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A worker is about to clean a graffiti reading

Der Arc de Triomphe in Paris wurde von Demonstranten verwüstet.  Bild: AP/AP

«Kurz und klein geschlagen»: Demonstranten richten enorme Sachschäden in Paris an



Bei den Ausschreitungen bei den «Gelbwesten»-Protesten in Frankreich sind am Pariser Triumphbogen Schäden in Höhe von mehreren hunderttausend Euro entstanden. Der Leiter der nationalen Denkmalbehörde, Philippe Bélaval, beklagte am Sonntagabend, Randalierer hätten Ausstellungsräume verwüstet und Kunstwerke zerstört.

epaselect epa07202576 A vandalizes statue of the Marianne, a symbol in France, seen inside the Arc de Triomphe, as protesters wearing yellow vests (gilets jaunes) entered the Arc de Triomphe monument during clashes with riot police as part of a demonstration over high fuel prices on the Champs Elysee in Paris, France, 01 December 2018. The so-called 'gilets jaunes' (yellow vests) are a protest movement, which reportedly has no political affiliation, is protesting across the nation over high fuel prices.  EPA/ETIENNE LAURENT

Eine beschädigte Skulptur der Marianne, der Nationalfigur der französischen Republik, in der Galerie des Arc de Triomphe. Bild: EPA/EPA

So hätten die Eindringlinge ein Gipsmodell aus den 30er Jahren «kurz und klein geschlagen» und eine Napoleon-Büste aus Marmor enthauptet. Ausserdem wurden Graffitis auf das historische Monument gesprüht.

Massenproteste in Frankreich eskalieren:

«Ich schätze die Schäden auf mehrere hunderttausend – vielleicht sogar eine Million Euro», sagte Bélaval der Zeitung «Le Figaro». Der Triumphbogen werde für Besucher mehrere Tage lang geschlossen bleiben. Die Polizei versucht, die Randalierer ausfindig zu machen, und hat nach Bélavals Angaben DNA-Spuren sichergestellt.

Bei den Protesten der «Gelbwesten»-Bewegung war es am Samstag in Paris zu schweren Ausschreitungen gekommen. Randalierer errichteten Barrikaden, zündeten Autos an und warfen Fensterscheiben ein. Ordnungskräfte setzten Tränengas und Wasserwerfer ein. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron machte sich am Sonntag ein Bild von den Verwüstungen und besuchte dabei den Triumphbogen. (sda/afp)

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • El Vals del Obrero 03.12.2018 16:43
    Highlight Highlight Autos abbrennen um gegen Benzinsteuern zu protestieren ist etwa so, wie wenn Umweltschützer Wälder abbrennen würden um gegen Abholzungen zu protestieren.
  • Kommt schon gut 03.12.2018 13:01
    Highlight Highlight Als "Frankreich-Erfahrener", Frankreich bewegt sich mMn allmählich to close to the edge. La Grande Nation? Aber die Lebensbedingungen ganz vieler Franzosen sind unerträglich, die Elite aus Paris kennt deren Sorgen nicht. ÖV, ordentliches Gesundheitswesen, Schulen auch auf dem Land et cetera gleich Fehlanzeige. Gewalt ist nicht am Platz, aber nicht gänzlich unverständlich.
  • Nik G. 03.12.2018 09:07
    Highlight Highlight Vielleicht müssen sie nun die Steuern erhöhen zur bezahlung der Sachschäden...
    • Hayek1902 03.12.2018 14:47
      Highlight Highlight Als ob diese personen steuern zahlen...
  • stadtzuercher 03.12.2018 08:40
    Highlight Highlight Ich erinnere mich, wie nach der Wahl die Schweizer Medien gejubelt haben und Macron als Linksliberalen schönschrieben. Linksliberal ist der beileibe nicht, das war schon damals klar. Überhaupt scheint mir in solchen Berichterstattungen immer weniger Wahrheit, Facts, und mehr Wunschdenken und ideologische/politisch motivierte Schönreiberei.
    • Hayek1902 03.12.2018 14:48
      Highlight Highlight Macron hat alles richtig gemacht, bloss sind die Franzosen gewillt, lieber in den Abgrund zu springen als Reformen anzupacken.
  • Ludwig van 03.12.2018 08:23
    Highlight Highlight Wissen die überhaupt, was sie wollen oder geht es nur um die Zerstörungsfreude? Weniger Steuern und mehr Staatsausgaben gehen langfristig nicht. Steuern auf Energie sind hingegen sinvoller als Einkommenssteuern, welche Macron ja gesenkt hat.
  • roger_dodger 03.12.2018 06:58
    Highlight Highlight Wie absolut geisteskrank muss man sein um historische Denkmäler zu beschädigen? Und dann haben die Leute wohl noch das Gefühl dass Sie mit blanker Verwüstung irgend etwas ändern.
  • Baba 03.12.2018 06:58
    Highlight Highlight Bei diesen Ausschreitungen (nicht den friedlichen Demonstrationen) frage ich mich seit längerem: "cui bono"... Was da zur Zeit in F abgeht ist echt verrückt.
    • The Destiny // Team Telegram 03.12.2018 17:55
      Highlight Highlight Das gleiche wie in der Ukraine vor Poroschenko.
  • Rumbel the Sumbel 03.12.2018 06:39
    Highlight Highlight Da haben gewisse Teilnehmer das Gefühl, vieles kurz und Kleinschlagen ändert was. Wussten diejenigen überhaupt, für was sie Demonstrieren. Eher nein. Wer wohl darunter war.
    • Roman Loosli 03.12.2018 07:01
      Highlight Highlight Gewisse kräfte schüren in Europa Aufruhr wo sie nur können. Es gilt wachsam zu sein und sich nicht manipulieren lassen.
    • stadtzuercher 03.12.2018 08:41
      Highlight Highlight ja, gell, Rumbel, dagegen wusste Macron sehr genau, für wen er die Reichensteuer abgeschafft hat.
    • Baba 03.12.2018 11:34
      Highlight Highlight @Bodicore: in F entspricht eine offizielle 100% Stelle 35 Stunden/Woche...nicht 42! Und genau das dürfte eines der Probleme der Grande Nation sein.

      Kritisiert werden zudem ja auch nicht friedliche Demonstrationen oder Streiks, kritisiert werden die Krawalle und die sinnlose Zerstörung von Kulturdenkmälern! Deren Reparatur dann notabene wieder mit Steuergeldern erfolgt.

      Diese Krawallmacher sind mMn an Dummheit kaum zu überbieten.

Diese Atomlager bedrohen Millionen Menschen und die Umwelt

Egal ob in Russland, den USA, im Pazifik oder im Atlantik: Überall wird Atommüll gelagert. Es gibt jedoch bis heute kein einziges Endlager für hochradioaktive Abfälle. Weltweit. Viel schlimmer noch: Viele dieser provisorischen Stätten sind tickende Zeitbomben für Mensch und Umwelt.

Früher machte man es sich einfach. Nuklearer Abfall wurde verbuddelt, in Seen geworfen oder im Meer versenkt. Klappe zu, Affe tot.

Die Devise war klar: Bloss weg mit dem Atommüll. Doch wohin? Jedes mögliche Lager stösst verständlicherweise immer, zumindest in dicht besiedelten Ländern wie der Schweiz oder Deutschland, auf massiven Widerstand der Bevölkerung. Wer will schon neben einem atomaren Endlager wohnen?

In der Schweiz wird seit Jahren nach einem Standort gesucht, um die radioaktiven …

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