Leben
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FILE -In this Jan. 7, 2016, photo, dead common murres lie on a rocky beach in Whittier, Alaska. Hundreds of thousands of common murres, a fast-flying seabird, died from starvation four winters ago in the North Pacific, and a new research paper attempts to explain why. (AP Photo/Mark Thiessen, File)

Bild: AP

Hitzewelle tötet eine Million Vögel – steht nun ein Massenaussterben bevor?

Zwischen 2015 und 2016 wurden 62'000 tote Vögel an der Pazifikküste Nordamerikas gefunden. Nun liegt der wissenschaftliche Untersuchungsbericht vor – und dieser zeichnet ein weitaus schrecklicheres Bild.



Vor rund fünf Jahren begann an der nordamerikanischen Pazifikküste ein Ereignis, das Forscher vor ein Rätsel stellte. Innerhalb eines Jahres wurden beinahe 62'000 tote Vögel an den Stränden angespült. Noch viel seltsamer als die Anzahl der toten Vögel, war, dass es sich fast ausschliesslich um Trottellummen handelte.

FILE - In this Thursday, Jan. 7, 2016 file photo, dead common murres lie washed up on a rocky beach in Whittier, Alaska. A federal laboratory that assesses disease in wildlife is calling for more research into the deaths of thousands of common murres and other seabirds off Alaska's coast. The National Wildlife Health Center, part of the U.S. Geological Survey, issued a wildlife bulletin Friday, Jan. 22, 2016 on emaciated common murres found dead over the past 11 months.(AP Photo/Mark Thiessen, File)

7. Januar 2016: Tote Trottellummen liegen am Strand von Whittier in Alaska. Bild: AP

Diese Vogelart lebt beinahe ganzjährig auf dem Meer – nur für die Fortpflanzung halten sie sich länger an Land auf. Tote Trottellummen werden zwar immer mal wieder an den Strand gespült, doch lag die Anzahl dieses mal teilweise 1000 Mal höher als in den Jahren zuvor.

Ein Massensterben vor unserer Nase

Inzwischen haben Wissenschaftler der University of Washington und dem U.S. Geological Survey das Rätsel um die vielen toten Vögel gelöst. Ihre Ergebnisse veröffentlichte die Forschergruppe im Fachmagazin Plos One und deckte damit erstmals auf, wie schlimm die Katastrophe wirklich war.

In this Thursday, Jan. 7, 2016 photo, dead common murres lie on a rocky beach in Whittier, Alaska. Federal scientists in Alaska are looking for the cause of a massive die-off of one of the Arctic's most abundant seabirds, the common murre. (AP Photo/Mark Thiessen)

Bild: AP

Laut dem Bericht handelte es sich bei den 62'000 angespülten Vogelkadavern nur um einen Bruchteil der tatsächlich verendeten Trottellummen. Die effektive Zahl dürfte laut dem Bericht eher bei einer Million toter Vögel liegen. Laut John Piatt, Meeresbiologe beim Geologischen Dienst der USA, entspricht das rund zehn bis 20 Prozent des gesamten Bestandes im Nordostpazifik.

Trottellumme

Trottellummen sind perfekt an das Leben auf dem Wasser angepasst. Bild: Shutterstock

Dass der Begriff Massensterben durchaus angebracht ist, zeigen die weiteren Details des Berichts: Denn die Trottellummen waren in besagtem Jahr nicht die einzigen Tiere, die in grosser Anzahl verendeten. So sollen auch Papageientaucher, Bartwale, Seelöwen und Millionen Fische gestorben sein, auch wenn die Zahlen hier nicht so klar sind.

Der «Blob» war Schuld

Als Ursache für dieses Massensterben sehen die Forscher in einer marinen Hitzewelle, die dramatische Auswirkungen auf die Nahrungskette der Tiere hatte. Ausgelöst wurde diese Hitzewelle, die die Forscher auf den Namen «Blob» (Klecks) getauft haben, durch eine anhaltende Hochwetterlage. Diese erstreckte sich im Nordostpazifik über mehrere Millionen Quadratkilometer. Sie reichte von Alaska bis nach Mexiko hinunter und von der Küste bis nach Hawaii.

Blob Hitzewelle

Der «Blob» auf dem Satellitenbild der NASA. Bild: NASA Physical Oceanography Distributed Active Archive Center

Das führte dazu, dass das Meerwasser zwischen 2013 und 2016 viel wärmer war als normal. Teilweise habe man Wassertemperaturen gemessen, die sieben Grad über der Norm gelegen hätten. Zwar gebe es in dieser Region ein Phänomen namens El Niño, das in unregelmässigen Abständen den Ozean erwärmt, allerdings entstand die Hitzewelle unabhängig davon.

