Islamischer Staat (IS)
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DAMASCUS, SYRIA - JANUARY 31:  In this handout provided by the United Nation Relief and Works Agency (UNRWA), Residents wait in line to receive food aid distributed in the Yarmouk refugee camp on January 31, 2014 in Damascus, Syria. The United Nations renewed calls for the Syria regime and rebels to allow food and medical aid into the Palestinian camp of Yarmouk. An estimated 18,000 people are besieged inside the camp as the conflict in Syria continues.  (Photo by United Nation Relief and Works Agency via Getty Images)

Ein Bild, das um die Welt ging: Impression aus dem palästinensischen Flüchtlingslager Jarmuk in Damaskus, welches in der Vergangenheit Ziel von «IS»-Attacken war.
Bild: Getty Images Europe

Historischer Deal: «IS»-Kämpfer räumen ihre Nester in Damaskus nach Abkommen mit dem Assad-Regime



Ein bisher einzigartiges Abkommen mit Syriens Regime ermöglicht Hunderten Anhängern der Terrormiliz des so genannten «Islamischen Staates» («IS») und anderen Extremisten den Abzug aus dem Süden von Damaskus.

Die von der UNO vermittelte Einigung sieht vor, dass die Kämpfer und ihre Familien Viertel am Rand der Hauptstadt verlassen, wie die der Opposition nahestehende Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitag meldete. Es sei das erste Mal, dass sich das syrische Regime und die «IS»-Terrormiliz auf ein Abkommen geeinigt hätten.

Al Qaeda-linked Nusra Front fighters carry their weapons on the back of a pick-up truck during the release of Lebanese soldiers and policemen in Arsal, eastern Bekaa Valley, Lebanon, December 1, 2015.  REUTERS/Stringer      TPX IMAGES OF THE DAY

Auch sie betrifft das Abkommen: Kämpfer der Nusra-Front, des syrischen Ablegers von Al-Kaida.
Bild: STRINGER/REUTERS

Waffen sollen zerstört werden

Die dem Regime nahestehende libanesische Nachrichtenseite Al-Mayadeen meldete, insgesamt würden mehr als 3500 Bewaffnete und Zivilisten abziehen. Darunter seien auch Kämpfer der Nusra-Front, des syrischen Ablegers des Terrornetzwerkes Al-Kaida.

Die Extremisten werden laut den Menschenrechtsbeobachtern mit Bussen in Gebiete unter ihrer Kontrolle gebracht, unter anderem in die «IS»-Hochburg Al-Rakka im Nordosten Syriens. Sie hätten zugestimmt, vorher Waffen und Militärfahrzeuge zu zerstören. Das Abkommen solle die «IS»-Präsenz in Damaskus beenden, so die Beobachtungsstelle.

Die Extremisten hatten von den von ihnen kontrollierten Stadtvierteln aus das benachbarte palästinensische Flüchtlingslager Jarmuk angegriffen. (tat/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • NWO Schwanzus Longus 25.12.2015 21:54
    Highlight Highlight Die Assad Regierung hat ein gutes Händchen für Verhandlungen, das haben sie immer wieder bewiesen, im gegensatz zur Opposition die nur dann verhandeln wollen wenn ihnen die Zerstörung ihrer Gruppe droht. Da sieht man wer den Frieden wirklich anstrebt.
    • Triesen 25.12.2015 23:05
      Highlight Highlight "Die von der UNO vermittelte...". Vielleicht hatte eher die UNO ein gutes Händchen...
    • CanaBeatz 26.12.2015 01:17
      Highlight Highlight wo kommen die ganzen blitze her frag ich mich
    • DerWeise 26.12.2015 03:53
      Highlight Highlight ...vermittelt von der UNO aber egal.
      Deal = keine Toten, kannst ja gerne einrücken wenn du "chriegerle" willst ;)

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