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So einfach kann zügeln sein: Sachen packen und los gehts! Bild: imgur

User Unser

Zügeltipps von richtigen Profis (also, von uns)

Team watson
Team watson



Früher oder später trifft es uns alle. Wir ziehen um. Oder, noch schlimmer, werden von Freunden aufgeboten, ihnen beim Umzug zu helfen. So um den 1. April kann es dich ganz besonders treffen. Dann ist nämlich einer der offiziellen Zügeltermine. Und am ehesten passiert es dir in Zürich.

In der grössten Stadt der Schweiz leben die Menschen im Schnitt 7 Jahre in der gleichen Wohnung – dann wird weitergezogen. Das ist schweizweit am wenigsten lang. Auf Platz 2 dieser Homegate-Auswertung von 2020 liegt Bern. Am seltensten gezügelt wird gemäss Homegate in Lugano. Generell wird in der Stadt häufiger gezügelt als auf dem Land.

Aber egal ob in Zürich, Lugano oder auf dem Land: Zügeln ist überall die gleiche Qual. Es gibt allerdings einige Tipps, die dir das Zügeln massiv erleichtern können. Meistens wird dir das nach dem Zügeln auch bewusst. So wie diesen 12 watsonians, die zusammen schon 78 mal umgezogen sind. Das sind unsere besten Tipps:

Und wie lautet dein bester Tipp fürs Zügeln?

Helene Obrist

Möglichst viele Leute zum Schleppen organisieren. Dann muss jede und jeder nur zweimal laufen und 3 Stunden später kann man schon in den Apéro. (Extra-Tipp: Besorgt SNACKS, Zügeln ist anstrengend und die netten Freundinnen und Freunde sollen auch anständig verpflegt werden).

Salome Wörlen

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Ausmessen, Leute! Bild: imgur

Der ultimative Zügeltipp: Vergewissere dich, dass die Möbel im neuen Heim auch wirklich durchs Treppenhaus und durch die Wohnungstür passen. Vor allem wenn du im fünften Stock wohnst. Ohne Lift. Mit der eh schon angespannten Stimmung ist's halt einfach nicht so prickelnd, wenn es der teure Schrank mit Ach und Krach (und verkratzten Kanten) und unter voreiligem Jubel bis in die fünfte Etage schafft, bloss um dort in der Wohnungstür stecken zu bleiben. So wegen 3mm. Zur Bestrafung der mangelnden Vorbereitung muss das verteufelte Möbelstück auch nochmals fünf Stockwerke qualvoll hinuntergeschleppt werden – Muskelkater und blanke Nerven garantiert. Tu's nicht.

Auch nicht tun solltest du das:

Pascal Scherrer

Wenn man grosse Kartonschachteln braucht und nichts bezahlen will, sollte man bei Blumengeschäften von Ladenketten nachfragen. Also Landi, Hornbach, Jumbo und so. Die kriegen Blumen immer in grossen Schachteln angeliefert und wenn man nett fragt, kriegt man oft welche einfach gratis, weil die diese eh wegschmeissen müssen. Aber Achtung: Die Schachteln sind dann nicht so dick wie richtige Zügelkartons und damit nicht für schwere Dinge wie Bücher, die Plattensammlung oder Geschirr geeignet.

Sarah Serafini

Freundinnen und Freunde verpflichten für Kisten schleppen, Auto fahren, Mittagessen kochen. Nicht alles am ersten Tag oder in der ersten Woche erledigt haben wollen. Lass dir Zeit und ignoriere, dass die Kartonschachteln ein paar Wochen rumstehen. Gross ist nämlich das Risiko, dass man a) Im Schnellschuss exzessives Online-Shopping betreibt, einfach nur damit man erledigt hat, was erledigt werden muss und b) vor lauter Stress in eine Negativ-Spirale fällt, die im beinahe Burnout endet. Kisten so packen, dass die Dinge des täglichen Bedarfs schnell gefunden sind. Grosse Decken auf den Parkettboden legen, bevor man Möbel rumschiebt. Sonst hast du schon am ersten Tag fiese Kratzer im Boden.

Madeleine Sigrist

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Keine Freunde, keine Verpflichtung (einfach bitz mehr zu tun). Bild: imgur

Zügle immer alles selbst, dann werden sie dich beim nächsten Mal (wahrscheinlich) auch nicht fragen. ;-)

Emily Engkent

Wenn du Möbel auseinander nimmst, verpack die Schrauben in einem Zip-Beutel und fixiere ihn mit Klebeband am Möbel. Dann gehen keine Stückli verloren.

Jodok Meier

Zwei Dinge:
1. So ein kleiner Plattformwagen ist geschätzt 6,241-Millionen-mal wichtiger als allgemein angenommen. Wie Archimedes einst sagte: «Gib mir eine Kante, die ich draufstellen kann und ich bewege die Welt.»
2. Noppenfolie. Wahnsinn. Gewaltig. Da zügelt es sich von alleine. Kein Witz. Gerngscheh.

Jara Helmi

Investiere in gute, grosse Zügelkisten; es gibt nichts Nervigeres, als wenn die Dinger auseinanderfallen oder zu klein sind.
Vergiss die Ordnung: Schmeiss einfach alles, das dir in die Hände kommt in eine Kiste, im neuen Heim ist so oder so zuerst mal Chaos.
Überlege dir, welche Möbel du evt. nicht ausräumen musst, sondern samt Inhalt einfach abtapen und so zügeln kannst.
Zügeln mit Hangover ist ... tu es einfach nicht .

Marius Egger

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Du musst jetzt nicht alles mit Stretchfolie einpacken. Aber du kannst natürlich. Bild: imgur

Kauf dir einen Mini-Stretchfolien-Handabroller. Mit diesem Ding wickelst du alles ein, was dir bisher um die Ohren geflogen ist. Errex-Gestelle zum Beispiel. Oder Tablare. Aus sperrigen Einzelteilen machst du dir in ein paar Umdrehungen einen kompakten Haufen. So sparst du nicht nur Nerven, sondern auch Zeit, weil du weniger laufen musst. Unbezahlbar.

Corsin Manser

Wenn du es dir irgendwie leisten kannst, organisiere dir ein Zügelunternehmen. Bestes Investment ever!

Maurice Thiriet

Nicht alle Bücher in eine Kiste. Die Kiste wird zu schwer und reisst. Immer drei Bücher pro Kiste reintun. Nach Möglichkeit nur im selben Haus die Wohnung wechseln ein Leben lang, spart massiv kosten und man muss sich die neue Einrichtung nicht überlegen, weil die Grundrisse mehr oder weniger gleich sind.

Viktoria Weber

Meiner ist zugegebenermassen ein kompletter Streber-Tipp. Aber nachdem ich ihn die letzten X Mal NICHT beherzigt habe und es bei diesem Umzug (vor 4 Wochen) entsprechend mehr Aufwand war, möchte ich ihn teilen. Nutzt den Umzug zum Entrümpeln! Sachen aussortieren, verkaufen, verschenken, spenden und (wenn‘s gar nicht anders geht) entsorgen. Das ist dermassen befreiend. Man muss wirklich streng mit sich sein, aber am Ende merkt man, wie wenig man eigentlich braucht - und mit den anderen Sachen kann man vielleicht sogar noch anderen Menschen eine Freude machen. Ist jetzt sicher nicht der Last-Minute-Tipp, weil es etwas Zeit braucht, aber man sollte das wirklich tun :)

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