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Nahost

Mit tschetschenischem Geld: Kadyrow weiht zweitgrösste Moschee im Heiligen Land ein



epa04137297 Israeli Arab Muslim school girls with their teachers as they wave both Chechen and Russian flags before the new, expansive mosque (behind) in the village of Abu Ghosh, west of Jerusalem, 23 March 2014 as they waited the arrival of Chechen Republic President Ramzan Akhmadovich Kadyrov who inaugurated the mosque. The mosque cost some 35 million Shekels, or about 10 million USD, of which Chechnya gave approximated 6 million USD. Some people in Abu Ghosh consider themselves neither Palestinians nor Israeli-Arabs, but direct descendants from Chechen Muslims, who arrived in the village with the Circassian units of the Ottoman Empire in the 16th century and earned money by taxing travelers who wanted to enter Jerusalem on the road from Jaffa on the Mediterranean coast.  EPA/JIM HOLLANDER

Russische und Tschetschenische Fahnen bei der Eröffnung der Moschee  Bild: Keystone

Eine überwiegend von Tschetschenien finanzierte Moschee ist in einem arabischen Vorort Jerusalems eröffnet worden. Es handelt sich dabei um die zweitgrösste Moschee im Heiligen Land nach der Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem. 

Chechen President Ramzan Kadyrov, second left, prays inside a new mosque, partially funded by Chechnya  in the Arab village of Abu Ghosh, on the outskirts of Jerusalem, Sunday, March 23, 2014. Isa Jabar, the mayor of the village says some Abu Ghosh residents trace their ancestry to 16th century Chechnya and the Caucus region. Speaking at the dedication ceremony Sunday Kadyrov said it was an honor to visit “this good and holy land.” (AP Photo/Sebastian Scheiner)

Der tschetschenische Präsident Ramzan Kadyrow betet in der neuen Moschee Bild: Keystone

Die israelische Zeitung «Haaretz» schrieb am Montag, der tschetschenische Präsident Ramsan Kadyrow sei am Vortag bei der Einweihung des Gebetshauses im Ort Abu Gosch zugegen gewesen. Tschetschenien habe sechs von insgesamt etwa zehn Millionen Baukosten übernommen. 

Symbol für verschiedene Religionen und Völker

Es sei die einzige Moschee in Israel im osmanischen Stil, mit vier Minaretten statt nur einem, schrieb das Blatt ferner. Das Gebäude auf einer Fläche von 4000 Quadratmetern solle «ein Symbol der Brüderschaft zwischen den Religionen und den Völkern» sein, sagte Issa Dschaber, Repräsentant von Abu Gosch. «Drei der Minarette symbolisieren die drei monotheistischen Religionen und das vierte die restlichen Religionen der Welt.» 

A general view of a new mosque, partially funded by Chechnya, in the Arab village of Abu Ghosh, on the outskirts of Jerusalem, Sunday, March 23, 2014. Isa Jabar, the mayor of the village, says Chechnya donated $6 million for the new mosque and that some Abu Ghosh residents trace their ancestry to 16th century Chechnya and the Caucus region. (AP Photo/Sebastian Scheiner)

Das neue Gotteshaus mit vier Minaretten steht ausserhalb von Jerusalem. Bild: Keystone

Die Einwohner von Abu Gosch sehen sich laut «Haaretz» als Nachfahren von Einwanderern aus Inguschetien, einer autonomen Republik in Russland. Sie liegt im Kaukasus und grenzt an Tschetschenien. 

Von mehr als acht Millionen Israelis sind knapp 21 Prozent (1,6 Millionen) Araber, die Mehrheit davon muslimischen Glaubens. (jas/sda/dpa) 

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