Leben
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Zippora Marti trug jeden Tag dasselbe, schwarze Kleid. bild: zippora.ch/rp photography

Gesicht des Verzichts

Diese Schweizerin trug 365 Tage lang dasselbe Kleid

Die Luzernerin Zippora Marti streifte sich ein Jahr lang das dasselbe Kleid über. So wollte die 25-Jährige herausfinden, was sie wirklich im Kleiderschrank braucht.



365 Tage lang trug Zippora Marti dasselbe schwarze Kleid über. Jeden Tag schoss die Luzernerin ein Foto von sich und stellte es auf Instagram. Mit dem Projekt «One – The Project» möchte die gelernte Schneiderin vor allem eins: ein Vorbild sein.

Serie «Gesicht des Verzichts»

Kein Alkohol, kein Fleisch, kein Zucker. Verzicht ist in. Aber kannst du dir vorstellen, auf eine Wohnung zu verzichten? Oder jeden Tag dasselbe Kleidungsstück zu tragen? Wir auch nicht (so ganz). Deshalb stellen wir dir in der Serie «Gesicht des Verzichts» junge Menschen vor, die ganz bewusst auf alltäglich scheinende Dinge verzichten. Sie erzählen uns, warum sie sich dafür entschieden haben – und was sie antreibt.

Sie habe viel über faire Mode, bewusstes Konsumieren und eine nachhaltige Lebensweise nachgedacht, so die 25-Jährige gegenüber watson. In dem sie ein Jahr lang dasselbe Kleidungsstück trug, wollte Marti zeigen, dass man nicht jeden Tag die Garderobe wechseln muss.

Ob ihr das Kleid irgendwann auf die Nerven ging und welches Projekt sie als nächstes in Angriff nimmt, erzählt Marti hier:

Ich spare ...

... an vielen Stellen. Wenn ich etwas sehe, das mir gefällt, dann warte ich zwei oder mehr Wochen ab. Wenn es mir bis dann noch nicht aus dem Kopf gegangen ist, dann kaufe ich es. Sonst lasse ich es bleiben, was meistens der Fall ist.

Ein Jahr dasselbe Kleid zu tragen, hat Marti überhaupt nicht gestört.

Mit dem Kleid-Projekt wollte ich herausfinden, was und wie viel ich wirklich zum Anziehen brauche – und was nicht. Und es hat sich gezeigt: Ich brauche sehr wenig. Ich habe das schwarze Kleid immer wieder anders kombiniert und es hat mir an nichts gefehlt. Wenn es im Sommer in den Ferien zu heiss war, bin ich halt einfach im Badeanzug herumspaziert. Im Winter habe ich das Kleid manchmal über Hosen angezogen.

Ich habe letztes Jahr ungefähr fünf neue Kleidungsstücke gekauft – alle second-hand oder bei öko-fairen Labels. Und ich bin absolut zufrieden mit der Auswahl in meinem Kleiderschrank.

Ich verzichte auf ...

... Überfluss. Wobei ich das nicht als Verzicht sehe. Für mich geht es mehr um ein Bewusstsein. Wir müssen uns im Klaren darüber sein, was unser Konsum anrichten kann. Es ist mir nie darum gegangen, möglichst wenig Kleider zu besitzen. Ich möchte einfach nicht Teil von etwas sein, für das sehr viele Menschen ausgebeutet und unglaublich viele Ressourcen verschwendet werden.

Ich gönne mir ...

... lange Duschen. Darauf kann ich einfach nicht verzichten.

Etwas anstrengend waren die täglichen Fotos, die Marti für ihr Projekt schiessen musste.

Hier bin ich noch nicht so konsequent, wie ich es eigentlich sein will ...

Mir geht es nicht so sehr um Konsequenz. Es geht mir viel mehr um die kleine Schritte und in vielen Bereichen meines Lebens lebe ich schon sehr nachhaltig. Diese Erfolge gilt es zu feiern.

Marti hat das Kleid natürlich auch gewaschen. Manchmal von Hand, über Nacht aufgehängt, konnte es am nächsten Tag problemlos wieder getragen werden.

