Islamischer Staat (IS)
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Hat nun auch noch die UNO gegen sich. Die islamische Terrormiliz IS Bild: X02771

IS-Vormarsch

UNO fordert Verfolgung von Verbrechen der Terrormiliz IS im Irak

Der UNO-Menschenrechtsrat hat die Verbrechen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak scharf verurteilt. Bei einer Sondersitzung nahmen die 47 Mitgliedsstaaten am Montag in Genf eine Resolution an, mit der die strafrechtliche Verfolgung der IS gefordert wird.

Die gezielte Verfolgung religiöser und ethnischer Minderheiten durch IS-Milizen stellt nach Einschätzung der UN ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar.

Experten in den Irak

Im Herrschaftsgebiet des IS gebe es Massenhinrichtungen, Verschleppungen, Folter, sexuellen Missbrauch und Sklaverei, sagte die stellvertretende UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, Flavia Pansieri. Ganze Bevölkerungsgruppen seien allein wegen ihrer Herkunft oder ihres Glaubens grausamer Verfolgung ausgesetzt.

Der Menschenrechtsrat beschloss die Entsendung von Experten in den Irak, die Beweise für die Gewaltakte der IS-Miliz für Strafverfahren sammeln sollen.

In der Resolution wird auch die irakische Regierung aufgefordert, bei der Bekämpfung der IS-Miliz das Humanitäre Völkerrecht zu respektieren. Mögliche Kriegsverbrechen der Armee und ihrer Unterstützer müssten ebenfalls aufgeklärt werden. (gag/sda/dpa)



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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 02.09.2014 08:41
    Highlight Highlight Eine solch brutale und grausame Bande kann man nicht politisch korrekt bekämpfen. Im Kampf gegen IS wird es ebenso Grausamkeiten erfordern und danach gehen alle empört auf Distanz. Wer macht jetzt diese Drecksarbeit? Die USA, die ein grausames Regime bekämpft hatte um jetzt noch einem brutaleren gegenüber zu stehe? Vielleicht sollte Weltgemeinschaft auch mal der USA beistehen und helfen, die das nämlich alleine nicht schafft. Und wenn es nicht gelingt, wird die Welt sicher kein besserer Ort sein.

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