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Keine Lust mehr auf Corona-News? Diese 9 Feel-Good-Filme helfen dagegen



Es scheint, als würde momentan vieles in der grossen weiten Welt schief laufen. Da ist es vielleicht gar nicht so schlecht, wenn man sich mal wieder für zwei Stunden ausklinkt und einen Film guckt, der so richtig gute Laune macht.

Und da wir ja die Gute-Laune-Klassiker bereits alle in- und auswendig kennen, haben wir uns in dieser Liste auf Filme beschränkt, die in den letzten zehn Jahren erschienen sind.

«Lion»

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Bild: Universum Film GmbH

Der fünfjährige, indische Junge Saroo schläft auf einem Bahnwagen ein. Als er aufwacht, ist er tausende Kilometer weit von zu Hause entfernt. In der Grossstadt Kalkutta auf sich allein gestellt, wird er in ein Kinderheim gesteckt und kurze Zeit darauf von einem australischen Paar adoptiert.

20 Jahre später macht Saroo sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit. Nächtelang durchforstet er Google Earth nach Anhaltspunkten, die sich mit den vagen Erinnerungen seiner Kindheit decken – in der Hoffnung, seine echte Familie wiederzufinden.

«Lion» ist ein richtig klassischer Feel-Good-Film, bei dem man mitleidet, mitfiebert und am Schluss mit einem guten Gefühl entlassen wird. Und das Beste daran: Der Film ist nicht etwa kitschig, sondern richtig gut.

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Video: YouTube/Universum Film

«Hidden Figures»

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Bild: 20th Century Fox

In den 50er- und 60er-Jahren liefern sich die USA und die Sowjetunion ein Wettrennen: Wer wird zuerst eine bemannte Rakete ins All schicken? Um die Rechenleistung zu erbringen, die so eine Aufgabe erfordert, unterhält die NASA unter anderem auch eine weibliche Abteilung mit Mathematikerinnen – fast alle von ihnen sind schwarz.

Ihre Berechnungen sind es, die wesentlich dazu beitragen, dass die USA im Rennen bleiben. Doch während Mathematiker und Astronauten den Ruhm ernten, haben die Mathematikerinnen mit Sexismus und Rassentrennung zu kämpfen.

Man könnte sich bei «Hidden Figures» natürlich die Frage stellen, was der in so einer Liste zu suchen hat. Rassismus und Diskriminierung? Klingt gar nicht nach gutem Gefühl. Aber «Hidden Figures» ist einer dieser Underdog-Filme, bei denen man mit der Hauptfigur mitleidet, mitkämpft und die kleinen Siege so richtig feiern kann – und das macht richtig Laune.

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Video: YouTube/KinoCheck

«The Help»

The Help

Bild: Walt Disney Studios

Das Kaff Jackson in den 60er-Jahren: Die junge, weisse Frau Eugenia kehrt frisch von der Uni in ihre Heimat zurück. Wie viele Kinder wohlhabender Familien ist auch Eugenia unter der liebevollen Obhut schwarzer Dienstmädchen aufgewachsen. Eugenia möchte ihr schriftstellerisches Talent daher nutzen, den Frauen, die ihr Leben fremden Kindern opfern, eine Stimme zu geben.

Tatsächlich kann sie zwei der schwarzen Frauen für ihr Vorhaben gewinnen. Allerdings braucht Eugenia noch viel mehr Geschichten für ihr Buch. Doch in Zeiten des Rassismus haben viele der anderen Haushälterinnen Angst, ihre Anstellung zu verlieren, selbst wenn sie anonym aussagen.

Eigentlich könnte man hier gleich noch einmal die Begründung von «Hidden Figures» hinschreiben. «The Help» kommt dabei nicht ganz an das Niveau von «Hidden Figures» heran, macht schlussendlich aber auch mächtig Laune – nebst den ernsten Seiten des Films. Und ihr werdet nach diesem Film einen Schokoladenkuchen nie mehr mit gleichen Augen sehen.

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Video: YouTube/vipmagazin

«Isle of Dog – Ataris Reise»

Isle of Dogs

Bild: 20th Century Fox

Japan, 20 Jahre in der Zukunft: Nachdem sich immer mehr Hunde mit der Hundegrippe angesteckt haben, werden sie alle auf eine Insel verbannt. Auf dieser Insel leben die Hunde inmitten von Bergen aus Müll. Auch der Hund des 12-jährigen Jungen Kobayashi landet auf dieser Insel.

Also baut sich der findige Junge ein Flugzeug und fliegt zur Quarantäneinsel, um seinen geliebten Hund zu finden. Hilfe erhält er vor Ort von den Hunden Rex, King, Duke, Boss und Chief. Die sprechen zwar kein Japanisch, wollen den seltsamen Jungen bei seiner Suchaktion aber trotzdem unterstützen.

Regisseur Wes Anderson hat nach «Der fantastische Mr. Fox» seinen zweiten Animationsfilm abgeliefert. Dieses Mal geht es um Hunde und da kann man den Film ja nur mögen, oder? Der Film ist einfach ein wunderbares Stück Animationskunst, mit gewohnt schräger Wes-Anderson-Storyline. Selbst der Filmtitel macht hier gute Laune: Sprecht «Isle of Dogs» mal laut aus (und etwas schneller) und hört genau hin.