Doch es ist auch klar, dass ich noch nicht überall so konsequent bin, wie ich das eigentlich sein möchte. Zum Beispiel möchte ich in meinem Alltag weniger Abfall produzieren. In diesem Bereich bin ich noch nicht da, wo ich eigentlich sein will. Mir ist aber auch klar, dass man nicht von heute auf morgen keinen Abfall mehr produzieren kann. Das ist ein längerer Prozess. Sobald ich, wie jetzt gerade, viel zu tun habe, wird der Abfallberg wieder grösser. Dadurch lasse ich mich aber nicht entmutigen. Ich gehe das Ziel langsam an und freue mich über alle kleinen Fortschritte.

Nachhaltigkeit ist für mich ...

... ein Lebensstil, der sich nicht alleine um mich dreht. Nachhaltig leben bedeutet für mich, im Einklang mit der Natur und anderen Lebewesen zu leben. Und zu verstehen, dass das eigene Handeln einen globalen Einfluss hat und nicht nur mich und die engsten Freunde oder die Familie betrifft.

Das grösste Problem unserer Gesellschaft ist ...

..., dass jeder auf sich selbst schaut. Die meisten Menschen haben das Gefühl, sie kommen zu kurz. Sie kaufen lieber die günstigste Schokolade anstatt die, die ein paar Rappen teurer, dafür nachhaltiger wäre.

Für 2019 wünsche ich mir ...

..., dass mein neues Projekt ein Erfolg wird. Ich bin dabei, ein nachhaltiges Lingerielabel zu gründen. Vor einigen Monaten hätte ich nicht gedacht, dass ich einmal Lingerie kreieren würde. Doch genau das mache ich jetzt.

Denn das Angebot an nachhaltiger, bequemer und wirklich schöner Damenunterwäsche ist quasi inexistent. Ich will in diesem Bereich nicht länger Kompromisse eingehen müssen und in langweiligen Biobaumwollhöschen rumlaufen, nur weil schönere Alternativen nicht nachhaltig sind.

Das weiss noch niemand über mich ...

Ich wollte nie mein eigenes Label gründen. Doch genau das habe ich jetzt getan.

Diese Luzernerin hat ein Jahr lang dasselbe Kleid getragen

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Video: srf

Schocker-Kleid

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84Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nurmalso 19.02.2019 07:05
    Highlight Highlight Pff ich nin ein Mann ich trage seit sicher 5 Jahren die gleiche Jeans...

