Highlight Highlight Wo sind jetzt Merkel und Co die bei den Maidan Krawallen sofort Partei für die Demonstranten übernahmen? Noch zuwenig blutig wohl. So hat sich Soros das mit den bunten Revolutionen wohl nicht gedacht. Macht endlich wieder Politik für das Gemrinwohl, dann ergibt sich all dies von selbst
  • malu 64 04.12.2018 02:42
    Highlight Highlight Die Franzosen sind emotional. Mir sind sie sehr sympathisch. Leider hatten sie mit Macron auf das falsche Pferd gesetzt.
  • Didabelju68 04.12.2018 02:10
    Highlight Highlight Es erregt durchaus Sympathien, dass diese Menschen sich empören und „Krach“ machen. „Alle Menschen erkennen das Recht auf Revolution an. Das heißt, das Recht der Regierung die Treue zu verweigern und sich ihr zu widersetzen, wenn ihre Tyrannei oder ihre Unfähigkeit unerträglich sind“ (Henry David Thoreau). „Du hast einen Sieg erreicht, wenn deine Gegner gezwungen sind, sich mit Themen zu beschäftigen, die sie am liebsten ignoriert hätten“ (Owen Jones). „Wir müssen einen Dialog beginnen, der eine Vision der Liebe mit einer Vision der Entrüstung verbindet“ (Ruby Sales).
  • Billy the Kid 03.12.2018 23:35
    Highlight Highlight Es ist eine Gratwanderung mit Ultrarechten wie dem Front National gemeinsam zu demonstrieren - mir ist das alles höchst suspekt.
    • Jungleböy 04.12.2018 09:06
      Highlight Highlight Ach weisst du am schluss ist dieses links rechts denken völlig idiotisch weil die leute einfach unzufrieden sind.
    • chorax 04.12.2018 11:33
      Highlight Highlight Es gilt nicht rechts gegen links, oder Frau gegen Mann, sondern arm gegen reich.
  • BenFränkly 03.12.2018 23:00
    Highlight Highlight Denke in allen westlichen Volkswirtschaften würde uns etwas mehr Demut und Arbeitsamkeit gut tun. So schlecht gehts keinem, dass er nicht etwas mehr für Sprit bezahlen kann. Andererseits sollten jene besteuert werden, die's haben und jene unterstützt die's brauchen. Leider gibts in unserer Politik zu wenige Robin Hoods und das Volk lässt Chancen auf Besserung aus Angst (welche oft werbefinanziert gemacht wird...) nicht selten verstreichen...
    • chorax 04.12.2018 11:34
      Highlight Highlight Die gegenwärtigen Proteste in Frankreich haben wenig bis gar nichts zu tun mit der Erhöhung der Treibstoffsteuern. Diese waren bloss der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.
  • Fe2 03.12.2018 21:42
    Highlight Highlight „Zwar machte die Polizei darauf aufmerksam, dass die Proteste von Personen infiltriert waren, die geschult eine Eskalation herbeiführen und wissen, wie man Krawall macht.“

    Wie muss man diesen satz verstehen?
    Geschult eine Eskaltion herbeiführen wäre für mich auf staatlicher Ebene.
  • RandyRant 03.12.2018 20:10
    Highlight Highlight Schon geil....Die Weste ist mindestens ins F, aber glaube sogar in der ganzen EU-Pflicht.
    Wer die Ironie findet darf sie behalten
    • simanoo 03.12.2018 22:32
      Highlight Highlight Ist sie nicht! Wer die Ironie findet darf sie behalten.
    • Mario Conconi 03.12.2018 23:11
      Highlight Highlight Nein sie ist nicht in der ganzen EU Pflicht.
  • neutrino 03.12.2018 19:57
    Highlight Highlight Da könnte man anstelle Macron auch einen anderen hinstellen - die Proteste wären auch da.

    In Frankreich wollen sie staatliche Leistungen zum Nulltarif, florierende Unternehmen, Reichen- und Unternehmensbesteuerung von 50%+, staatlich fixierte Höchstlöhne für 36h arbeiten, unkündbare Arbeitsverhältnisse, etc.
    • RandyRant 03.12.2018 20:24
      Highlight Highlight Hä? Das ist doch das neue SP-Programm welches letztlich hier noch bejubelt wurde?
    • Rabbi Jussuf 03.12.2018 21:08
      Highlight Highlight sag ich auch. Es ist ein Klagen auf extrem hohem Niveau. Wer soll das alles bezahlen, was die Demonstranten fordern???

