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Ein Armeefahrzeug fährt an parkierten Privatjets von WEF-Teilnehmern vorbei am Mittwoch, 28. Januar 2009 auf dem Militaerflugplatz in Duebendorf. (KEYSTONE/Urs Jaudas)

Privatjets auf dem Militärflughafen Dübendorf während des WEFs 2009. Bild: KEYSTONE

Aufsichtsbeschwerde

WEF-Flüge: Dübendorf ist sauer auf Bern

Teilnehmer des World Economic Forums (WEF) in Davos werden dieses Jahr erstmals mit ihren Privatjets in Dübendorf ZH landen und von dort per Helikopter nach Davos geflogen. Die Stadt Dübendorf wehrt sich entschieden dagegen.



In den vergangenen Jahren hatte das WEF dem Flughafen Zürich jeweils rund 1000 zusätzliche Starts und Landungen beschert. Jetzt soll ein grosser Teil dieser Flugbewegungen nach Dübendorf verlagert werden, wie das Verteidigungsdepartement (VBS) am Donnerstag mitteilte. 

Die Stadt Dübendorf wehrt sich entschieden dagegen, dass während des World Economic Forums (WEF) Privatjets auf dem Militärflugplatz starten und landen sollen. Sie befürchtet die «schleichende Einführung einer zivilaviatischen Nutzung» auf dem Flugplatz in Dübendorf. Eine Aufsichtsbeschwerde dagegen wurde bereits eingereicht.

Bund traf Entscheid ohne Dübendorf

Erneut habe der Bund - ohne Einbezug der Standortgemeinden - einen für die betroffenen Anwohner in hohem Mass relevanten Entscheid getroffen, schreibt der Dübendorfer Stadtrat in einer Mitteilung vom Freitag. Das Verteidigungsdepartement (VBS) hatte am Donnerstag die Öffnung des Flugplatzes für die internationale Privatfliegerei während des WEF bekanntgegeben.

Dübendorf werde eine schleichende Einführung von zivilaviatischen Nutzungen auf dem Militärflugplatz nicht hinnehmen, heisst es in der Mitteilung. Eine solche Nutzung lehne der Stadtrat entschieden ab.

Im September hatte der Bundesrat bekanntgegeben, dass er den Militärflugplatz Dübendorf künftig unter anderem als ziviles Flugfeld mit Bundesbasis nutzen wolle. Schon dieser Entscheid sei ohne Einbezug der Standortgemeinde und der Region getroffen worden, schreibt der Dübendorfer Stadtrat.

Die betroffenen Gemeinden hatten damals umgehend eine Aufsichtsbeschwerde gegen den Bundesrat eingereicht und Akteneinsicht verlangt. Sie verlangten unter anderem, dass die Standortgemeinden in relevanten, sie betreffenden Entscheiden rechtzeitig einzubeziehen seien. (whr/sda)

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