    Alles normal...
  • bruehlberg 18.02.2019 19:56
    Highlight Highlight So neu ist die Idee nun auch nicht. 2010 hat schon eine Frau in Deutschland das Experiment gelebt und dokumentiert. www.daskleineblaue.de
  • Burdleferin 18.02.2019 18:30
    Highlight Highlight Jetzt dachte ich schon, dass sie ein Jahr lang dasselbe Outfit getragen hätte. So braucht es ja Strümpfe und Hosen etc. Keine wirkliche Leistung, da sie mit Verzicht aber auch gar nichts zu tun hat.
  • Hans der Dampfer 18.02.2019 17:14
    Highlight Highlight Verstehe das ganze nicht. Sind doch immer andere Sachen die sie an hat.?
  • WaterSign 18.02.2019 16:17
    Highlight Highlight Es ist ja alles gut und recht und Frau Marti‘s Idee von Grund auf überdenkenswert. Was mir quer herüberkommt ist ihre Idee, massangefertigte Intimwäsche via Internet zu verkaufen: Sorry, aber,ich kann mir nicht helfen und habe den Verdacht, dass hier die Vorstellungen unter „die Gesellschaft steht sich selbst im Wege“ und „für 2019 wünsche ich mir“ sowie „das weiss noch niemand von mir“ wichtiger sind und das Kleid lediglich der Weg zum Ziel war/ ist. Ich bin der Meinung: hier wurde gute PR abgeliefert, ausgehend von einem simplen Kleid zielgerichtet hingeführt zur Geschäftsidee.
  • Natürlich 18.02.2019 13:41
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht warum diese Frau jetzt so gehatet/runtergemacht wird hier.
    Ist doch eine tolle Sache. Und wenn ihr selber auch so Umweltbewusst seid, müsstet ihr das doch sowieso super finden, oder?
    Oder seid ihr neidisch weil hier auf watson ein Artikel über sie geschrieben wurde und über euch nich?
    Ich verstehe einfach die andauernde Negativität bei vielen nicht...
  • wolge 18.02.2019 13:26
    Highlight Highlight Liebe Zippora Marti ich empfehle dir das herausragende Buch Reinventing Organizations von Frederic Laloux zu lesen. Unternehmen, Wirtschaft und Schulen müssen sich neu erfinden. Wir müssen aufhören uns in seelenlosen, technokratisierten Systemen sinnlosen Tätigkeiten zu widmen und uns rein auf den Gewinn und Konsum zu konzentrieren. Wir sollten einem Sinn nachstreben der es sich zum Ziel macht der Gesellschaft/Natur zu dienen. Wir sollten die Masken die wir tragen ablegen, wieder ganz Mensch sein dürfen und auf unser Innerstes, auf unsere Mitmenschen und die Natur hören lernen.
    • Gubbe 18.02.2019 15:30
      Highlight Highlight Amen, jetzt zünde ich eine Kerze an.
    • Chili5000 18.02.2019 16:27
      Highlight Highlight Weil wir 7,53 Milliarden auf diesem Planeten sind. Davon die meisten bitterarm sind und die Meisten von diesen 7,53 Milliarden grössere Probleme haben als die Umwelt oder woher sie ihre Second Hand Kleider bekommen...
  • Bronko 18.02.2019 13:25
    Highlight Highlight Schönes, realistisches Beispiel. So beginnt Umdenken.
    Es ist schwer für uns konditionierten Kinder des Kapitalismus', die wir seit Kindsbeinen an grenzenlosen Konsum und Luxus gewohnt sind, einzusehen, dass dies nur auf Kosten von anderen möglich wurde und dass die Ressourcen begrenzt sind. Wir Schweizer glauben zu gerne, dass dieses Schneeballsystem gerecht ist bzw. aufgeht und setzen dies dann mit Sicherheit gleich. Bravo, bravissimo!
    Rezept wäre: Wachstum bremsen, nachhaltig Stabilität bilden...
    • Eh Doch 18.02.2019 15:17
      Highlight Highlight weniger arbeiten = weniger Geld = weniger Konsum dafür mehr Zeit
    • no-Name 18.02.2019 15:29
      Highlight Highlight Grundsätzlich bin ich absolut einverstanden. Meines Erachtens (und daran scheitere ich selber) beginnt das ganze schon viel früher. Jeder der auf ein Auto verzichtet. Oder den PC nur einmal im monat aufstartet, seine Essensreste verwertet (also zwei mal die Woche z.B. ein Kühlschrankresteznacht) nicht jährlich um den Globus fliegt, hat mehr getan.

      Aus der Masse herauszustechen und dazu etwas ausgefallenes zu tun macht es nicht „Nachhaltiger“.

      Unseren Kindern Bescheidenheit und Kreativität (was kann ich tun, mit dem was ich habe) ost auf dauer Sinnvoller.
    • Bronko 18.02.2019 16:15
      Highlight Highlight no-Name: Da hast Du total recht. Es ist klar eine PR-Aktion der jungen Dame, die man deswegen nicht überbewerten sollte. Aber es ist das richtige Signal für einen Gedankenanstoss. Denn wie du ja beschreibst, fängts im Kleinen (und bei den Kleinen) an.
  • Roger Rüebli 18.02.2019 13:21
    Highlight Highlight Ich präsentiere mich also bin ich.
  • Quecksalber 18.02.2019 12:47
    Highlight Highlight Ab und zu mal zum Entlausen in den Backofen tun. So wie früher.
    • Commander 18.02.2019 19:07
      Highlight Highlight Tierliquääler 😅
  • no-Name 18.02.2019 12:08
    Highlight Highlight Und täglich eine weltweite Maschinerie von Servern und Glasfaser- und Kupferleitungen und Backupsystemen und Clouds und Rechenvorgänge und Algorithmen auf Handys und Tablets ausgelöst um ihre Nachhaltigkeit zu unterstreichen....