      Ich glaube nicht, dass die Gilets jaunes für die Zerstörungen und Plünderungen verantwortlich sind.
    • Juliet Bravo 03.12.2018 21:58
      Highlight Highlight Extrem hohes Niveau, wenn man mit 1700€ kaum durchkommt. 🧐
    Weitere Antworten anzeigen
  • James McNew 03.12.2018 19:57
    Highlight Highlight Lustig sind ja jetzt all die Menschen, welche Linksextreme lebenslang einbuchten lassen wollen, weil irgendwo ein Blumentopf umfällt, diese Gewalt hier aber nicht so richtig der Rede wert finden.
    • RandyRant 03.12.2018 20:09
      Highlight Highlight Lustig ist vor allem wie unsere Medien über diese Demos berichten und wie sie über den Euromaidan berichtet haben. Da hiess es "friedliche Demos" während Polizisten mit Molotowcocktails angezündet wurden. ;)
      Aber dort war die Agenda der Demonstranten halt die richtige.
    • Mimimimi 03.12.2018 21:12
      Highlight Highlight So ein Blödsinn!
    • The Destiny // Team Telegram 03.12.2018 21:43
      Highlight Highlight @Randy, jep die Demo weisst erstaunliche ähnlichkeiten auf, mit denen die es in der Ukraine gab.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NathanBiel 03.12.2018 19:48
    Highlight Highlight Pfff. Jahrzentelange Miss Wirtschaft jetzt wird endlich am richtigen Ort angesetzt und schon wieder ist es nicht o. k.
    • Aussensicht 03.12.2018 20:28
      Highlight Highlight Miss Wirtschaft - die wird auch hässlich sein!
    • NathanBiel 03.12.2018 20:59
      Highlight Highlight Autokorrektur😁😁😁
    • kettcar #lina4weindoch 03.12.2018 21:25
      Highlight Highlight Aussensicht: Die Miss Wirtschaft ist meistens die leicht dickliche Tochter vom Wirt, mit einem Fettschimmern im Gesicht, vom alten, ranzigen Fritietfett in der Küche und ist sich schon alle Zoten der Gäste gewöhnt. Aber ja, ne Hübsche ist sie selten...
  • Raffaele Merminod 03.12.2018 19:20
    Highlight Highlight Aber ein bisschen sind sie ja schon selber schuld.
    Bei den letzten Wahlen haben sie die etablierten Parteien in die Wüste geschickt und als alternative Macron gewählt.
    Hier zeigt sich, dass jemand anderem seine Stimme zu geben, aus Protest gegen diejenigen die man sonst wählt, das Ganze nicht wirklich besser macht. Im Gegenteil.
    • RandyRant 03.12.2018 20:18
      Highlight Highlight Moment. Welche Medien haben denn diesen Macron als Wunderkind hochgelobt? War da etwa ein Portal welches "News unfucked" verspricht mit dabei?
    • Rabbi Jussuf 03.12.2018 21:21
      Highlight Highlight Sorry
      Macron war der einzig wählbare Kandidat.
      Jede/r andere wäre eine Katastrophe gewesen.
      Macron wäre wirklich eine Chance. Aber leicht ist es nicht, besonders da zu einer Besserung vor allem soziale Privilegien aufgegeben werden müssten. Ist überhaupt erstaunlich, wie sich dieser Staat immer noch finanzieren kann.
  • Sebastian Wendelspiess 03.12.2018 18:42
    Highlight Highlight Schön zu sehe wie Demonstranten die Gewaltätee entlarven und wegschicken.

    Play Icon
    • RandyRant 03.12.2018 19:38
      Highlight Highlight Tja agent provocateur...Die Mittel der "westlichen Demokratien" um disidenten zu unterdrücken.
      Gibts selbstverständlich auch in der Schweiz. Zb Stapo ZH als FCZ-Hools verkleidet am 1. Mai.
    • RandyRant 03.12.2018 19:40
      Highlight Highlight Schau mal wie sie sich zurückziehen. Genau das lernt man auf der Polizeischule ;)
    • Raffaele Merminod 03.12.2018 19:46
      Highlight Highlight Aber die haben doch diese vor 2 Jahren gewählt. Aus Protest gegen diejenigen die an der macht waren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • CrimsonTide 03.12.2018 18:30
    Highlight Highlight Vives les Gilets Jaunes🤪
    Wird Zeit den Herren „da Oben“ mal unmissverständlich die Grenzen aufzuzeigen.
    • Raembe 03.12.2018 18:36
      Highlight Highlight In dem man Denkmale und öffentliches Eigentum zerstört??

