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epa07594706 Bharatiya Janata Party (BJP) supporters hold placrds reads in Hindi 'one more time Modi government' as they celebrate after the BJP's potential win in New Delhi, India, 23 May 2019. The parliamentary elections, which began on 11 April 2019, will be completed in seven phases throughout India. The Lok Sabha elections were held for 542 of the 543 Lok Sabha seats, and a party or alliance needs 272 seats to form a government. According to the polling Narendra Modi could retain the position of Prime Minister along with the Bhartya Janta Party (BJP).   EPA/HARISH TYAGI

Inder feiern in Neu Delhi den Wahlsieg von Narendra Modi: 2027 dürfte Indien das bevölkerungsreichste Land der Welt sein. Bild: EPA/EPA

Weltbevölkerung könnte 2100 11 Milliarden erreichen – China wird wohl in 8 Jahren überholt



Die Weltbevölkerung könnte um das Jahr 2100 einer Schätzung der Uno zufolge fast elf Milliarden Menschen erreichen. Für den Weltbevölkerungsbericht, der zum 26. Mal veröffentlicht wurde, haben Uno-Experten Schätzungen aus 235 Ländern und Regionen ausgewertet.

Bis 2050 werde die Zahl der Menschen auf der Erde zunächst von derzeit 7.7 Milliarden auf 9.7 Milliarden anwachsen, heisst es in dem am Montag in New York veröffentlichten Bericht. 2017 war die Uno noch von rund 11.2 Milliarden Menschen 2100 ausgegangen, diese Prognose wurde nun allerdings aufgrund sinkender Geburtsraten in immer mehr Ländern leicht nach unten korrigiert.

Mehr als die Hälfte des Bevölkerungswachstums bis 2050 werde in neun Ländern geschehen, heisst es in dem Bericht: in Indien, Nigeria, Pakistan, Kongo, Äthiopien, Tansania, Indonesien, Ägypten und den USA. Die Bevölkerung in Afrika südlich der Sahara werde sich bis 2050 fast verdoppeln, in Nordamerika und Europa werde sie dagegen nur um rund zwei Prozent wachsen. Um 2027 werde Indien der Schätzung zufolge China als bevölkerungsreichstes Land überholen.

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Die weltweite Durchschnittsgeburtenrate, die zwischen 1990 und 2019 bereits von 3.2 auf 2.5 gesunken ist, werde bis 2050 weiter auf statistische 2.2 Kinder pro Frau fallen. Die statistische Lebensdauer stieg zwischen 1990 und 2019 von 64.2 Jahren auf 72.6 - und werde bis 2050 auf 77.1 klettern. In den am schwächsten entwickelten Ländern der Erde liegt die Lebenserwartung allerdings immer noch rund sieben Jahre unter dem Durchschnitt, vor allem aufgrund von Krankheiten und Kriegen.

Durchschnittsalter steigt weiter

Das Durchschnittsalter der Weltbevölkerung nehme unterdessen weiter zu. 2050 werde jeder sechste Mensch auf der Erde älter als 65 sein, derzeit ist es jeder elfte. In Nordamerika und Europa könnte 2050 sogar bereits jeder vierte Mensch älter als 65 sein.

2018 hatte es weltweit erstmals mehr Menschen über 65 als Kinder unter 5 gegeben. Die Zahl der Menschen über 80 wird sich dem Bericht zufolge bis 2050 etwa verdreifachen - von 143 Millionen derzeit auf 426 Millionen. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Kaspar Floigen 19.06.2019 08:53
    Highlight Highlight Zum Glück gibt's auf dem Mars noch massig Platz.
  • Skip Bo 18.06.2019 13:11
    Highlight Highlight Liebet Euch und vermehret Euch.
    Das mit der Liebe wäre ja nicht schlecht, aber Vermehrung?
    Vermehrung dient nur den Schneeballsystemen (grenzenlosem Wachstum und grenzenloser Armut). Aber diese enden bekanntlich mit einem Chlapf.
  • wolge 18.06.2019 06:11
    Highlight Highlight Und wir diskutieren übet co2 Abgaben auf Flüge... Als ob dies bei solch einem anhaltenden Bevölkerungswachstum noch eine Rolle spielen würde.

    Worüber wir sprechen müssen ist Bildung, Bildung für Frauen, Religion, Verhütung und Familienplanung.
    • fandustic 18.06.2019 08:34
      Highlight Highlight Da wir in der Schweiz ja bald alle nur noch Fahrradfahren dürfen passt es schon....wir gleichen somit aus was in den "fehlbaren" Staaten falsch läuft in Sachen co2 Haushalt;)
    • Räuber&Liebhaber 18.06.2019 10:25
      Highlight Highlight oder gleich Zwangssterilisation nach dem ersten Kind :( ... Wirksame Lösungen ohne Menschenverachtung sind schwierig.
  • Schneider Alex 18.06.2019 06:07
    Highlight Highlight Bevölkerungszahl stabilisieren oder reduzieren!