Eine Kettenreaktion setzt sich in Gang

Was danach geschah, zeigt, wie fragil unser Ökosystem ist. Durch die anhaltende Hitzewelle blieben die sonst kräftigen Winterstürme in der Region aus. Sie sorgen normalerweise dafür, dass sich das Meerwasser gut durchmischt. Dadurch wird das Meer mit Sauerstoff versorgt und nährstoffreiches Wasser gelangt von weiter unten an die Oberfläche.

Das hatte direkten Einfluss auf das Plankton, das die Lebensgrundlage vieler Tiere bildet. Die Menge und Qualität des Planktons ging so sehr zurück, dass immer mehr kleinere Fische, die sich von den kleinen Organismen ernähren, verhungerten. Gleichzeitig kurbelte die erhöhte Wassertemperatur aber den Stoffwechsel der Fische an, da diese wechselwarm sind. Das führte dazu, dass die Fische mehr fressen mussten und das Plankton so weiter dezimierten.

Wie ein Ansturm auf einen leeren Supermarkt

Davon betroffen waren vor allem die bevorzugten Beutetiere der Trottellummen, Fische wie Sardellen, Junglachse, Lodden oder Sardinen. Oft gab es von diesen Fischen aber nicht nur weniger, sondern die überlebenden Exemplare waren wegen des hohen Nahrungsdrucks kleiner als üblich und teilweise auch kränklich.

Sardellen

Eine Sardellenschule. Bild: Shutterstock

Kommt hinzu, dass die Trottellummen weiterhin mit Raubfischen um die verbliebenen Beutetiere konkurrieren mussten. Der Wettstreit um die Nahrung intensivierte sich sogar noch, denn auch die Raubfische hatten durch den erhöhten Stoffwechsel einen grösseren Appetit.

«Man muss es sich so vorstellen wie einen Ansturm auf einen Supermarkt, bei dem die Nachschublieferungen immer seltener kommen», erklärt es Julia Parrish, Co-Autorin der Studie.

Trottellummen sind eigentlich perfekt an das Leben auf und im Meer angepasst und können bis zu 200 Meter tief tauchen. Dieses Leben hat aber auch seinen Preis: Trottellummen haben einen so hohen Energiebedarf, dass sie täglich 56 Prozent ihres Körpergewichts konsumieren müssen. Fressen sie für drei, vier Tage nichts, bedeute dies ihr Todesurteil, sagt der Meeresbiologe Piatt.

Animiertes GIF GIF abspielen

Trottellummen sind ausgezeichnete Taucher. gif: Youtube

100 Millionen tote Fische

Aber auch bei den Raubfischen wie dem Pazifischen Kabeljau, dem Pollack oder dem Glasaugenbarsch soll die Nahrungsknappheit hohe Tribut gefordert haben. Kevin Trenberth vom National Center for Atmospheric Research im US-Bundesstaat Colorado schätzt, dass etwa 100 Millionen Kabeljaue die Hitzewelle nicht überlebt hätten.

Trenberth ist einer der Wissenschaftler, die Mitte Januar eine Studie zur Erwärmung der Weltmeere im Fachmagazin «Advances in Atmospheric Sciences» veröffentlicht hatten. Darin halten sie unter anderem fest, dass die vergangenen zehn Jahre die höchsten Temperaturen der Meere seit den 1950er-Jahren gebracht hätten.

Die jüngsten fünf Jahre seien dabei die wärmsten gewesen – 2019 habe man gar die höchsten Wassertemperaturen seit den Messungen im Ozean registriert. Selbst in 2000 Meter Tiefe habe die Temperatur 0,075 Grad über dem Durchschnitt von 1981 bis 2010 gelegen.

Wir blicken einem Massenaussterben entgegen

Die Experten warnten noch einmal ausdrücklich, dass selbst geringe Temperaturanstiege der Meere gravierende Folgen für das Ökosystem haben. Unter anderem droht den Meeren durch die Erwärmung Sauerstoffarmut, was sich ebenfalls auf die Fischbestände auswirkt.

Dass dies keine leeren Drohungen sind, zeigte sich im Oktober 2019. Damals schlugen Ornithologen aus Australien Alarm, weil das jährliche Eintreffen der Kurzschwanz-Sturmtaucher ausblieb. Diese fliegen jedes Jahr rund 15'000 Kilometer von Alaska an die Küsten von Victoria, um dort auf Griffith Island zu brüten. Obwohl die Reise rund zwei Monate dauert, trafen die Vögel seit 30 Jahren immer kurz vor oder nach dem 22. September ein.

Kurzschwanz-Sturmtaucher

Ein Kurzschwanz-Sturmtaucher. Bild: Wikimedia/J. J. Harrison

Im Herbst 2019 hielten die Vogelbeobachter aber vergeblich Ausschau nach den Tieren, die immerhin eine Spannweite von einem Meter haben. Peter Barrand, Präsident von Birdlife Warrnambool, sagte zum Newssender ABC Australia:

«Anfangs konnten wir gar keine finden, doch nach weiterem Suchen sahen wir dann, dass kleinere Gruppen eintrafen. Für eine Kolonie, die normalerweise 40'000 Tiere umfasst, ist eine Handvoll Vögel ein alarmierender Rückgang.»