      momol klasse weg.
    • Klaus07 03.12.2018 18:42
      Highlight Highlight Autos und Denkmäler zu zerstören ist ja so sinnvoll. Ich versteh überhaupt nicht, was das bringen soll. Die Oberen schüttel über das niveaulose Verhalten nur den Kopf.
    • Sebastian Wendelspiess 03.12.2018 18:43
      Highlight Highlight @raembe das waren wenige Gewalttäter, die Frage ist wer diese organisiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • salamandre 03.12.2018 18:17
    Highlight Highlight Da in Frankreich immer irgendwer gegen oder für etwas protestiert, ist es praktisch nicht mehr regierbar. Wenn das arbeitende Volk 1200 Euros verdient, geht das irgend wann einmal in die Hose. Große Neuerungen sind immer im Zuge mit Revolutionen einher gegangen, wer weiss wann die nächste Revolution fällig wird.
  • Ricola74 03.12.2018 18:10
    Highlight Highlight Es wäre auch in der Schweiz an der Zeit auf die Strasse zu gehen, denn hier ist es genau das selbe.... Die Reichen werden gehegt und gepflegt und die kleinen müssen immer mehr bezahlen
    • Nelson Muntz 03.12.2018 18:29
      Highlight Highlight erklär das mal den SVP Wählern aus der unteren Mittelklasse
    • CrimsonTide 03.12.2018 18:33
      Highlight Highlight Leider gehts hierzulande vielen Leuten noch zu gut...
      Aber der Zeitpunkt wird kommen... wenn sich die „Schafherde“ vom „Hirten“ trennt...
    • Butschina 03.12.2018 18:51
      Highlight Highlight Das liegt in erster Linie daran, dass viele nicht realisieren wie sie sich selber schädigen. Statt die richtigen Probleme anzugehen wird hass geschürt um so Wähler anzuziehen die oft blind in eine Partei vertrauen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AlteSchachtel 03.12.2018 18:08
    Highlight Highlight Sehr gute und aufschlussreiche Zusammenfassung des Geschehens!

    Wenn Macron jetzt nicht kapiert, worum es geht, dann schafft er viel zu viel Raum für seine stärkste Gegnerin bei den Präsidentschaftwahlen 2017- Marine Le Pen. Das wünsche ich Frankreich nicht.
    • FrancoL 03.12.2018 18:33
      Highlight Highlight Ach da verkennst Du die Lage, so wie die Franzosen auf den Macron prügeln, würden sie auch auf die LePen einprügeln.

      Die Franzosen müssten einmal eine Standortbestimmung machen und ihre HEUTIGEN Möglichkeiten abchecken ohne in Fantasien zu schwelgen.
    • Klaus07 03.12.2018 19:00
      Highlight Highlight Im Gegenteil, ich hoffe das Marie Le Pen die Regierung übernehmen würde. Dann kommt es endlich einmal an die Oberfläche, was Frau Le Pen wirklich für das Land leisten kann.
    • FrancoL 03.12.2018 19:40
      Highlight Highlight @Klaus07; Musst Du zuerst vom 5 Stock springen um zu erfahren dass der Aufprall mehr als nur hart ist? Was eine LePen zurücklässt ist nichts Gutes und es braucht meistens Eineige Zeit um dies aufzuräumen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • cal1ban 03.12.2018 18:01
    Highlight Highlight Die Frage ist, ob die Armee gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt wird und sie den Befehlen der Politiker Folge leisten würde. Kein Wunder befürworten Macron oder Merkel eine Europa Armee. Es soll nicht gegen die Russen sondern gegen die Eigenen gehen. Nur so nebenbei, ab 01.01.2019 darf die Schweizer Militärpolizei den zivilen Polizeiorganen helfen, wenn ein schweres Vergehen vorliegt. Auch zur Bekämpfung von schweren Randalen?
    • Bene_ 03.12.2018 18:11
      Highlight Highlight Du kennst aber den Unterschied zwischen den normalen Milizangehörigen der Armee und der Armeepolizei, oder?
    • Nelson Muntz 03.12.2018 18:30
      Highlight Highlight Aluhut auf, sonst lesen sie deine Gedanken!
    • äti 03.12.2018 20:19
      Highlight Highlight @cal1ban scheint im Waffenhandel tätig zu sein..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denk nach 03.12.2018 17:59
    Highlight Highlight "Es habe auch eine methodische Plünderung der Ausstellungsräume gegeben und Vitrinen und Scheiben seien zerschlagen, eine Marmorbüste von Napoleon geköpft worden, schreibt die Zeitung «Le Figaro»."

