Katze
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People pray in front of an altar especially set up for a funeral of Tama, a cat stationmaster, in Kinokawa City, Wakayama Prefecture, western Japan, Sunday, June 28, 2015. Tama the stationmaster, Japan's feline star of a struggling local railway, was mourned by company officials and fans and elevated into a goddess Sunday. Tama, sitting at the ticket gate welcoming and seeing off passengers, quickly attracted tourists and became world-famous, contributing to the railway company and local economy. Tama died of a heart failure on June 22. (Chika Oshima/Kyodo News via AP) JAPAN OUT, MANDATORY CREDIT

Im Bahnhof Kishi wurde ein Schrein für Tama errichtet. Bild: AP/Kyodo News

Diese Katze rettete eine japanische Bahnlinie vor dem Ruin – jetzt ist sie tot und eine Göttin



Einst war die Katze Tama eine heimatlose Streunerin. Dann wurde sie in ganz Japan berühmt als «Vorsteherin» eines Kleinstadt-Bahnhofs. Letzte Woche starb sie im stolzen Alter von 16 Jahren an Herzversagen, teilte eine Sprecherin der Bahngesellschaft in der westlichen Provinz Wakayama mit.

In this April 29, 2015 photo, Tama, a cat stationmaster, Japan’s feline star of a struggling local railway, receives a birthday cake on her 16th birthday in Kinokawa, Wakayama Prefecture, western Japan. Tama was mourned by company officials and fans and elevated into a goddess at a funeral Sunday, June 28, 2015. Tama died of a heart failure on June 22. (Kyodo News via AP) JAPAN OUT, MANDATORY CREDIT

Tama an ihrem 16. Geburtstag. Bild: AP/Kyodo News

Als Tama 2007 ihr Amt im Endbahnhof Kishi an der Kishigawa-Linie antrat, war diese stark defizitär und von der Schliessung bedroht. Das dreifarbige Tier mit der massgeschneiderten Dienstkappe entwickelte sich zu einer Touristenattraktion. Tausende Katzenfans reisten an und bescherten der Bahnlinie einen Boom: Im letzten Jahr verzeichnete sie laut japanischen Medien mit 2,27 Millionen Passagieren einen neuen Rekord.

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Trauer um Tama in Japan. YouTube/Associated Press

Die Bahngesellschaft nutzte Tamas Popularität weidlich aus und vermarktete sie im grossen Stil. Erst im April wurde ihr 16. Geburtstag mit einer aufwändigen Zeremonie gefeiert. Entsprechend gross ist nun die Trauer. «Tama war sehr beliebt in Japan wie im Ausland», sagte Provinzgouverneur Yoshinobu Nisaka. «Sie war ein Superstar des Tourismus. Während ich von ihrem Tod erfahre, drücke ich meinen tiefen Kummer und meine riesige Dankbarkeit aus.»

Am Sonntag wurde Tama in einer Zeremonie nach Shinto-Ritus zur Göttin erhoben. Die Shinto-Religion kennt zahlreiche Götter, darunter auch Tiere. Für die Nachfolge ist gesorgt: Die dreijährige Nitama wurde als «Lehrling» an der Seite von Tama auf ihre Aufgabe als Stationsvorsteherin vorbereitet. (pbl)

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