Islamischer Staat (IS)
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IS-Vormarsch

Luftangriffe töten 35 IS-Dschihadisten in Nordsyrien

Mindestens 35 Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sind am Samstag durch Luftangriffe der USA und ihrer arabischen Verbündeten in Syrien getötet worden. Fünf der Dschihadisten seien bei Bombardements nahe der kurdischen Enklave Kobane in Nordsyrien getroffen worden, berichtete die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte weiter.

30 weitere Kämpfer wurden demnach bei mehreren Luftangriffen in der Provinz Hasaka im Nordosten von Syrien getötet. Die Angaben der Beobachtungsstelle sind von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen.

Der IS kontrolliert mit Eroberungen im Norden und Osten rund einen Drittel der Fläche Syriens. Seit Tagen versucht die Miliz zudem, die an der Grenze zur Türkei gelegenen Stadt Kobane (Arabisch: Ain al-Araba) einzunehmen. 

Die Enklave befindet sich in kurdischer Selbstverwaltung und wird von kurdischen Kämpfern erbittert verteidigt. Am Samstag sind nach Angaben der syrischen Beobachtungsstelle zehn kurdische Kämpfer durch Beschuss der IS-Dschihadisten getötet worden. (sda/dpa)



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Hören wir auf, dem Westen die Schuld an allen Problemen in Nahost zu geben

Zahlreiche Beobachter aber auch Orientalisten stellen sich auf den Standpunkt, dass die Würzel allen Übels im Nahen Osten in den Interventionen des Westens seit dem Ersten Weltkrieg liegen und sich letztlich immer alles ums Erdöl dreht. Das ist historisch falsch und für die aktuellen Probleme wenig zielführend.

Für den Flüchtlingsstrom aus Syrien und dem Irak gibt es laut dem deutschen Orientalisten Michael Lüders eine Erklärung: Der Westen ist selbst schuld. Indem er sich seit Jahrzehnten immer wieder politisch und militärisch einmischt, hat er die Region nachhaltig zerrüttet. Früher die europäischen Kolonialmächte, heute vor allem die USA. Stellvertretend für diese Haltung der Kommentar eines watson-Users:

Dazu sieben gängige Thesen, entsprechend sieben Gegenthesen und eine deprimierende Konklusion:

Mal …

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