    -> Krawallbrüder werden wohl nicht helfen, dass mehr Akzeptanz und Unterstützung für die Bewegung entsteht.
    • supremewash 03.12.2018 18:20
      Highlight Highlight Napoleon-Büsten gibt es haufenweise, also nicht besonders schade drum. Ich kann ich dem damit ausgesendeten Signal auch sonst positives abgewinnen, denn dieser Mann steht mitnichten für die Werte der Revolution, sondern eher für deren pervertierung.
      Da tut mir der Besitzer eines ausgebrannten Peugeots schon mehr leid.
    • Mutzli 03.12.2018 19:23
      Highlight Highlight @supremewah

      Auch wen man Napoleon selbst nicht toll finden muss (wobei immerhin der Code Civil uns viel gebracht hat), hatte diese Büste sicherlich ihren ästethischen und historischen Wert, ansonsten wär sie kaum in einem so prominenten Museum ausgestellt worden.
      Obs da noch andere Ansichten von ihm gibt, ist da ziemlich egal., ganz zu schweigen von den anderen Schäden die angerichtet wurden. Hätt jetzt nicht gedacht, dass es kontrovers ist, das Zerstören von Museen und Kulturgütern ziemlich scheisse zu finden.
    • supremewash 04.12.2018 00:11
      Highlight Highlight @Mutzli
      Eine einzelne Büste von Napoleon mag den künstlerischen Wert eines Gedenktellers aus dem Souvenirshop übertreffen, aber man muss sie nicht gleich mit den Buddha-Statuen in Bamiyan gleichsetzen. Napoleon selbst zu diskutieren sprengt den Rahmen (Gewaltentrennung vs. Kriegstreiberei etc.)
      Aber worauf ich hinaus will: Man schmückt sich gerne mit den Insignien der Revolution und der Schokoladenseite des späteren Kaisers, politisiert aber an den gepriesenen Idealen vorbei. Zumindest scheinen viele Franzosen so zu empfinden.
      Marianne die Fresse zu polieren finde ich da irgendwie passend.


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  • Hardy18 03.12.2018 17:55
    Highlight Highlight Es gibt eine Reichensteuer? ... gibts die hier auch? 😏
    • G. Schmidt 03.12.2018 18:14
      Highlight Highlight Vermögenssteuer ab 100k in CH
    • Pasch 03.12.2018 18:18
      Highlight Highlight Es gab...!!
    • Roman h 03.12.2018 18:20
      Highlight Highlight Die Franzosen erhöhen die steuern für die reichen.
      Die reichen gehen weg.
      Wenn es weniger reiche hat müssen die andern halt mehr bezahlen.
      Das selbe wollen hier die linken.
      Eventuell machen diejenigen Politik für die armen, die die reichen im Land halten wollen und diejenigen die die reichen verjagen machen keine Politik für die normalen.
      Auch wenn reiche in % weniger bezahlen, sie bezahlen dennoch.
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  • BenFränkly 03.12.2018 17:55
    Highlight Highlight Wütende Bürger zerdeppern Paris wegen Steuererhöhungen. Die Schäden werden mit Steuergeldern repariert, die ganzen Sicherheitskräfte mit Steuergeldern bezahlt... wie schlau alles zu zerstören...
    Das machts bestimmt besser & die Politik wird sich dem folgend SIICHER ändern! GAAANZ SICHER!!! Und aus Hass wählen wir dann in der nächsten Runde einen Populisten, der das blaue vom Himmel runter verspricht. Das machts dann noch besser. 100 Pro! Deal!
    • FrancoL 03.12.2018 18:30
      Highlight Highlight Ja das ist wohl eine mögliche Zukunft für die Franzosen und dann können sie wieder auf die Strasse weil es wieder nicht richtig aufgehen mag.

      Frankreich müsste ähnlich wie zB Italien (beide haben es bitter nötig) sich einmal hinsetzen, die "glorreiche" Vergangenheit vergessen und einmal eine Auslegeordnung machen und abwägen, was überhaupt in Frankreich noch möglich ist. Es würde wohl manchem Franzosen die Augen öffnen.
    • RandyRant 03.12.2018 20:15
      Highlight Highlight Wütende Bürger sind seit Wochen überall in Frankreich unterwegs.
      Bei einem Zwischenfall gibt es pressetaugliche Bilder einer kaputten Statue. Prompt wird über die Proteste berichtet.
      Natürlich entsprechend geframed.
      Zufälle gibts.
  • Gawayn 03.12.2018 17:55
    Highlight Highlight Macron hätte seine Geschichte besser studieren sollen.

    Die Franzosen brauchten noch nie einen Anführer, wenn sie wütend genug wurden um zu rebellieren.

