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Masked demonstrators wearing yellow jackets appear through tear gas near the Champs-Elysees avenue during a demonstration Saturday, Dec. 1, 2018 in Paris. French authorities have deployed thousands of police on Paris' Champs-Elysees avenue to try to contain protests by people angry over rising taxes and Emmanuel Macron's presidency. (AP Photo/Kamil Zihnioglu)

Die Polizei in Paris setzt Tränengas gegen Aktivisten ein. Bild: AP/AP

Mehr als 100 Festnahmen bei «Gelbwesten»-Protesten in Paris



Bei gewalttätigen Protesten in Paris hat es nach Angaben der Regierung mehr als hundert Festnahmen gegeben. Premierminister Edouard Philippe sagte am Samstag, mindestens 107 Menschen seien festgenommen worden.

epa07201218 Protesters wearing yellow vests (gilets jaunes) clash with riot police near a burning barricade during a demonstration over high fuel prices on the Champs Elysee in Paris, France, 01 December 2018. The so-called 'gilets jaunes' (yellow vests) are a protest movement, which reportedly has no political affiliation, is protesting across the nation over high fuel prices.  EPA/ETIENNE LAURENT

Bild: EPA/EPA

Die Bewegung der «Gelbwesten» hatte ihre Proteste gegen die Politik von Staatschef Emmanuel Macron am Samstagvormittag in Paris fortgesetzt. An ihnen beteiligten sich nach Angaben der Regierung auch rund 1500 gewaltbereite «Unruhestifter».

Die Zahl der Demonstranten betrug Philippe zufolge gegen Mittag landesweit knapp 36'000, davon 5500 auf den Champs-Elysées in Paris.

epa07201223 Protesters wearing yellow vests (gilets jaunes) run from tear gas during a demonstration over high fuel prices on the Champs Elysee in Paris, France, 01 December 2018. The so-called 'gilets jaunes' (yellow vests) are a protest movement, which reportedly has no political affiliation, is protesting across the nation over high fuel prices.  EPA/ETIENNE LAURENT

Bild: EPA/EPA

Die «Gelbwesten» fordern unter anderem Steuersenkungen sowie eine Anhebung von Mindestlohn und Renten. Macron hat zugesagt, die umstrittene Ökosteuer auf Diesel an den Kraftstoffpreis anzupassen. Das geht den Aktivisten aber nicht weit genug. Die Gewerkschaft CGT rief parallel zu einer Kundgebung am Pariser Platz der Republik auf. (viw/sda/afp)

Macrons flammende Rede vor dem US-Kongress

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Rumbel the Sumbel 01.12.2018 22:34
    Highlight Highlight Ob da wohl jeder wusste, für was er Demonstrierte? Ich denke nein. Einem gewissen Teil war es eh Wurst, da war diesen Saubannerzüge zu wichtig.
  • LibConTheo 01.12.2018 12:34
    Highlight Highlight Aktivisten, die Strassenblockaden erstellen, um ihre politische Ansicht aufzuzwängen = Faschos
    • FancyFish - Stoppt Zensur! 01.12.2018 16:48
      Highlight Highlight Die Menschen der Pariser Kommune im 19. Jahrhundert kann man wohl kaum als Faschos bezeichnen
  • Sebastian Wendelspiess 01.12.2018 12:28
    Highlight Highlight Naja, die Proteste habe nie aufgehört. Mittlerweile haben auch viele Polizisten die Seiten gewechselt, sogar im Parlament trug ein Politiker eine gelbe Weste. Auch in Belgien sind mittlerweile sehr viele Gelbwesten auf der Strasse.
  • Domino 01.12.2018 12:22
    Highlight Highlight Gestern gingin in Belgien auch die Gelbwesten auf die Strassen, heute in Berlin und anderen deutschen Städten.
    Solche Nachrichten werden gerne verschwiegen. So auch die Annahme des Migrationspacktes durch den Bundestag oder die gestern präsentierten Pläne von Somaruga jährlich 2000 Flüchtlinge einzufliegen anstatt vor Ort zu helfen.
    • FancyFish - Stoppt Zensur! 01.12.2018 16:49
      Highlight Highlight In Syrien vor Ort zu helfen wäre ja praktisch ein Militäreinsatz und das macht die Schweiz erst recht nicht
  • Gurgelhals 01.12.2018 11:32
    Highlight Highlight Die politische Kultur Frankreichs ist schon komisch. Man wählt das Parlament und den Präsidenten so, dass dieser dann faktisch für 5 Jahre wie ein absoluter Monarch regieren kann. Aber wenn er das dann auch tut, d.h. zielstrebig und konsequent das eigene Regierungsprogramm in die Tat umsetzt, rufen sie gleich nach der Guillotine um diesen Tyrannen zu stürzen. Und wenn er es aber nicht tut und stattdessen den zögerlichen, konzilianten und un-monarchischen Präsidenten gibt (siehe Hollande), dann ist's aber auch wieder nicht recht...
    • Hoppla! 01.12.2018 14:16
      Highlight Highlight Wogegen gar nicht klar ist wie viele "sie" sind.

      Ob die Forderungen realistisch sind, ist noch einmal eine andere Sache.
  • tolgito 01.12.2018 11:01
    Highlight Highlight Man sollte die Gelbwesten Bewegung im Keim ersticken. Auch wenn man tatsächlich aus Protest auf die Strasse geht, hat man trotz allem nicht das Recht alles kurz und klein zu schlagen
    • Sebastian Wendelspiess 01.12.2018 12:29
      Highlight Highlight Machen sie den das? Oder nur die, die in den Medien gezeigt werden?
    • Hoppla! 01.12.2018 14:18
      Highlight Highlight Ach, weisst du Sebastian. Man kann demonstrieren. Wenn ich aber im täglichen Leben davon so stark betroffen bin (z.B. durch Strassenblokaden), dann habe ich kein Verständnis dafür. Da muss man gar nicht kaputt schlagen (oder nicht).
    • Sebastian Wendelspiess 01.12.2018 14:21
      Highlight Highlight Schön hoppla. Nur sehen das die Franzosen nicht so bünzlig. Über 70% unterstützen die Proteste.
    Weitere Antworten anzeigen

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

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