Aldi bringt den gehypten Pilates-Reformer in die Schweiz
Reformer-Pilates-Studios schiessen wie Pilze aus dem Boden. Dabei handelt es sich um meist kleine, exklusive Fitnessstudios, die auf ein spezielles Trainingsgerät setzen: den sogenannten Reformer.
Das Training auf dem gefederten Schlitten gilt als gelenkschonend. Gleichzeitig kräftigt es die Tiefenmuskulatur, verbessert die Körperhaltung und fördert die Flexibilität.
In den Grossstädten boomt das Reformer Pilates, angefeuert von Social Media. Doch das Training ist nicht günstig: In Zürich kostet eine Klasse je nach Studio zwischen 40 und 50 Franken.
Denn die Geräte sind teuer: Ein professioneller Reformer kann mehrere Tausend Franken kosten.
Günstige Version bei Aldi
Aldi bringt nun eine Heim-Variante des Pilates-Reformers in die Schweiz. In mehreren Ländern sei das Gerät binnen kürzester Zeit ausverkauft gewesen. In den sozialen Netzwerken findet man jetzt schon viele Videos, in denen das Gerät ausprobiert wird. Unter #aldireformer gibt es auf TikTok fast 500 Beiträge.
Ab Donnerstag, 29. Januar, ist das Gerät auch hierzulande für 199 Franken erhältlich. «Das Gerät lässt sich platzsparend zusammenklappen, verfügt über Rollen für den einfachen Transport und wird mit fünf Widerstandsbändern sowie einem Ersatzrad geliefert», schreibt der Discounter.
«Solange Vorrat», heisst es in der Pressemitteilung. Möglicherweise ist das ein kleiner Hinweis darauf, dass auch hier mit einem grossen Ansturm gerechnet wird.
Revival
Neu ist das Gerät nicht. Joseph Pilates, der Erfinder des Pilates-Trainings, entwickelte den Reformer in den 1920er Jahren als Ergänzung zu seinen Mattenübungen. Während seiner Zeit als Kriegsgefangener im Ersten Weltkrieg in England experimentierte der Deutsche mit Bettfedern als Trainingsgeräte – daraus entstand schliesslich der erste Reformer. (cst)