Dass die fehlenden Vögel sich an einem anderen Ort niedergelassen haben, schliesst Barrand aus. Man habe das überprüft und die Kolonie sei nirgendwo sonst aufgetaucht. Vielmehr habe sich ergeben, dass der Schwund von Vogelbeständen sich nicht nur auf Griffith Island beschränke.

Barrand ist besorgt über das Fortbestehen der Vögel und mahnt:

«Bei so einem Eingriff in eine Population werden die Vögel Mühe haben, ihre alte Anzahl wiederzuerlangen. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, blicken wir einem Massenaussterben entgegen.»

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125Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hoci 19.01.2020 09:25
    Highlight Highlight Die Bevölkerung und der Fussabdruck müssen umgehend auf unter 2000 reduziert werden.
    Kindergeld sind ab dem 2. Und Subventionen ab dem 3. Zu streichen.
    Ist ja krank, dass wir so was fianziell unterstützen.
    Und in Afrika Vorderasien ist dringend aufklörung von Nöten und die Gleichberechtigung der Frauen. Verhütumgspillen gratis abzugeben direkt an die Frauen wäre vermutlich euie der besten Investitionen.
    Bei uns ist nicht erneuerbare Energie schrittweise zu erhöhen.
    Wenn ich sehe was allein sinnlos via Dusche und zu hohen Heiztemperaturen den Bach abgeht. Es gibt bei uns 0 Kampagnen.
  • Saerd neute 18.01.2020 22:22
    Highlight Highlight Hat auch jemand diese Vogel gefragt was genau deren Problem ist?
    • nöd ganz. klar #161! 19.01.2020 07:23
      Highlight Highlight jep, du bist ihr Problem. Sorry.
  • Dr Chütlybuur 18.01.2020 20:20
    Highlight Highlight 😢
  • Dr Chütlybuur 18.01.2020 20:20
    Highlight Highlight Die Veränderungen werden auch die Villen der reichsten Finanzjongleure heimsuchen.
    Vor physikalischen Kipppunkten gibt es auch 20 Meter unter der Erdoberfläche kein entrinnen. Selbst wenn man sich die schönaten vergangenen Naturpanoramen an die Wand projizieren lässt.
  • Garp 18.01.2020 17:33
    Highlight Highlight Sehr tragisch, wie sich alles so rasend schnell entwickelt. Und viele tun immer noch nichts.

    Plankton ist übrigens auch für uns Menschen eine wichtige Lebensgrundlage. Pflanzliches Plankton ist unsere eigentliche grüne Lunge (Nicht der Regenwald).
  • Freethinker 18.01.2020 16:55
    Highlight Highlight Pfff... Die Erde hat sich schon immer mal erwärmt...
    Ich könnte kotzen, wenn ich das höre... 🤦🏻‍♂️
    • Garp 18.01.2020 17:50
      Highlight Highlight Aber bislang hat sie sich langsam erwärmt, dann konnte sich die Natur anpassen. Survival of the fittest. Geht's zu schnell verreckt einfach alles, weil Anpassung Zeit braucht.
    • lilas 18.01.2020 18:04
      Highlight Highlight Freethinker, du könntest kotzen wenn du was hörst? Pass auf,sonst wirst du missverstanden🙄
    • Freethinker 18.01.2020 19:36
      Highlight Highlight Ich glaube es ist eindeutig geschrieben. Irgendwie lustig, ich glaube, die Mehrheit wäre eigentlich mit mir einig, dass die Klimaerwärmung NICHT normal ist...
  • GraveDigger 18.01.2020 14:33
    Highlight Highlight Ahhhh.. Der Himmel fällt uns auf den Kopf

    Aber wir bauen ja Windparks auf der ganzen Welt.. Die kann man bestimmt auch als Ventilatoren verwenden wenn es zu heiss wird.

    Glaubt weiterhin den Politikern und Wirtschaftsbossen - Sie wollen nur das Beste - Euer Geld!

    Alle wollen zurück zur Natur - Nur nicht zu Fuss
    • Antinatalist 19.01.2020 03:52
      Highlight Highlight Stimmt. Aber mit dem Velo. Unmotorisiert. Mache ich jeden Tag. Und ich fühle mich ein bisschen deppert dabei, wenn ich an den Tausenden von motorisierten Drecksschleudern vorbei muss, bis ich für fünf Minuten so etwas wie Natur sehe. Wobei ich mir da keine Illusionen mache. In der Schweiz gibt es fast keine Natur mehr. Und wenn, dann ist sie wirklich nur noch zu Fuss zu erreichen, weil's einfach keinen Weg mehr gibt, der dorthin führt.