    Genau.

    Es ist nicht nur die Energie vom Handy (und der eigenen Steckdose) die für SocialMedia genutzt wird. Sondern ein komplett weltweit vernetztes System. Also gehts ums Ego und Anerkennung und kaum um Nachhaltigkeit.

    Aber hey! Ein Jahr lang das selbe Kleid tragen! Was Merketing und PR angeht grandiose Leistung!
  • Nömi the strange aka Wizard of Whispers 18.02.2019 11:41
    Highlight Highlight Sie hat 365 Tage lang das gleiche Kleid angehabt und niemandem ist es aufgefallen? xD Ich hatte vor zwei Wochen im Ausgang das gleiche Outfit an wie letzten Freitag und meiner Kollegin ists direkt aufgefallen xD
  • ChiliForever 18.02.2019 11:38
    Highlight Highlight Na ja, ich habe zwar mehr Sachen im Schrank, die werden aber auch genutzt, bis sie durch sind. Was macht das für einen Unterschied, bei mir galten die Sachen halt länger, weil sie seltener benutzt werden. In Summe dürfte das das gleiche sein.
    Gewonnen ist mit ihrer Art also nichts im Vergleich zu meiner.
    • Nausicaä 18.02.2019 12:32
      Highlight Highlight Es hat ja niemand behauptet, dass ihre Version die einzig nachhaltige ist. Ich finde beide Varianten toll.
    • ChiliForever 18.02.2019 12:52
      Highlight Highlight Na ja, es reicht bei ihrer Methode für eine Watson-Artikel und das wird nicht der einzige sein.

      Meine Methode dürfte aber diejenige sein, die ohnehin viele anwenden. Wenn also bei gleichgut/-schlecht sind, warum dann die eine hypen?
    • Eh Doch 18.02.2019 15:18
      Highlight Highlight Ach Thomas, dann darf dir das ja egal sein
    Weitere Antworten anzeigen
  • Simsalabum 18.02.2019 11:36
    Highlight Highlight Ich weiss nicht wie sinnvoll es ist, immer das selbe Kleid zu tragen. Verschlechtert das nicht die Ökobilanz? Wir waschen nur, wenn die Maschine auch voll ist. Handwäsche ist wohl auch nicht besser, denke es ist wie beim Geschirrspühler.
    • Lami23 18.02.2019 18:44
      Highlight Highlight Ich gkaue, es ging ihr mehr darum herauszufinden, ob es übrhaupt viel verschiedenes braucht.
  • Der Typ 18.02.2019 11:22
    Highlight Highlight Ich bin mir nicht sicher, ob ich das super oder schlecht finden soll. Die Beweggründe sind sicherlich nicht falsch, jedoch nicht durchdacht. Ein Kleid macht doch nicht das ganze Outfit aus. Das ist, als würde ich ein Jahr lang nur ein Cap anziehen, anstatt zu wechseln. Das Outfit muss jedoch trotzdem immer angepasst werden.
    Dann kommt der Punkt vom langen Duschen. Dieser ergibt im ganzen Nachhaltigkeitswahn dieser Dame absolut keinen Sinn. Aber sicherlich eine super Grundeinstellung und ich denke, wenn sie tiefer in unser System reinsieht und versteht wie was läuft, könnte sie was ändern.
    • Dysto 18.02.2019 13:45
      Highlight Highlight 1 Jahr lang 1 Kleid.. kombiniert mit 365 unterschiedlichen Mänteln, Hosen, Strümpfen, Halstüchern, Pullis...