    Jetzt erntet er die Früchte seines Versagens....
    • Wilhelm Tell 03.12.2018 18:22
      Highlight Highlight Macron macht das was schon vor 30 Jahren hätte passieren müssen von die Präsidenten nach Miterrand
    • Rabbi Jussuf 04.12.2018 14:02
      Highlight Highlight Wilhelm
      Das wollte ich auch schreiben. Reformen sind in FR schon seit 30 Jahren überfällig.
      Sarkozy hats auch versucht und ist gescheitert. Die weltfremden sozialistischen Ideologien in der Bevölkerung sind extrem stark, besonders von den Unis ausgehend.
      Die normalen Bürger wissen sich schon zu helfen: Schwarzarbeit, Nebenjobs, etc. Da geht extrem viel an Steuern verloren. Ein Handwerker könnte kaum überleben, wenn er alles legal machen würde. Daran haben sich die Franzosen schon seit Jahrzehnten gewöhnt.
  • palinska 03.12.2018 17:36
    Highlight Highlight ich weiss nicht, ob ich mich mit dieser aussage zu weit aus dem fenster hinaus lehne - aber sind die franzosen nicht generell immer unzufrieden mit ihrer regierung? macht in ihren augen eigentlich jemals jemand etwas richtig?
    • FrancoL 03.12.2018 18:27
      Highlight Highlight Die Franzosen haben ein Grundproblem; Sie möchten alles und dies zum Nulltarif. Es gibt in Frankreich gar nicht so viel Reiche die man zur Kasse bitten könnte um die Wünsche des Volkes zu befriedigen. Das liegt wohl an der "wichtigen" Geschichte der Franzosen, die bei vielen noch im Hintergrund schlummert.
    • ströfzgi 03.12.2018 18:54
      Highlight Highlight @francol

      Sie möchten alles und dies zum Nulltarif.

      Haben wir das hier nicht auch? 😉
    • bebby 03.12.2018 19:51
      Highlight Highlight Franzosen sind verkappte Anarchisten - seit der Französischen Revolution liegt das in deren DNA.
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  • Gurgelhals 03.12.2018 17:29
    Highlight Highlight Ach, die Gallier mal wieder:
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  • Andydandy 03.12.2018 17:28
    Highlight Highlight Ich denke, dass es viel mehr gerechtfertigt wäre, Steuern auf Kerosin zu erheben. Ich frage mich schon einige Zeit warum wir dies noch nicht haben.
    • FrancoL 03.12.2018 18:25
      Highlight Highlight Weil das genau so zu Protesten führen würde, denn heute ist Fliegen für manchen armen Bürger erschwinglicher als Autofahren. Man sollte nich Vehikel gegen Vehikel ausspielen, sondern den vernünftigen Umgang mit dem Brennstoff fördern. Das hiesse aber auch zur Vernunft mahnen und einschränken, was wiederum zu Protesten führen würde.
      Es ist die Gesamtlage die schief hängt und da ist jeder Grund für Proteste willkommen.
    • Pasch 03.12.2018 18:28
      Highlight Highlight Weil dann gleich wieder das Gejammer der Fluglinienen losgeht betreffend Stellenabbau. Da ist es für die Umwelt sicher besser wenn die Autofahrer zwar Jobs haben aber am Ende des Monats nichts mehr übrig! 😏
    • marmuel 03.12.2018 19:46
      Highlight Highlight @FrancoL "den vernünftigen Umgang fördern" hat bisher nichts gebracht (bitte Beispiele aufzeigen falls doch). Bitte aufhören mit an Vernunft zu appellieren. Die Lage ist viel zu ernst dafür.
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  • walsi 03.12.2018 17:26
    Highlight Highlight Was haben die Franzosen den von Macron erwartet? Ein Banker aus reichem Haus, wird für reiche Leute Politik machen, sicher nicht für den kleinen Mann von der Strasse.
    • dan2016 03.12.2018 18:03
      Highlight Highlight ich behaupte jetzt mal so ganz verwegen, dass die kleinen Leute auf der Strasse nicht so homogen in Ihren wünschen sind, sondern nur eine konstante französische Homogenität in der Ablehnung jeder Veränderung darstellen.
    • Dr. oec. 03.12.2018 18:04
      Highlight Highlight Man sollte auch hierzulande die Reichen mehr zur Kasse bitten, da hast Du wohl Recht, lieber Walsi.
    • FrancoL 03.12.2018 18:22
      Highlight Highlight Da müssten doch einige (viele) Schweizer eine Lehre daraus ziehen und einsehen, dass reiche Politiker nichts für den kleinen Mann von der Strasse machen oder täusche ich mich da?
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