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Autsch! 8 Ärzte erzählen von den absurdesten Lügen, die Patienten auftischten

21.07.2019, 06:3921.07.2019, 08:29

Ausgerechnet unseren Ärzten tischen wir häufig Lügen auf, nur weil wir uns schämen, dieses und jenes zuzugeben. Das kann gerade im Ernstfall katastrophal enden. Auf Reddit erzählen Ärzte und andere medizinische Angestellte von den absurdesten Lügen ihrer Patienten. Hier kommen 8 davon.

«Ich bin Krankenschwester. Eine Patientin warf mir vor, ich hätte in ihr Bett geschissen, und drohte damit, mich dafür zu verklagen. Das Interessante dabei: Sie war bettlägerig und konnte ihr Bett nicht verlassen ...» (phenerganandpoprocks)

«Ein Mann kam wegen Schmerzen in der Brust ins Krankenhaus. Als Teil der Untersuchung machte ich mit ihm einen Drogen-Urintest, der positiv auf Kokain war. Nachdem sein Herz untersucht worden war, sagte ich zu ihm: ‹Gute Neuigkeiten: Sie hatten keinen Herzinfarkt. Ihre Brustschmerzen wurden vermutlich von Kokain verursacht.› Seine Antwort: ‹Ich habe kein Kokain genommen. Wissen Sie, ich war auf einer Party und da zogen ein paar Leute Lines vom Tisch. Als ich vorbeilief, pustete mir ein Ventilator Kokain ins Gesicht. Deswegen war mein Urintest wohl positiv.› Mhmmmm, bestimmt.»
(StercusCircus)
«Ein Patient kam mit einem Zahnstocher im Penis rein ...»

«Ein Patient kam mit einem Zahnstocher im Penis rein. Er weigerte sich, mir zu erzählen, wie der WIRKLICH dort hineingelangt war, und bestand stattdessen darauf, er habe sich die Zähne damit gereinigt und der Zahnstocher sei... reingefallen.»
(ScienceofFish)

Unsere Reaktion zu «Zahnstocher im Penis»:

bild: shutterstock

«Mir wurde vorgeschwindelt, eine Patientin sei schwanger, aber gleichzeitig Jungfrau. Wer glaubt denn, eine Frau könnte im Schwimmbad schwanger werden, oder im Whirlpool, nachdem ihre Eltern angeblich kurz zuvor darin Sex gehabt hätten und der Vater so über das Wasser seine Tochter befruchtet hätte?»
(lavadrop5)

«Eine Frau kam zu uns ins Krankenhaus, weil ihre Vagina unangenehm roch. Das ist nichts Ungewöhnliches, in der gynäkologischen Abteilung kommt sowas oft vor. Was sie uns gegenüber aber nicht erwähnte, war, dass sich während ihrer letzten Periode ein Tampon in ihrer Vagina festgeklemmt hatte. Sie war seit sieben Jahren in der Menopause.»
(SealChe)
bild: shutterstock

«Ich bin Kinderzahnarzt. [...] Vor einer Narkose dürfen Kinder rund acht Stunden nichts essen oder trinken, also frage ich natürlich jedes Mal, ob sie morgens etwas gegessen oder getrunken haben. Die Eltern wollen dabei NIE zugeben, dass ihr Kind eben doch gegessen und getrunken hat – sogar wenn ich sie darauf aufmerksam mache, wie wichtig es ist, dass sie mir die Wahrheit sagen, denn wenn sie sich während der Narkose übergeben müssen und keine Luft mehr bekommen, könnten sie während der Behandlung sterben. Häufig versuchen die Eltern, es runterzuspielen und betonen, ihr Kind habe nur ein paar Bissen gegessen. Ein Kind kam aber mit einer Tüte Chips in der Hand zur Rezeption, und trotzdem bestanden die Eltern darauf, das Kind habe heute noch nichts gegessen. Ja, also, dein Kind bekommt heute zu 100 Prozent keine Narkose.»
(popeyefur)

Einer meiner Professoren erzählte uns eine Geschichte aus seiner Notaufnahme-Zeit. Ein Mann weigerte sich, den Ärzten zu erklären (bzw. es sich selbst einzugestehen), dass ihm ein Einmachglas im Hintern feststeckte. Man rollte ihn schnell in den OP-Saal, weil das Glas ein Vakuum im Darm erzeugt hatte und nicht von aussen entfernt werden konnte, ohne zu zerbrechen. Dann stellte man fest, dass sein Blutzuckerspiegel überdimensional hoch war. Die Operation wurde verschoben, um festzustellen, woran das lag – bis er mit der Wahrheit rausrückte: Das Glas war voller Honig gewesen, bevor es stecken geblieben war, und der Honig war blitzschnell von seinem Hintern absorbiert worden.
(-karrde)

Warum hat er nicht einfach den Honig-Löffel genommen?

bild: shutterstock

Ein Patient kam in unseren OP-Saal, weil er am Gehirn operiert werden sollte. Er war Mitte 50 und hatte den Kopf voller gepflegter hellbrauner Haare. Bevor ein Patient bei uns auf dem Tisch landet, stellen wir ihm eine Reihe von Fragen – ob er/sie Implantate hat, Piercings, etc., generell wollen wir wissen, ob der Patient Fremdkörper an sich trägt. Dieser Mann verneinte alles. Nachdem wir ihn narkotisiert hatten, griff der Chirurg nach seinem Haar, um es abzurasieren (Hirn-OP). Und plötzlich hatte er die ganzen Haare in der Hand – weil der Mann eine Perücke trug und uns das nicht hatte gestehen wollen. Wir hatten ihm fast die Perücke rasiert, weil es ihm zu peinlich war, zuzugeben, dass er eine trug. (Ephemeralle)

(ek/sim)

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quelle: epa/epa / christian bruna
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In die Bar statt zum Arzt. Sprechstunde mal anders

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