      Da finde ich es nachhaltiger, nur 15-20 unterschiedliche Kleidungsstücke zu haben, und diese abwechselnd und untereinander kombinierend zu tragen. Ich komme derzeit z.B. mit 3 Paar Jeans aus.
    • Merida 18.02.2019 17:00
      Highlight Highlight @Dysto: 👍 genau so!
      Ich habe normalerweise sogar nur ein Paar Jeans. Wenn es kaputt ist, gibts ein neues. (Das kaputte Paar behalte ich noch für Gartenarbeit, Brätelausflüge im Wald etc.)
  • Edwin Schaltegger 18.02.2019 10:58
    Highlight Highlight Ich hoffe nur, dass dieses Kleid während den 365 Tagen ein paarmal eine Waschmaschine gesehen hat.
  • sunnyside 18.02.2019 10:41
    Highlight Highlight Die Textilindustrie ist eine der umweltschädlichsten Industrien, gleich nach der Erdölindustrie und wir kaufen Wegwerf-Kleider als wäre nichts dabei!

    Unser Kleiderkonsum ist seit 1996 um über 40% gestiegen. http://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/BRIE/2019/633143/EPRS_BRI(2019)633143_EN.pdf

    Wir sollten alle unseren Kleider-Konsum hinterfragen!
    • Gubbe 18.02.2019 10:58
      Highlight Highlight Man kann auch hinterfragen, ob es Konfitüre zum Zmorge braucht, oder 3 Paar Sommer/ Winterschuhe. Auch kann man mit einem Laken leben. Kurz, man kann alles hinterfragen, nur hätten dann 50% keine Arbeit mehr.
    • Sauäschnörrli 18.02.2019 10:58
      Highlight Highlight Genau, wir müssen unseren Konsum hinterfragen.
      Benutzer Bild
    • Matti_St 18.02.2019 11:17
      Highlight Highlight Im gleichen Zeitraum ist die Qualität der Klamotten um 40% gesunken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Statler 18.02.2019 10:40
    Highlight Highlight Ich kann mich fast nicht erinnern, wann ich das letzte Mal in einem Kleiderladen war.
    Mein Zeug wird so lange getragen, bis es Löcher hat, die nicht mehr zu flicken sind.
    Jeans im Schnitt 5-6 Jahre, T-Shirts mindestens 2-3, etc.
    ... notabene nicht, weil ich es mir nicht leisten könnte, sondern weil es mir am A*** vorbeigeht, was jetzt gerade Mode ist.
    • loquito 18.02.2019 11:23
      Highlight Highlight Meine Freizeitjeans sind 12 Jahre alt. Und noch tiptop...
    • Blitzableiter 18.02.2019 12:04
      Highlight Highlight Es kommt oft auf den Körperbau an, wie lange Jeans / Hosen halten. Massgeschneiderte Kleider hat ja kaum noch jemand. Oder ob man viel draussen ist, spielt auch eine Rolle. Oder gewisse Leute haben halt einfach"Power-Fürze", die jede Hose in mitleidenschaft ziehen. 😂
    • Chili5000 18.02.2019 16:35
      Highlight Highlight Naja die Weltpopulation hat auch um über 30% zugenommen seit 1996...
  • robo 18.02.2019 10:26
    Highlight Highlight Nenn es nicht Projekt, wenn du nicht Hornbach meinst!
    • Randall Raines 18.02.2019 14:40
      Highlight Highlight Genau mein Gedanke :-D
  • Madison Pierce 18.02.2019 10:20
    Highlight Highlight Man muss sich ja nicht gleich auf ein Kleid beschränken, aber die durch Billigstkleider ermöglichte Wegwerfmentalität ist tatsächlich schlecht.

    Mit total 15-20 Kleidungsstücken kommt man gut durchs Jahr, ohne die Kleider schnell über Nacht waschen oder im Sommer auf kurze Hosen verzichten zu müssen.
    • Frausowieso 18.02.2019 11:00
      Highlight Highlight Aber auch nur, wenn man im Beruf die gleichen Kleider, wie privat trägt oder Arbeitskleidung gestellt bekommt.
    • Madison Pierce 18.02.2019 11:13
      Highlight Highlight Wenn man sich für den Beruf speziell kleiden muss, kommen diese Kleider natürlich noch dazu. Aber zum Beispiel Jeans sind schon fast überall akzeptiert. Damit kombiniert man dann ein Hemd für die Arbeit oder ein T-Shirt für die Freizeit.

