Leben
Populärkultur

Rapperin Nicki Minaj am Amsterdamer Flughafen festgenommen – Drogen

Nicki Minaj performs during the MTV Video Music Awards on Tuesday, Sept. 12, 2023, at the Prudential Center in Newark, N.J. (Photo by Charles Sykes/Invision/AP)
Nicki Minaj
Wurde offenbar mit Cannabis erwischt: Nicki Minaj.Bild: keystone

Rapperin Nicki Minaj in Amsterdam festgenommen – sie wittert eine Verschwörung

25.05.2024, 20:1726.05.2024, 03:03
Mehr «Leben»

Die US-Rapperin Nicki Minaj (41) ist am Samstag auf dem Amsterdamer Flughafen wegen Drogenbesitzes von der Polizei vorübergehend in Gewahrsam genommen worden. Die Staatsanwaltschaft legte eine Busse in Höhe von 350 Euro fest.

Die Staatsanwaltschaft erlaubte dem Weltstar dann die Weiterreise zu einem Konzert in Grossbritannien, berichtete die Nachrichtenagentur ANP. Ein Sprecher der niederländischen Grenzpolizei erklärte, die Rapperin habe «eine ziemliche Menge Joints» bei sich gehabt.

Sie spricht von Verschwörung

Minaj selbst berichtete unter anderem auf der Plattform X von dem Vorfall und sprach dabei von Joints. Ihr Personenschützer habe erklärt, dass diese ihm gehörten. «Das ist übrigens Amsterdam, wo Kiffen legal ist», schrieb sie weiter.

Minaj war mit einem Privatflugzeug unterwegs und in Amsterdam zwischengelandet. Für ihre «Pink Friday 2»-Tour war am Samstagabend ein Auftritt im englischen Manchester geplant gewesen – im Juni tritt sie auch in Köln und Berlin auf.

Nun aber witterte der Star eine Verschwörung: «Sie bekommen viel Geld dafür, um zu versuchen, meine Tournee zu sabotieren, weil so viele Leute sauer sind, dass es so erfolgreich ist und sie nichts abbekommen.»

Beim öffentlich-rechtlichen niederländischen Sender NOS hiess es, manch einer sei nun wohl überrascht, dass die Sängerin in einem Land aufgehalten wurde, in dem Cannabis legal ist. Das sei allerdings so nicht der Fall: «In den Niederlanden werden nur bis zu 5 Gramm weiche Drogen toleriert. Zudem ist es nicht erlaubt, Drogen durch den Zoll an niederländischen Flughäfen zu bringen.»

Über soziale Netzwerke ist Minaj ständig Kontakt mit ihren Fans. Auf X folgen ihr mehr als 28 Millionen Nutzer, auf Instagram sind es sogar mehr als 229 Millionen. Die in Trinidad und Tobago in Südamerika geborene und in den USA lebende Musikerin war 2010 mit dem Album «Pink Friday» bekannt geworden.

(dsc/sda/dpa/con)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
19 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Lord Bertie
25.05.2024 20:59registriert August 2020
Haha! Ihr Post stützt eigentlich unfreiwillig den Drogenverdacht. :D
733
Melden
Zum Kommentar
avatar
cucumberworld
25.05.2024 21:06registriert September 2019
Unabhängig davon ob es legal ist oder nicht, ist es verboten Marihuana über die Landesgrenze mitzunehmen.
738
Melden
Zum Kommentar
avatar
Thanatos
25.05.2024 21:46registriert Dezember 2014
Jaja wenn man sich nicht auskennt und dann auf "öh sie wollen mich sabotieren" macht.

Betäubungsmittel sollten immer mit ausreichender Dokumentation transportiert werden. Das sollte jeder Konsument wissen.
612
Melden
Zum Kommentar
19
Die Klagen gegen Netflix häufen sich – was ist da los?
Nicht nur wegen «Baby Reindeer» wird Netflix zurzeit verklagt. Immer wieder reichen Leute gegen Netflix Klagen ein. Meistens weil sie nicht damit einverstanden sind, wie sie in einer Serie, die auf ihren Geschichten basiert, dargestellt werden.

Anfang Juni reichte Fiona Harvey eine Klage in Höhe von 170 Millionen Dollar gegen Netflix ein. Sie behauptet, die Serie stelle sie fälschlicherweise als Sexualstraftäterin und zweifach verurteilte Stalkerin dar, die zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt wurde. In der Serie heisst Harveys Figur Martha, aber Fans der Serie haben Harvey schnell ausfindig gemacht, Netflix hat ihre Identität nicht ausreichend geschützt: Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung der Serie soll Harvey online beleidigt und beschimpft worden sein. «Als Ergebnis der Lügen und des absolut rücksichtslosen Fehlverhaltens von [Netflix] wurde Harveys Leben ruiniert», heisst es in der Klage. In der Antwort erklärt Netflix, dass sie auf der Seite von Richard Gadd, dem Autoren und Schöpfer von «Baby Reindeer», stehe und sein «Recht, seine Geschichte zu erzählen», unterstütze.

Zur Story