      Macht alle bitte endlich keine Kinder mehr. Es ist im Sinne der Natur.
    • Dr Chütlybuur 19.01.2020 09:33
      Highlight Highlight Hallo GaveDigger
      ich mag dein Humor.
      Bezüflich Ventilatoren, die empfindet man als kühlend weil sie die Verdunstungen auf der Haut fortblasen und somit Kühlung durch mehr Verdunstung entsteht. Tatsächlich erwärmt sich die Luft durch Reibung.
      Wie du schon kurz und knackig erwähnt hast, unsere Politiker und Firmenbosse haben in ihrem BWL-Studium nichts über Physik erfahren.
    • Dr Chütlybuur 19.01.2020 09:46
      Highlight Highlight @Antinatalist
      hoi sie
      Wer sorgt im Alter für sie? Erwirtschaftet ihren Unterhalt wenn du mit vollen Windeln im Rollstuhl sind? Wir sind heute 3x länger alt als jung. Demographisch gesehen ist "krank sein" die Norm. Nicht gesund und dynamisch.
      Darum brauchen die kommenden Generationen unsere ganze Unterstützung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paddiesli 18.01.2020 13:58
    Highlight Highlight Und als erstes im Artikel wird Autowerbung aufgeschaltet...
    • lilas 18.01.2020 18:06
      Highlight Highlight Bei mir nicht, dank meine Alters gibts Werbung für Hörgeräte.. Fährst du vlt Auto?
    • Firefly 18.01.2020 20:56
      Highlight Highlight Add Blocker hilft
    • Paddiesli 19.01.2020 11:35
      Highlight Highlight @lilas, ich hatte noch nie ein Auto.
      Vielleicht, weil ich vor 15 Jahren einmal einem Freund die Tankfüllung mit der Cumulus-Visa bezahlt hatte. Ich erhielt danach auch regelmässig Postwerbung für Pneus.
  • Denverclan 18.01.2020 13:50
    Highlight Highlight Wenn man bedenkt, ca. 1960 gabs noch wenige geteerte Strassen und Autos fuhren nur die Reichen! Amerika war sehr, sehr weit weg....Australien sowieso....Briefe waren Wochen unterwegs. Heute ist die Welt so nahe zusammengerückt und wir stehen uns gegenseitig auf den Füssen rum. Dazu produzieren wir Müll ohne Ende und leben sowas von im Überfluss. All das „meine Kinder sollen es besser haben als ich“ hat und bringt uns an den Abgrund oder es zwingt uns zum Umdenken. Fertig mit Geld verdienen um jeden Preis, fertig mit Leben verlängern....für was? Wir schaden uns nur selbst damit! Alternative..?
    • Forest 18.01.2020 14:09
      Highlight Highlight Beim Thema Leben verlängern kannst du dich hier gerne als Impfgegner oder als Gegner von Organspender outen. Wird am Ende nur Blitze hageln..
    • Denverclan 18.01.2020 15:15
      Highlight Highlight @Forest, wenn wir konsequent sein wollen/müssen, sind genau das die Themen. An die Klimaaktivisten und alle Jungen: es gibt kein „Fünfer und Weggli“ ! Und Armut darf auch nicht abschrecken und Krankheiten die ohne Medizinkunst zum Tod führen sind zu akzeptieren. Wir müssen den Tatsachen ins Auge sehen, es geht nur über den knallharten Verzicht! Ich weiss also nicht, ob sich das die verwöhnte Jugend bewusst ist. Die Weltbevölkerung gilt es zu reduzieren...durch den Menschen selbst. Dieser Weg wird kein leichter sein und das Wort Egoismus erhält eine ganz andere Bedeutung.
    • El Vals del Obrero 18.01.2020 15:37
      Highlight Highlight Es gibt auch noch einen anderen Unterschied zwischen 1960 und heute, der oft untergeht:

      Geburtenrate weltweit 1960: 5 Kinder/Frau.
      2010 2.5 Kinder/Frau.

      Unter 2.1 geht die Bevölkerung zurück.

      Dann kann das nicht mehr als Ausrede für alles benutzt werden. Und dort wo es den Menschen besser geht (sprich die "Jugend verwöhnt" ist), ist die Geburtenrate niedriger.

      https://www.berlin-institut.org/fileadmin/_processed_/csm_Fertilitaet_Entwicklungsstand_7309e7adcc.jpg
    Weitere Antworten anzeigen
  • aye 18.01.2020 13:29
    Highlight Highlight Bei solchen Meldungen leider nicht mehr überraschend:

    «The world’s oceans absorb more than 90% of the heat trapped by the greenhouse gases emitted by human activities.
    The past five years are the top five warmest years recorded in the ocean and the past 10 years are also the top 10 years on record. The amount of heat being added to the oceans is equivalent to every person on the planet running 100 microwave ovens all day and all night.»

