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Erinnerst du dich an das australische Café mit «Männer-Aufschlag»? Es schliesst



Nach langem Streit um höhere Preise für männliche Gäste macht ein veganes Café in der australischen Millionenstadt Melbourne dicht.

Das «Handsome Her» (in etwa: «Hübsche Sie»), wo männliche Kunden eine Woche im Monat 18 Prozent auf den Preis draufzahlen sollten, schliesst am Sonntag nach knapp zwei Jahren seine Pforten. Die Besitzerinnen um Gründerin Alexandra O'Brien begründeten dies auf ihrer Facebook-Seite auch mit der vielen Kritik, die ihnen entgegen schlug.

«Wir waren nur ein kleiner Laden an der Sydney Road, in dem versucht wurde, ein wenig Platz zu schaffen, um Frauen und den Anliegen von Frauen Vorrang zu geben», heisst es darin. «Aber plötzlich waren wir der Boxsack, auf den Melbourne und das Internet einprügelten.»

Zum Abschluss soll es am Sonntag eine grosse Party geben. Das Café, über das international viel berichtet wurde, gab es seit Sommer 2017.

Der Aufschlag wurde damit begründet, dass Männer in Australien immer noch mehr verdienen als Frauen – nach einer Studie 18 Prozent. Das zusätzlich eingenommene Geld war für Frauenprojekte gedacht. Die Zahlung war freiwillig. Andernfalls hätte das «Handsome Her» mit einer Beschwerde rechnen müssen. Die australischen Gesetze zum Schutz vor Diskriminierung sind recht streng. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Edward Espe Brown 27.04.2019 00:46
    Highlight Highlight Melbourne hat eine lebendige Kaffeehaus Kultur mit top Qualität in der Tasse. Kann also gut sein, dass der Marketing Trick nicht verfing und nun das Versagen den lieber das Kaffee nebenan besuchenden in die Schuhe geschoben wird. Top Bohnen von ausgezeichneten Röstern und von ausgewählten Farmern. Baristi mit entsprechender Ausbildung an der Maschine. Die Snacks in den meisten Fällen auch top Qualität. Wenn da nun eines der Kaffees nicht mithalten kann ist es gleich weg. Es muss also überhaupt nichts mit dem freiwilligen 18% Aufpreis als Solidarität mit den unterbezahlten Frauen zu tun haben.
  • Hardy18 26.04.2019 17:04
    Highlight Highlight Ein Kaffeehaus was gut läuft und kostenlos Werbung bekommt schliesst, weil das Internet schimpft. Ja genau...🙄
  • trichie 26.04.2019 14:38
    Highlight Highlight Was heisst 18% mehr?

    Dass ein 40-jähriger männlicher Büroangestellter eines KMU in Sydney 18% mehr verdient als seine ebenfalls 40-jährige Teamkollegin mit gleich viel Arbeitserfahrung? Falls das so ist dann ist das nicht in Ordnung!

    Oder dass der Durchschnittsmann einfach 18% mehr als die Durchschnittsfrau verdient?Dann sagt das fast nix aus. Ungleichheit so auf eine Zahl zu reduzieren bringt statistisch nichts, hilft aber gewissen Agenden (die die gemeint sind wissen dass sie gemeint sind - viel Spass beim blitzen). Dann kann ein Grossteil ohne Geschlecht (Jobart, Ort, etc) erklärt werden.
    • Butzdi 27.04.2019 08:58
      Highlight Highlight Der Gendergap ist so eine Statistik, der man nicht trauen sollte.
      Wenn Frauen mit derselben Erfahrung und Ausbildung 18% billiger wären, dann würde niemand Männer einstellen. Oder glaubt jemand wirklich latenter Sexismus würde alle Unternehmen dazu motivieren 18% Lohnkosten einzusparen?
      De facto werden die gesamten Löhne aller arbeitenden Männer mit den Löhnen aller arbeitenden Frauen verglichen. Da Frauen tendentiell Erfüllung (zB Pflegeberufe, Lehrer) mehr über Geld stellen, als Männer (Programmierer, Banker), ergibt sich ein Einkommensunterschied.
  • stadtzuercher 26.04.2019 12:37
    Highlight Highlight Grad just gibt es auch erste Hinweise, dass sich die männerabwertende Kampagne von Gillette negativ auf die Erträge von Gillette auswirkt.

    https://www.redstate.com/brandon_morse/2019/04/25/gillette-feeling-burn-thanks-toxic-masculinity-ad/