    Jede Nation sollte im Interesse des Ökosystems Erde versuchen, seine Bevölkerungszahl zu stabilisieren oder gar zu reduzieren. Wir brauchen ökologische Vorbilder für andere Länder. Der politische Druck auf Länder mit starkem Bevölkerungswachstum muss erhöht werden, zum Beispiel via Belohnung einer wirksamen freiwilligen Familienplanung. Im Übrigen ist der Ressourcenverbrauch eines Menschen in der Schweiz meist höher als in den Abwanderungsländern.
  • Cédric Wermutstropfen 17.06.2019 23:47
    Highlight Highlight Das sind dann definitiv zu viele Afrikaner. Von denen wollen bestimmt auch wieder viele zu uns. Dagegen sollten wir uns endlich wappnen.
    • Shikoba 18.06.2019 13:18
      Highlight Highlight 🙄🤦‍♀️
    • Cédric Wermutstropfen 18.06.2019 13:39
      Highlight Highlight @Shikoba: Sehr eloquent. Siehst denn Du darin kein Problem? Unsere Nachfahren werden damit zu kämpfen haben, wenn wir es heute nicht richten.
    • Shikoba 18.06.2019 15:26
      Highlight Highlight Ich sehe in der Überbevölkerung allgemein ein Problem. Aber warum sollte ich mich da auf Afrikaner fixieren? Wirkt auf mich rassistisch, sorry. Darfst mich aber gerne korrigieren, sollte ich dies falsch interpretiert haben.
  • Gooner1886 17.06.2019 23:15
    Highlight Highlight Jahr 2100... ganz ehrlich das ist so eine Jahrzahl da kann ich nicht mal annähernd Interesse heucheln. Da bin ich längst tod, also was kümmerts mich. 😁
  • Dark Circle 17.06.2019 23:05
    Highlight Highlight Und wenn wir etwas mehr auf unseren Konsum, die Natur und eine faire Verteilung achten würden, wären auch diese 11 Milliarden kein Problem.
    • THEOne 19.06.2019 17:25
      Highlight Highlight in welcher welt soll das denn passieren...???
      mein gott mach die augen auf
  • redeye70 17.06.2019 23:04
    Highlight Highlight Wird die Menschheit definitiv nicht! Bis dann ist es schon längst zum grossen Massensterben gekommen.
  • Chääschueche 17.06.2019 22:01
    Highlight Highlight Und alle Schreien: "Umweltschutz"

    ...
    • PC Principal 17.06.2019 23:09
      Highlight Highlight Sind ja gute Nachrighten für den Umweltschutz, dass die Geburtenrate deutlich schneller absinkt als erwartet.
    • Chääschueche 18.06.2019 05:44
      Highlight Highlight Gute Nachrichten wären es, wenn es 2100 weniger Menschen geben würde als heute und nicht ca. 3,4 Milliarden mehr...
    • PC Principal 18.06.2019 08:45
      Highlight Highlight @Chääschüeche: Es ist praktisch nicht möglich, dass die Bevölkerung in so kurzer Zeit sinkt. Denn die Mehrheit der Menschen heute ist sehr jung. Selbst wenn die Geburtenrate auf unter 2 sinken würde, dann würde die Bevölkerung noch weiter steigen.
  • BossAC 17.06.2019 21:01
    Highlight Highlight „Mehr als die Hälfte des Bevölkerungswachstums bis 2050 werde in neun Ländern geschehen, heisst es in dem Bericht: in ... und den USA.“
    „...in Nordamerika und Europa werde sie dagegen nur um rund zwei Prozent wachsen.“
    Überlese / verstehe ich etwas falsch oder ist das nicht ein Widerspruch?
    • Oh Dae-su 17.06.2019 21:30
      Highlight Highlight Vermutlich wird das Wachstum in den USA durch einen Rückgang in anderen Ländern zum Beispiel in Osteuropa teilweise kompensiert.
    • Salah 17.06.2019 21:50
      Highlight Highlight Aber es macht wenig Sinn die USA zweimal drin zu haben. Das hat er korrekt hinterfragt finde ich. Ausser sie meinen nur Kanada 🙈
    • Ökonometriker 18.06.2019 01:38
      Highlight Highlight Das eine ist relativ, das andere absolut. Als drittgrösstes Land beeinflusst absolutes Wachstum in den USA die Welt, such wenn das relative Wachstum tief ist. 2 Prozent mehr Leute in den USA = 7 Millionen mehr Menschen. In z.B. Ghana wären 7 Mio. mehr Menschen aber ein Wachstum von 20 Prozent.
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