    https://www.theguardian.com/environment/2020/jan/13/ocean-temperatures-hit-record-high-as-rate-of-heating-accelerates
    • The Destiny // Team Telegram 18.01.2020 14:42
      Highlight Highlight Ah deswegen steigt der Meeresspiegel so stark.
    • Antinatalist 19.01.2020 04:57
      Highlight Highlight @The Destiny: Warmes Wasser hat ein grösseres Volumen. Kann man auch in der Mikrowelle testen. Ein Glas (2dl) mit Wasser bis zur Oberkante füllen. Eine Minute bei 600W aufwärmen (Das Wasser nur erhitzen, nicht zum Sprudeln bringen, weil's dann ja sowieso verschüttet). Das Wasser läuft durch die Expansion des Wasservolumens über. Das sieht man dann am Boden der Mikrowelle. Vorzugsweise sollte man eine Inverter-Mikrowelle verwenden, die ohne Drehteller auskommt. Nur um sicherzugehen, dass nicht durch die Tellerrotation unbeabsichtigt Wasser verschüttet wird.
      Und ja, dann noch die Eisschmelze...
    • The Destiny // Team Telegram 20.01.2020 06:01
      Highlight Highlight @Antinatalist, danke für die Physiklektion, aber genau das war mein Punkt.
  • Bayon 18.01.2020 13:09
    Highlight Highlight Nebenbei kamen Amerikanische Studien zu dem Ergebnis, dass jedes Jahr in den USA zwischen 1,4 und 3,7 Milliarden Vögel und zwischen 6,9 und 20,7 Milliarden kleine Säugetiere von Katzen getötet werden. Von Europa gibt es leider keine genauen Angaben, nehme aber an das wir proporzional auf der selben Welle sind.


    • Barracuda 18.01.2020 14:22
      Highlight Highlight Und...? Hat die Aussage irgendeinen Hintergrund ausser Whataboutism oder Zusammenhangslosigkeit?
    • mrmikech 18.01.2020 15:04
      Highlight Highlight Deine aussage sagt aber sehr wenig. Meinst das es ok ist das milliarden von vögel wegen erderwärmung sterben? Oder meinst dass wir viel zu viele katzen haben, die auch noch eine wahnsinsmenge an fleisch essen?

    • Bayon 18.01.2020 16:16
      Highlight Highlight Siehst du Barracuda, du und deine Artgenossen mutieren langsam in den Radikalismus. Festgefahren und ein dickes Brett vor der Nase. Eine Art Zombies die jemandem nachlaufen und nachplappern aber selber kein reales Ziel vor den Augen. Keine Eigenverantwortung und am echlimmsten, Planlos!

      Zu deiner Frage/Aissage kann ich leider nur soviel sagen; entweder bist noch grün hinter den Ohren oder du verstehst schlicht und einfach den Begriff Umweltschutz nicht! Das gilt im übrigen auch für die junge Dame aus dem Norden!
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasps 18.01.2020 11:55
    Highlight Highlight Mensch, was hast du angerichtet!
    • Froggr 18.01.2020 15:25
      Highlight Highlight Die Frage: Wie wärs ohne Mensch? Oder wie wärs für den Mensch, ohne seine Errungenschaften. Bisschen abwägen bitte.
    • Antinatalist 19.01.2020 05:09
      Highlight Highlight Die Frage: Wie wär's ohne Froggr? Es würde ein bitzli weniger Unsinn verbreitet werden. Unter dem Strich wär's also ein Gewinn.
  • FaceReality_4.0 18.01.2020 11:47
    Highlight Highlight Ehrlich gesagt....Ich schäme mich, wenn ich das hier lese. Alles nur für unseren Komfort, unsere Bequemlichkeit. Niemand würde sein eigenes Haus so schlecht behandeln, wie wir Menschen dass mit unserem Planeten tun. Natürlich schliesse ich mich selbst nicht aus.
    Ich bezweifle leider auch, dass wir den turnaround noch ermöglichen. Zuviele Egoisten und Gleichgültige in unserer *Zivilisation*
    Sehr wenig Menschen sind wirklich bereit sich persönlich einzuschränken, besonders in CH. Money Rules, Politik versagt komplett, Verwalten anstatt gestalten, Macht erhalten und das Volk klein und dumm halten
    • Troll Mc Clur formerly known as Harvey Dent 18.01.2020 15:40
      Highlight Highlight Und Deinen Kommentar hast Du auf selber hergestelltem Pergamentpapier geschrieben?
    • Satan Claws 19.01.2020 08:26
      Highlight Highlight @Harvey Dent

      Pergamentpapier ist nicht Kompostierbar und wurde mit Schwefelsäure behandelt.
  • Gipfeligeist 18.01.2020 11:37
    Highlight Highlight Es sei anzumerken, dass die Studie den Zeitraum von 2015/2016 untersucht hat.