    Männerhass als Geschäftsmodell scheint nicht wirklich zu funktionieren.
    • Citation Needed 26.04.2019 17:41
      Highlight Highlight Gilette Männerhass? Ähm, ich glaube eher, sie Marketingabteilung hat die azeichen der Zeit etwas falsch gelesen. Kunstfehler. (Und deren Ramsch ist ja ohnehin überteuert). Aber Männerhass? Come on! Bist Du da nicht etwas hypersensibel?
  • Citation Needed 26.04.2019 11:44
    Highlight Highlight Gute Geschäftsideen (& gut umgesetzt) haben eine Chance, schlechte Ideen (auch gut umgesetzt!) ziehen nicht.
  • Hayek1902 26.04.2019 11:20
    Highlight Highlight Get woke, go broke
  • Ich_bin_ich 26.04.2019 10:03
    Highlight Highlight Diskriminierung mit Freiwiligkeit zu rechtfertigen ist, meiner bescheidenen Meinung nach, ein selten dümmlicher Versuch, Diskriminierung und Rassismus wieder gesellschaftstauglich zu machen.

    Zum Glück, wurde hier den Anfängen gewehrt.

  • Cédric Wermutstropfen 26.04.2019 09:57
    Highlight Highlight So funktioniert die Wirtschaft. Die Nachfrage nach Feminismus ist wohl nicht gross genug in der Gesellschaft... vielleicht verdienen die Frauen aber auch bloss zu wenig, um sich eine Einkehr in diesen Saftladen leisten zu können.
  • andrew1 26.04.2019 09:57
    Highlight Highlight Immerhin kann man sich bei einem cafe zur wehr setzen und einfach nicht hingehen. Hingehen bei der späteren pensionierung und wehrdienst ist ma(n) der diskriminierung ausfeliefert ohne wenn und aber. Da sollte mal was gehen....
    • pun 26.04.2019 12:23
      Highlight Highlight Dann tu was. Ganz wichtig für den Erfolg deiner Männlichkeitsschutzinitiative wäre noch, dass du komplett ignorierst, dass Männer die Frauen vom Wehrdienst ausgeschlossen haben, Männer deren Abschaffung abgelehnt und Frauen nicht nur den grössten Teil der Care-Arbeit unbezahlt erledigen, sondern auch noch viel häufiger in Altersarmut enden, weil sie nur die AHV haben und die AHV entgegen der Verfassungsbestimmung kaum zum Leben reicht.
    • andrew1 26.04.2019 16:44
      Highlight Highlight Das wird wohl stimmen. Allerdings sind die einzahlungen respektive auszahlungen der ahv bei beiden geschlechtern mit gleichem verdienst identisch. Eine änderung dieser bedingungen würde ebenfalls einer diskriminierung gleichkommen.
    • Citation Needed 26.04.2019 17:35
      Highlight Highlight Am besten Du setzt Dich für obligatorischen Vaterschaftsurlaub ein, der würde auf einen Schlag ziemlich viele altertümliche Ungleichheiten beseitigen. Nicht nur die, die man nachlesen kann (Rentenalter, Militär).
      Schon mal überlegt, wie viele kinderlose Frauen im gebärfägigen Alter wegen der blossen Möglichkeit, dass das Investment einer Firma (Recruitment, on-the-Job-Ausbildung, etc) bei Schwangerschaft vermutlich dauerhaft hops geht, auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt werden?
      Beim Mann im Familiengründungsalter idt die Gefahr, dass Nachwuchs seine Kartiere abrupt beendet viel geringer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hierundjetzt 26.04.2019 09:38
    Highlight Highlight Schlechte Geschäftsführung. Punkt.

    Nix pöse Medien. Das ist reine Ausrede um von seiner Unfähigkeit abzulenken

    Schon mal überlegt:

    Als Kunde ist man beim Besuch des Cafés automatisch politisch fix zugeordnet und abgestempelt. Will man das?

    Ein „Kaffee“ rechnet sich nur mit Wiederkäufer.

    Vegane Geschäfts-Ausrichtung geht einher mit einem extrem schmalen Angebot

    Im 2019 ein schmales Angebot für KundINNEN? Geht nie und nimmer

    Will man das alles als 20-30 jährige Kundin?

    Nein.
  • Graviton 26.04.2019 09:31
    Highlight Highlight Achtung! Kontroverse Meinung:

    Die Lohnungleichheit in der CH und vielen westlichen Ländern kommt praktisch nur in Statistiken zum Vorschein. Schaut man sich selbst um an Arbeitsplätzen, sieht man sie praktisch nie.

