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Hat nun auch noch die UNO gegen sich. Die islamische Terrormiliz ISBild: X02771
IS-Vormarsch

UNO fordert Verfolgung von Verbrechen der Terrormiliz IS im Irak

01.09.2014, 22:0501.09.2014, 22:10

Der UNO-Menschenrechtsrat hat die Verbrechen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak scharf verurteilt. Bei einer Sondersitzung nahmen die 47 Mitgliedsstaaten am Montag in Genf eine Resolution an, mit der die strafrechtliche Verfolgung der IS gefordert wird.

Die gezielte Verfolgung religiöser und ethnischer Minderheiten durch IS-Milizen stellt nach Einschätzung der UN ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar.

Experten in den Irak

Im Herrschaftsgebiet des IS gebe es Massenhinrichtungen, Verschleppungen, Folter, sexuellen Missbrauch und Sklaverei, sagte die stellvertretende UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, Flavia Pansieri. Ganze Bevölkerungsgruppen seien allein wegen ihrer Herkunft oder ihres Glaubens grausamer Verfolgung ausgesetzt.

Der Menschenrechtsrat beschloss die Entsendung von Experten in den Irak, die Beweise für die Gewaltakte der IS-Miliz für Strafverfahren sammeln sollen.

In der Resolution wird auch die irakische Regierung aufgefordert, bei der Bekämpfung der IS-Miliz das Humanitäre Völkerrecht zu respektieren. Mögliche Kriegsverbrechen der Armee und ihrer Unterstützer müssten ebenfalls aufgeklärt werden. (gag/sda/dpa)

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USA: Hohe Belohnung für Informationen über IS-Anführer in Afghanistan

Die US-Regierung hat für relevante Informationen über den Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Afghanistan eine Belohnung von 10 Millionen US-Dollar (8.9 Millionen Euro) ausgelobt. Die gleiche Belohnung gibt es für Informationen, die zur Festnahme oder der Verurteilung der Verantwortlichen für den Terroranschlag am Flughafen Kabul während des Evakuierungseinsatzes im vergangenen Sommer dienen, wie das Aussenministerium am Montag in Washington mitteilte.

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