Islamischer Staat (IS)
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Erste Verurteilung

Schweizer Dschihadist zu 600 Tagen gemeinnütziger Arbeit verdonnert

Ein Westschweizer Dschihadist ist von der Bundesanwaltschaft (BA) mittels Strafbefehl zu 600 Tagen gemeinnütziger Arbeit bedingt verurteilt worden. Die BA wirft dem Mann Beteiligung an einer kriminellen Organisation und Militärdienst in den Diensten einer fremden Armee vor.

Die Bundesanwaltschaft bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht des Westschweizer Fernsehens TRS. Der Strafbefehl ist rechtskräftig. Es handelt sich bei dem Waadtländer um den ersten Schweizer Dschihadisten, der wieder zurückkehrte und verurteilt wurde.

Von IS-Kämpfern in den Knast gesteckt

Der Mann liess über eine französische Webseite rekrutieren. Er verliess die Schweiz vor rund einem Jahr, um sich in Syrien den IS-Kämpfern anzuschliessen. Drei Monate später, Mitte März dieses Jahres, kehrte der Mann über den Flughafen Genf wieder in die Schweiz zurück.

Dazwischen absolvierte er laut RTS eine zweiwöchige Ausbildung in einem Trainingscamp. Darauf wollte er wieder nach Hause. Er wurde aber von seinen IS-Kämpfern vorerst in ein Gefängnis gesteckt, ehe er nach Hause entlassen wurde.

Der Mann muss sich zudem einer psychiatrische Behandlung unterziehen, eine fotografische Friedensdokumentation realisieren und einen Teil der Verfahrenskosten von total 24'700 Franken bezahlen. (sda/tat)



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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 11.12.2014 11:36
    Highlight Highlight Diese Jihadisten sind in Europa radikalisiert worden, sonst würden sie nicht freiwillig in einen Krieg ziehen.
    Wenn sie zurückkommen, sind sie eher ernüchtert von den Brutalität des Kriegs oder sie haben erkannt, dass sie mit ihren minderen Fähigkeiten im IS zu nichts nütze sind und dort nur als lebende Bombe dienen könnten. Diese zutreffende Nichtachtung und Herabsetzung ihrer Person können sie in Europa zu wesentlich besseren Randbedingungen (Sozialleistungen) auch haben. Und genau aus diesem einzigen Grund kommen sie nach Europa zurück.
  • dnsd 11.12.2014 00:02
    Highlight Highlight Kuscheljustiz vom feinsten - dieser Herr gehört in den Knast! Aber nein, man lässt ihm von der Allgemeinheit den Psychiater bezahlen...
    • Paul_Partisan 11.12.2014 08:28
      Highlight Highlight und was soll das bringen? Dann ist er nach 5 Jahren wieder auf freiem Fuss und hat sich nicht geändert oder verbessert. Natürlich soll er bestraft werden doch die Strafe muss auch Nachhaltig sein!
    • dnsd 11.12.2014 10:14
      Highlight Highlight Ausschaffen oder Todesstrafe kommt ja nicht in Frage...

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