    Konklusion: Den Statistiken liegen vermutlich unberücksichtigte Störfaktoren zugrunde, die das Ergebnis verzerren. Ich weiss zwar nicht welche Störfaktoren, aber es könnte damit zusammenhängen, dass Frauen einen geringeren gesellschaftlichen + wirtschaftlichen Zwang zu hoch bezahlenden Karrieren spüren und folglich lieber bei Jobs bleiben, die nicht eine 65 h Woche erfordern.
    • dä dingsbums 26.04.2019 09:42
      Highlight Highlight Das habe ich anders erlebt: Vor ca. 10 Jahren hatte ich einen Job mit einem höheren Lohn als meine Teamleiterin.
      Sie war zwar 4 Jahre jünger als ich, aber das allein erklärt den Unterschied nicht.
    • Dr. Zoidberg 26.04.2019 10:02
      Highlight Highlight @dingsbums: dass es firmen gibt, in denen frauen beim gehalt oder bei beförderungen systematisch benachteiligt sind, ist unbestritten. die statistiken zum gender pay gap sind trotzdem reiner schwachsinn, in allen werden nicht vergleichbare faktoren verglichen, bestimmte branchen nicht erfasst und am ende phantasiezahlen veröffentlicht. der tatsächliche gpg, verursacht durch nicht messbare faktoren (bzw. arschlochfirmen wie dein exarbeitgeber, bei denen man nichts kaufen sollte), liegt bei < 5%. und gegenbeispiel: meine freundin hatte in ihrer letzten firma deutlich! mehr lohn als ihr chef.
    • Peaches 26.04.2019 10:40
      Highlight Highlight Es geht ja nicht drum, wer die höheren löhne einfährt, sondern ob eine frau und ein mann bei gleicher arbeit und gleichen voraussetzungen auch gleich viel lohn haben. Und da gibt es noch immer ein unterschied. Und selbstverständlich gibt es viele firmen, die ihre angestellten gleich entlöhnen. Aber eben auch noch viele, die das nicht machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fandall 26.04.2019 08:37
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Don Quijote 26.04.2019 08:37
    Highlight Highlight Ich bin absolut für Gleichberechtigung. Aber diese darf nicht erreicht werden, indem man die andere Seite diskriminiert. Punkt.
    • pun 26.04.2019 08:54
      Highlight Highlight Die Zahlung war freiwillig. Während einer Woche pro Monat. Um auf die Diskriminierung von Frauen aufmerksam zu machen. Wo siehst du eine Diskriminierung von Männern?
    • Diavolino666 26.04.2019 10:33
      Highlight Highlight @pun
      Wenn etwas oft genug wiederholt wird, wird es deswegen nicht wahrer. Kannst du mir ein konkretes Beispiel für die "Diskriminierung von Frauen" nennen? Dieser ominöse Gender-Pay-Gap ist schon mehrfach wiederlegt, weil hier Äpfel mit Birnen verglichen werden, nur um den eigenen Standpunkt zu unterstreichen.
    • miarkei 26.04.2019 12:09
      Highlight Highlight @pun weil nur Männer diese 18% zahlen sollten?
  • WolfCayne 26.04.2019 08:29
    Highlight Highlight «Die australischen Gesetze zum Schutz vor Diskriminierung sind recht streng», aber bei der Lohnungleichheit kann man beide Augen zudrücken. ;)
    Aber den Laden dicht machen bei all dieser medialen Aufmerksamkeit... Natürlich braucht es etwas Rückgrat, wenn man provoziert, um gesehen zu weden.
    • pun 26.04.2019 08:53
      Highlight Highlight Die Zahlung war freiwillig. Während jeweils einer Woche pro Monat.
      Das ist wirklich zu viel für die fragile Männlichkeit.
    • Eifach öpis 26.04.2019 09:21
      Highlight Highlight @pun: das Problem ist nicht die Spende an die ebenso fragile Weiblichkeit, sonder dass es der falsche Weg ist. Preisungleichheit (freiwillig, ich weiss...) bekämpft die Lohnungleichheit nicht
    • P. Silie 26.04.2019 09:31
      Highlight Highlight @ pun
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  • Eifach öpis 26.04.2019 08:12
    Highlight Highlight Das Problem der Lohnungleichheit wird nicht mit einer Preisungleichheit gelöst. Das wäre ja genauso diskriminierend und würde nur funktionieren wenn man jedem Mann einen um 18% höheren Lohn als der Frauendurchschnittslohn garantieren würde. So würde man das Grundproblem aber nochmals deutlich verschärfen und somit das Gegenteil des ursprünglichen Zieles erreichen.