    Das war vor 5 Jahren. In der Zwischenzeit hatten wir keine Sommer und keine Winter welche den 'normalen' Durchschnittstemperaturen entsprächen...
    • Toni Müller 19.01.2020 14:33
      Highlight Highlight Du offensichtlich nicht
  • Luzi Fair 18.01.2020 11:30
    Highlight Highlight Das einzig Gute daran ist, dass sich das Gleichgewicht nach uns wieder einpendeln wird.
    • Froggr 18.01.2020 15:27
      Highlight Highlight Weisst du woher genau?
  • Chrisbe 18.01.2020 11:26
    Highlight Highlight Das ist der Preis den wir schlussendlich zahlen, u. a. für das zügellose Wachstum, die Ignoranz sowie die grenzenlose Gier der Spezies Mensch.
    Wir kämpfen gegen die Evolution und alles, was auf diesem Planeten 'normal' und verträglich wäre.
    Der Erde ist es egal, die hat Zeit sich zu regenerieren. Dem Menschen sollte es nicht egal sein...,wir sitzen auf dem Ast, an dem kräftig gesägt wird. Meine Prognose: Die Erde gewinnt, der Mensch verliert!
    • Linus Luchs 18.01.2020 15:15
      Highlight Highlight @ Chrisbe: Sind die Millionen von Tieren und bald auch Tierarten, die wegen der Zügellosigkeit des Menschen zugrunde gehen, nicht auch Verlierer? Kannst du Kadaver von aussterbenden Tieren anschauen und denken, die Natur gewinnt? Da kann ich nicht folgen.
    • Satan Claws 19.01.2020 08:31
      Highlight Highlight @Linus Luchs

      Entschuldige ich bin während dem Scrollen auf die Blitztaste gekommen.
  • Coffeetime 18.01.2020 11:16
    Highlight Highlight Ach ja, wie viele Schweizer fliegen jedes Jahr nach Alaska und nach Australien, um die Natur zu sehen?
  • Turicum04 18.01.2020 11:14
    Highlight Highlight Wenn die Schweiz CO2 neutral wäre, hätte es diese Kathastrophe nicht gegeben. Aber unsere PolitikerInnen kapieren es immer noch nicht: Erdöl verbieten, Strom rationalisieren!
    • Saraina 18.01.2020 11:30
      Highlight Highlight „Rationieren“ heisst das. Aber wahrscheinlich bist du ja eh ein SVP-Zyniker.
    • Pisti 18.01.2020 11:32
      Highlight Highlight Welche Katastrophe? Wenns wärmer wird, gibt es dann halt bald andere Tierarten, die mit dem Klima besser zurecht kommen.
      Die Dinosaurier sind auch mal ausgestorben und es folgten andere Tierarten.
    • FaceReality_4.0 18.01.2020 11:50
      Highlight Highlight Die Schweiz alleine reicht wohl nicht, Aber wir haben die Pflicht mit aller Macht voranzugehen und den Prozess anzutreiben. Als reichstes Land Europas sollte das selbstverständlich sein.

      Die Realität ist erschreckend anders.
    Weitere Antworten anzeigen
  • hänes 18.01.2020 11:14
    Highlight Highlight Und bei uns sterben jährlich Millionen Vögel durch Hauskatzen. In Deutschland geht man von 200 Millionen aus. Interesiert kein Mensch.
    • Bruuslii 18.01.2020 11:26
      Highlight Highlight zusammenhang?
    • hänes 18.01.2020 11:33
      Highlight Highlight @Bruuslii vielleicht tote Vögel?
    • demian 18.01.2020 11:36
      Highlight Highlight Ja am besten den Katzen Schuld geben, damit man sich nicht an die eigene Nase fassen muss. Die Vögel sind sicher noch Schuld, dass es immer weniger Insekten gibt.
      Das die Lebensräume für die Tierwelt immer kleiner werden spielt sicher keine Rolle.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NaSkivaL 18.01.2020 11:13
    Highlight Highlight Wenn wegen menschlicher Gier, Dummheit und Rücksichtslosigkeit ganze Ökosysteme zusammenbrechen, Landstriche verdorren oder verbrennen, Städte im Ozean versinken, etc., werden das auch sehr viele Menschen nicht überleben. Wir blicken keinem Massenaussterben entgegen. Wir sind längst mittendrin. Auch die Menschheit wird in den kommenden Jahrzehnten radikal reduziert werden.

    Da ich seit 60 Jahren aktiv im Umweltschutz bin und das alles abzusehen war, habe ich keine Kinder. Ich wollte die aktuellen und noch schlimmeren, kommenden Katastrophen keinem zumuten, den ich liebe.
    • Eidg. dipl. Tütenbauer 18.01.2020 11:49
      Highlight Highlight Grad gar grob ihre Aussage. Habe 1 Tochter und was ihnen da durch selbstauferlegten Verzicht entgangen ist, möchte ich nicht missen, unabhängig von aktuellen und zukünftige Bedrohungen, die es immer geben wird. Das Leben ist so oder so ein Wagnis und unmöglich sind die Wege die jeder nimmt gänzlich vorauszusehen.
    • FaceReality_4.0 18.01.2020 11:59
      Highlight Highlight Leider teile ich diesen Pessimismuss auch teilweise. Ich bin zwar noch etwas jünger, aber Frust durch Erfahrung (Realität) habe ich auch ausreichend.