      Für die Herren zusätzlich noch ein Anzug, mit farbiger (für Hochzeiten) und schwarzer Krawatte (für Beerdigungen).

      Bin mit meiner sparsamen Kleidung wohl noch nie besonders positiv aufgefallen, aber soweit ich weiss auch noch nie negativ.
    • Frausowieso 18.02.2019 12:41
      Highlight Highlight In meinem Job wäre das definitiv nicht möglich. Mit einem Anzug würde mein Mann auch nicht sonderlich weit kommen. Was würde er tragen, wenn der Anzug in der Reinigung ist? Dann kommen noch Sportklamotten etc dazu. Aber grundsätzlich bin ich einig mit dir, dass die meisten von uns defintiv zu viele Kleider besitzen.
  • c-bra 18.02.2019 10:20
    Highlight Highlight 365 Tage das gleiche Kleid und keinem Mann ist es aufgefallen.
    • Blitzableiter 18.02.2019 12:10
      Highlight Highlight Made my Day 😂😂👏
  • Cucina 18.02.2019 10:16
    Highlight Highlight Wenn ich 365 Tage das gleiche Kleid an hätte, würde ich auch nicht auf ausgiebiges duschen verzichten wollen.
    • NotWhatYouExpect 18.02.2019 10:31
      Highlight Highlight Wäscht du deine kleider etwa nicht?
    • Grave 18.02.2019 11:15
      Highlight Highlight @Notwhatyouexpect kann man ja gleich mit dem duschen verbinden ;) spart wasser !
    • Asmodeus 18.02.2019 12:03
      Highlight Highlight @Grave
      Aber das Schleudern ist recht schmerzhaft.
  • Gubbe 18.02.2019 10:13
    Highlight Highlight Das ganze Getue ist nichts anderes als eine PR Aktion. Als gelernte Schneiderin hätte sie sich ja ins Knie geschossen, wenn sie dabei geblieben wäre. 'Die täglichen Fotos waren ein wenig anstrengend'. Jetzt habe ich ein neues Projekt, ich habe mein eigenes Label gegründet. Wer hätte das gedacht?
    • Nick Name 18.02.2019 13:05
      Highlight Highlight Und jetzt? Ist das schlecht?
      Wem schadet sie damit?

      Für mich immer noch ungefähr 1758x einsichtiger und sympathischer als alle «Fashion»- und «Beauty»-Social-Media-Sternchen zusammengenommen.
    • Eh Doch 18.02.2019 15:22
      Highlight Highlight MIMIMI?
    • Gubbe 18.02.2019 18:17
      Highlight Highlight Nick Name: Weil du fragst wem sie schadet. Antwort auf quere Art: Sie hat für sich Reklame gemacht und schadet allen, die bei ihr was kaufen. Das ist eine dumme Antwort auf eine ebensolche Frage.
    Weitere Antworten anzeigen
  • köbi77 18.02.2019 10:08
    Highlight Highlight Nur weil die schoggi teurer ist heist das nicht das sie nachhaltiger ist...
    Bei der teurern schoggi verdient halt nur irgend ein manager mehr oder eine zertifizierungsfirma die sich nicht wirklich um nachhaltigkeit kümmert...

    Die ganzen zertifizierungen sind von der selben industrie erfunden worde welche die produkte verkauft.
    • dä dingsbums 18.02.2019 10:51
      Highlight Highlight Ja ja ja, immer wieder die gleiche Leier:

      Grundsätzliches Misstrauen gegen alles was ohne Gewinnabsicht getan wird, dazu eine Prise Verschwörungstheorien: Voilà, eine Wunderbare ausrede um selber nichts zu tun.