  • kliby 26.04.2019 08:08
    Highlight Highlight Diese Feministinnen haben sich echt gedacht, dass sich die Diskriminierung von 50% der Bevölkerung rechnet. Die unsichtbare göttlich lenkende Hand des Marktes sagt: No.
    • Citation Needed 26.04.2019 11:51
      Highlight Highlight Hätte mich gewundert, wenn so ein komisches Konzept erfolgreich gewesen wäre.

      Wenn wir aber schon die Prozente anschauen: ich finde, der Misserfolg zeigt doch sehr schön, dass eben nicht sehr viele Frauen den extremeren Formen des Feminismus zugetan sind. Ich finde nämlich die 'Besteuerung' von Männern aufgrund des Geschlechts kreuzfalsch und denke, um auf so eine Idee zu kommen, muss man schon ziemlich krass unterwegs sein. Egal, ob man mit der Grundidee dahinter (finanzielle Benachteiligung der Frau) einig ist oder nicht.
    • loquito 26.04.2019 12:08
      Highlight Highlight Dir unsicvtbar göttliche Hand des Marktes diskriminiert 99% der Menschen... Und es rechnet sich... für 1%...
    • stadtzuercher 26.04.2019 12:40
      Highlight Highlight @ Citation "Ich finde nämlich die 'Besteuerung' von Männern aufgrund des Geschlechts kreuzfalsch"

      Du weisst aber, dass wir Männer in der Schweiz seit Jahrzehnten aufgrund ihres Geschlechts mit 3% Wehrdienststeuer besteuern? Ist totale Normalität bei uns.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Real Deadpool 26.04.2019 08:04
    Highlight Highlight Versteh ich nicht. Wennd er Aufschlag freiwillig war und es auf ein Problem hinwies, wieso störten sich alle daran?
    • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 26.04.2019 08:14
      Highlight Highlight Schau doch mal in der Schweiz. Da stören sich Leute, wenn man für die gleiche Arbeit gleich viel Lohn bezahlen soll.
    • Pius C. Bünzli 26.04.2019 08:45
      Highlight Highlight Nur weil Watson dies berücksichtigt machen das die 4chan und Reddit User noch lange nicht..
    • pun 26.04.2019 08:51
      Highlight Highlight Es gibt ein Problem, aber du möchtest nicht, dass es als Problem wahrgenommen wird, weil die beim Problem benachteiligte Gruppe sowieso besser schweigen soll, weil das schon immer so war, was machst du dann mit jemandem, der auf das Problem hinweist?

      ...Richtig, du beschimpfst diese Person, als ob sie von Anfang an das Problem gewesen wäre und hoffst auf Trittbrettfahrer, die die Person dann genauso beschimpfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dunkleosteus6765 26.04.2019 07:57
    Highlight Highlight Ich gehe stark davon aus, dass die 18 Prozent Lohnunterschied, der zitierten Studie, missverstanden wurden.

    Ob absichtlich oder nicht, sei mal dahingestellt.
  • tolgito 26.04.2019 07:56
    Highlight Highlight Echt jetzt... so was gibts... besser gesagt hats gegeben 🤦🏻‍♂️
  • LukasBrunner 26.04.2019 07:52
    Highlight Highlight Wieso sollte ein Mann weinen, wenn ein Cafe schliesst in dem Männer mehr bezahlen sollen?
    Ich nehme mal an, dass sie diesen Aufschlag geben wegen der fiktionalen "Pink Tax".
    Zudem finde ich es sehr ironisch, wenn SJWs nach Gleichheit schreien und gleichzeitig ein solches Cafe eröffnen. Gut hat es dicht gemacht.
    • LukasBrunner 26.04.2019 10:08
      Highlight Highlight *Korrektur: Der Unterschied ist wegen der fiktionalen Gender Wage Gap.
    • Citation Needed 26.04.2019 11:55
      Highlight Highlight Der Umstand, dass dieses Café geschlossen hat, zeigt m.E. vor allem eines: dass das dauernde Geschrei von wegen SJWs und diesen ach so vielen Extremfeministinnen überall schon ziemlich fiktional begründet ist. Wenn die nicht mal 'ihr' Kaffee unterstützen, dann hat es wohl doch nicht ganz so viele davon, wie so oft gejammert wird.
      ;-)
    • Dmnk 27.04.2019 10:41
      Highlight Highlight Och die gibts schon. Die sind wohl einfach zu 100% ausgelastet damit der hälfte dieser Erdbevölkerung die Schuld für eigene unzulänglichkeiten und den daraus resultierenden Problemen in die Schuhe zu schieben ^^.

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