«La La Land»

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Bild: Studiocanal

Mia und Sebastian sind zwei hoffnungsvolle Träumer, die in Los Angeles eine Karriere anstreben. Sie will Schauspielerin werden, er lebt für den Jazz. Als sich die beiden treffen, erkennen sie in dem jeweils anderen genau denselben Wunsch: nur das zu praktizieren, wofür ihr Herz schlägt.

Eine junge Liebe entsteht, doch in der von Konkurrenzkampf geprägten Atmosphäre von LA ist ihre Beziehung von Anfang an keine leichte. Als der Erfolg sowohl bei Mia als auch Sebastian einsetzt, ergeben sich immer mehr Probleme. Schliesslich droht ausgerechnet das anfangs verbindende Element sie auseinanderzureissen.

Gibt es irgendjemanden, der diesen Film noch nicht gesehen hat? Okay, vielleicht Leute, die mit Musical-Filmen nichts anfangen können. Ihnen sei versichert: Der Film ist perfekt als Musical und es wird euch garantiert nicht stören. Diese bittersüsse Geschichte muss man einfach gesehen haben. Danach wird euch der Soundtrack, wann immer ihr wollt, dieses wohlig warme Gefühl zurückbringen.

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Video: YouTube/KinoCheck

«Alles steht Kopf»

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Bild: Disney

Die elfjährige Riley zieht mit ihren Eltern vom Land in die Grossstadt San Francisco und ist darüber alles andere als erfreut. Sie ist so unglücklich, dass ihre Gefühle, Freude, Angst, Wut, Ekel und Traurigkeit versuchen, ihr Leben wieder ins Lot zu bringen.

Dann passiert Angst ein Missgeschick, das droht, Rileys glücklichste Erinnerungen auszulöschen. Zusammen mit Freude macht sie sich auf, ihren Fehler zu beheben. Unterdessen übernehmen Wut, Traurigkeit und Ekel Rileys Gefühlswelt, was nicht immer gut kommt.

Es ist ein Pixar-Film und es geht um Gefühle. Noch Fragen?

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Video: YouTube/KinoCheck

«Yesterday»

Yesterday

Bild: Universal Pictures

Jack Malik hat seinen Traum von der grossen Gesangskarriere so gut wie aufgegeben. Doch dann passiert etwas Unvorhergesehenes: Auf der gesamten Erde fällt der Strom aus, wodurch Jack von einem Bus angefahren wird. Als er wieder aufwacht, entdeckt er zu seiner Überraschung, dass die Beatles nie existiert haben.

Jack kann sich als einziger an die Songs erinnern. Seine Freunde sind von Jacks scheinbar neuen Songwriter-Fähigkeiten begeistert und so gibt er die Stücke immer mehr als seine eigenen aus. Nach und nach erlangt er damit Weltruhm und wird schon bald als genialster Musiker aller Zeiten gefeiert.

Dieser Film ist noch ganz frisch und dürfte wohl noch eher unter dem Feel-Good-Radar fliegen. Wer aber eine nette Liebesgeschichte und die Beatles mag, sollte sich den Film unbedingt ansehen. Gegen den Schluss gibt «Yesterday» zwar ein bisschen ab und wird etwas kitschig, aber insgesamt macht er trotzdem Laune.

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Video: YouTube/KinoCheck

«Die göttliche Ordnung»

Die göttliche Ordnung

Bild: film coopi

1971: Nora lebt mit ihrem Mann Hans und den Kindern in einem kleinen Dorf im Appenzellerland. Ihr Leben ist nicht besonders aufregend, doch durch ihre schüchterne und zurückhaltende Art ist sie im Dorf beliebt. Von Dingen wie der 68er-Revolution bekommt Nora nichts mit.

Die Beliebtheit von Nora beginnt aber bald zu schwinden, als sie anfängt, sich für die Rechte der Frauen zu interessieren. Als sie sich dann noch aktiv für das Frauenwahlrecht, über das bald abgestimmt werden soll, einsetzt, ist es vorbei mit der ländlichen Dorfidylle.

Eigentlich ein sehr ernstes Thema, das uns der Film da präsentiert. Aber zwischen all der Ernsthaftigkeit ist auch genug Platz für etwas Humor. Und wenn der Film zu Ende ist, bleibt nebst der Nachdenklichkeit auch eine gute Portion gute Laune übrig.

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Video: YouTube/Filmcoopi Zürich

«Swiss Army Man»

Swiss Army Man

Bild: Capelight/Koch Films

Der gestrandete Hank fristet sein Dasein auf einer einsamen Insel, ohne die Hoffnung auf Rettung. Als er seinem Leben ein Ende setzen will, findet er am Strand eine angespülte Leiche. Obwohl der Mann schon länger tot ist, gibt der Körper noch Geräusche von sich – nämlich die Töne von Blähungen, die eine Leiche nun mal von sich gibt.

Für Hank Grund genug, um in der Leiche sowas wie Leben zu sehen und mit ihr ins Gespräch zu kommen. In seiner Einsamkeit wird die Leiche schliesslich zu Hanks Freund, und so schöpft er neue Hoffnung, es aus eigener Kraft irgendwie nach Hause zu schaffen.

Vermutlich wirst du dich nach den ersten 15 Minuten fragen: «Was zur Hölle guck ich mir da gerade an?» Aber du musst dem Drang, abzuschalten, widerstehen. Lass dich einfach darauf ein. Der Film ist eine tolle Reise und der Schluss wird euch so manchen «Aha!»-Moment bescheren. Ein absolut schräger, aber eben auch schöner Film.

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Video: YouTube/KinoCheck

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