      Super.
    • Beat_ 18.02.2019 10:51
      Highlight Highlight Alleine wegen dem Preis darauf zu schliessen, das Schoggi oder sonstwas nachhaltiger ist, ist nicht unbedingt zielführend.
      Allerdings gehe ich davon aus, dass das teilweise billige Zeugs, dass angeboten wird, irgendwo spart. Und meistens ist es bei der Nachhaltigkeit und bei den Löhnen. Denn davon kannst Du ausgehen: Jeder, der Dir was anbietet, will daran etwas verdienen...
    • Else 18.02.2019 11:30
      Highlight Highlight Da war kürzlich ein interessanter Bericht im Kassensturz bezgl. der Fairtraide-Labesl wie UTZ. Auch bei Kaffee kann man immer wieder von den selben Problemen lesen. Leider kommt das Geld nicht wirklich bis zu den Produzenten.
      Das heisst nicht dass man nicht dranbleiben sollte!

      https://www.srf.ch/sendungen/kassensturz-espresso/fairtrade-in-der-kritik-saugroboter-test
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 18.02.2019 10:08
    Highlight Highlight 1 einziges kleid, 365 tage weil man verzichten will? Diese Beiträge des Verzichts lesen sich wie eine weigerung ans Leben, es leben zu wollen.
    • dä dingsbums 18.02.2019 10:52
      Highlight Highlight Stellst Du etwa das Leben mit Konsum gleich?
    • Scaros_2 18.02.2019 11:10
      Highlight Highlight Nein

      Aber

      Ich Arbeite um zu leben.
      und nicht
      Lebe um zu Arbeiten.

      Ich geniesse das Leben und Genuss heisst auch Konsum. Aber extrem verzichten ist für mich eine Ignoranz gegenüber dem Leben und seinen schönen Seiten.
    • Shikoba 18.02.2019 11:47
      Highlight Highlight Nur wenn alle so weiter machen mit ihrem Konsumverhalten gibt es die schönen Seiten des Lebens nicht mehr so lange.. ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asmodeus 18.02.2019 10:05
    Highlight Highlight Wow
    So cool
    Unglaublich
    Mega
    Bin inspiriert

    Und sie wartet sogar mal zwei Wochen bis sie sich etwas kauft. Krass


    Erzählt dass mal den Leuten die jahrelang dieselben Klamotten tragen weil sie sich keine neuen Leisten können.
    • Öpfelmues 18.02.2019 10:45
      Highlight Highlight Darum geht es nicht, sondern darum das sich Menschen die sich zwar vieles Leisten können sich bewusst Sachen kaufen die sie auch wirklich brauchen und nicht einfach drauflos zu shoppen, von dem die hälfte im Schrank bleibt. Wir haben viel zu viele Dinge, für diesen Konsum müssen eine Menge Menschen leiden nicht zu sprechen von der Natur durch die Umweltverschmutzung von Transportwegen, billige Chemikalien in der Produktion etc.

      Es geht nicht darum cool oder hip zu sein sondern seinen Konsum auf das zu beschränken was man wirklich braucht, der Umwelt und Menschen zuliebe, sorry Wirtschaft...
    • dä dingsbums 18.02.2019 10:53
      Highlight Highlight Whataboutism?
    • ingmarbergman 18.02.2019 11:16
      Highlight Highlight So wie internetnörgler die jahrelang die gleichen langweiligen Kommentare schreiben, weil sie sich keine neuen Ideen leisten wollen..
    Weitere Antworten anzeigen
  • hero70 18.02.2019 09:53
    Highlight Highlight Mit kleinen aber kreativen Schritten einer grossen Vision entgegen. Das ist ansteckende Nachhaltigkeit. Tolles Projekt.
    • Öpfelmues 18.02.2019 10:46
      Highlight Highlight sorry, wollte nicht blitzen ♥
  • Hardy18 18.02.2019 09:45
    Highlight Highlight Ich trage seit 2 Jahren die gleiche Arbeitshose. Bekomme ich jetzt ein Preis?
    • Bowell 18.02.2019 10:48
      Highlight Highlight Bei mir ists die Unterhose, aber schon seit 3 Jahren.
    • BaDWolF 18.02.2019 11:10
      Highlight Highlight Ich verleihe dir gerne hochoffiziell den undotierten "en" Preis. Tadaa
    • Hardy18 18.02.2019 13:15
      Highlight Highlight Vielen Dank. Und ich grüsse alle die mich bei meinem Projekt unterstützt haben. Ihr seid toll.
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