      Trotzdem dürfen wir noch nicht aufgeben, nur weil Teile der Menschheit blind, blöd und ignorant sind.

      Veränderung braucht Mut und Personen, die es vorantreiben.
    • Goldjunge Krater 18.01.2020 13:06
      Highlight Highlight 😂😂😂😂
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  • Rick Sanchez 18.01.2020 10:57
    Highlight Highlight Ich glaube kaum dass dieses Massensterben noch verhindert werden kann. Wir fahren die Karre ungebremst an die Wand.
    Ich finde es einfach schade muss die Natur wegen unserer Gier und Überbevölkerung so brutal bluten.

    Aber ich will nicht mit dem Finger auf andere zekgen, ich bin ja auch nicht besser.
    • DemonCore 18.01.2020 12:05
      Highlight Highlight Man könnte schon etwas tun, aber man müsste auch bei sich selber etwas ändern. Weniger konsumieren. Sinnvoller konsumieren. Abstriche machen. Etwas was unsere Generation und die unserer Eltern nie gelernt hat.
    • Garp 18.01.2020 15:09
      Highlight Highlight Wie alt bist Du denn DemonCore?
    • Mügäli 18.01.2020 16:17
      Highlight Highlight @DemonCore - hören Sie doch mal auf immer auf ‚die Älteren‘ zu zeigen. Ich bin 46ig, bin in meinem Leben 2mal geflogen, das letzte mal vor über 20 Jahren, ich esse kaum Fleisch und ernähre mich regional und bio. Ich habe kein Auto sondern fahre täglich 15km mit dem Velo zur Arbeit (auch im Winter). Ich lebe bescheiden, trage meine Kleider auch aus biologischer Herstellung, bis es nicht mehr geht, usw.. die Gleichgültigkeit ist nicht eine Frage der Generation sondern der Lebenseinstellung. Ich kenne viele Jugendliche die Auto fahren, jedes Jahr fliegen usw. .. ich finde Sie sind unfair ....
  • Eron 18.01.2020 10:57
    Highlight Highlight Ja, wie sterben alle. Und Angst ist sicher nicht die beste Empfehlung, aber eines ist klar, wir alle sterben.
    • Albert Stpeck 18.01.2020 13:09
      Highlight Highlight Alles hat ein Ende - nur die Wurst hat zwei.
    • ponebone 18.01.2020 17:18
      Highlight Highlight @alber stpeck
      Jetzt ist die Banane beleidigt....
  • demian 18.01.2020 10:56
    Highlight Highlight Dazu kommen unter anderem noch die Dürre in Südafrika und die Buschfeuer in Australien.

    Eine traurige Perspektive für die Zukunft.
    • SwissWitchBitch 18.01.2020 11:18
      Highlight Highlight Zukunft? Welche Zukunft denn? Das Massensterben ist doch schon in vollem Gang! Wir haben hier gemessene ~75% Insektenrückgang in der Schweiz. Was das bedeutet sollte eigentlich klar sein. Dennoch benehmen wir uns wie Marie Antoinette. Haputsache Schrott aus China bestellen können.
    • HansDampf_CH 18.01.2020 11:22
      Highlight Highlight Wir sind mitten drin...
    • valve 18.01.2020 12:35
      Highlight Highlight ..statt nur dabei
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  • grünergutmensch 18.01.2020 10:55
    Highlight Highlight Danke für den Bericht, hochinteressant und sehr besorgniserregend! Es zeigt sehr gut wie empfindlich unser ökosystem ist und welche abhängigkeiten es gibt. Und nein es sind nicht „nur“ tiere, es betrifft schlussendlich unseren planeten dessen ökosystem aus dem gleichgewicht fällt.
    • grünergutmensch 18.01.2020 11:59
      Highlight Highlight Blitzer, erklärt euch!
    • Froggr 18.01.2020 15:34
      Highlight Highlight Die Panikmacherei (welche sonst aus einer anderen Ecke kommt) ist schlicht lächerlich. Ihr heult rum und unterbreitet dem Menschen das böse. Dabei wäre das einzig sinnvolle, sich auf wärmere Zeiten vorzubereiten. Aber nein: Man versucht das unausweichliche irgendwie zu umgehen indem man verzweifelt versucht verschiedensten Gruppen die Erderwärmung in die Schuhe schieben will (mal die Autofahrer, dann die Vielflieger und dann diejenigen, welche Dinge aus China bestellen). Alternativen gibt es keine. Und solange es die nicht gibt, wird sich nichts ändern.
    • El Vals del Obrero 18.01.2020 16:10
      Highlight Highlight Wenn man das eine tut, muss man das andere trotzdem nicht lassen.

      Es stimmt, auf wärmere Zeiten muss man sich unweigerlich vorbereiten, daran würde selbst ein plötzlicher CO2-Ausstoss-Stopp nichts ändern.

      Aber wir haben *noch* die Alternative zwischen "noch halbwegs beherrschbar, man kann sich darauf vorbereiten" und "totale Katastrophe". Und da macht es extrem viel aus, wie viel CO2 in den nächsten Jahrzehnten ausgestossen wird.

      Das Problem ist halt, dass der Unterschied dazwischen nur für recht junge Menschen noch spürbar sein wird.
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  • Bruuslii 18.01.2020 10:47
    Highlight Highlight danke pascal für den interessanten artikel.

    das erinnert mich in erschrekendem masse an die darstellungen, wie die dinosaurier wegen klimaveränderungen ausstarben.
    • Bruuslii 18.01.2020 12:49
      Highlight Highlight wafewand, du hast natürlich recht, dass der klimawandel damals zum grössten teil durch einen meteoriteneinschlag ausgelöst wurde.
      diesmal ist es der mensch.
  • Hering 18.01.2020 10:47
    Highlight Highlight Wann wurde erstmals internationale Abkommen zur Verhinderung des Artensterbens abgeschlossen?...1992 oder so meinte ich...wir nehmen das Thema ja sehr ernst 👍👌
    • bbelser 18.01.2020 11:46
      Highlight Highlight Die Abkommen zeigen, dass wir das Thema ernstnehmen wollen. Aber der Klima-Katastrophe werden wir nicht mit einzelnen Abkommen oder Massnahmen begegnen können. Es braucht einen Paradigmenwechsel, der alle Gesellschaftsbereiche umfasst, vor allem aber das Umsteuern hin zu einer nachhaltigen, fairen und gerechten Wirtschaft. Ansätze dazu werden schon ausprobiert, siehe z. B. Firmen und Kommunen, die auf Gemeinwohl-Ökonomie setzen.
  • Mr.President 18.01.2020 10:43
    Highlight Highlight Ja. Wir werden alle sterben. Bin schon gespannt welche Spezies danach kommt! Dinosaurier - Mensch - ??? Ihr auch?
  • Hoci 18.01.2020 10:41
    Highlight Highlight Ich hoffe nun hat auch der letze mitgekriegt, was die Klimaveränderung bedeutet. Dass der schnelle Anstieg um wenige Grad das ganze Ökosystem zum kippen bringen kann, a la Dinosaurieraussterben. Es ist noch viel schlimmer als vorausgesagt, weil USA, Brasilen, Australien duch besondere Rücksichtslosigkeit ein hochkorrigieren der Temperaturprognosen bewirken.
    Jeder, der genug in Bio aufgepasst hat, erahnt, was der Populationseinbruch dieser Topspecies bedeutet. Zumal viele wegen anderer menschgemachten Faktoren, eh kurz vor dem Aussterben ist. Ab einer bestimmten Mindestpopulation, ist es aus.
    • FaceReality_4.0 18.01.2020 11:36
      Highlight Highlight Warum mit dem Finger auf andere zeigen ? Wir können in USA oder Brasilien nur wenig verändern.... Aber hier in CH können wir sehr viel verändern! Es gibt kein Grund sich hier zurückzulehnen. Wir sind ein Teil des Systems, wir sind auch nicht besser, wir kaschieren unseren negativen Einfluss auf das Klima einfach etwas besser. Vielleicht sind wir etwas weniger gierig, aber das reicht lange nicht, um den turnaround zu schaffen.
    • winglet55 18.01.2020 13:13
      Highlight Highlight @ Hoci, Europa war einmal dichtbewaldet, keineswegs eine Agrarwüste wie heute. Wieso zeigen Sie auf ein Schwellenland wie Brasilien? Wieso wollen Sie Andern verbieten was wir ihnen vorgelebt haben? Einzelne Massnahmen werden die Menschheit auch nicht weiterbringen, ausser man geht das Problem ganzheitlich an!
  • Scrj1945 18.01.2020 10:28
    Highlight Highlight Und der mensch fischt munter weiter im meer🤦‍♂️
  • banda69 18.01.2020 10:25
    Highlight Highlight Und die SVP so:

    "Alles nur linke Hysterie! Wirtschaft und Profit vor Mensch und Umwelt!".

    • Froggr 18.01.2020 15:37
      Highlight Highlight Klar, zuerst der SVP Angstmacherei vorwerfen und dann selber genau das selbe tun. Unglaubwürdiger gehts nimmer.
    • Satan Claws 19.01.2020 08:56
      Highlight Highlight @Froggr

      So unterschiedlich können Fakten sein.

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