MH370
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An aircraft of Malaysian Airline System taxis on the tarmac at Kuala Lumpur International Airport in Sepang in this February 26, 2007 file photo.  Malaysia Airlines is not in talks with any other airline to help its planned restructuring as the loss-making carrier seeks to turn around a slump in business since the disappearance of Flight MH370 last March, its chief executive said.  REUTERS/Bazuki Muhammad/Files  (MALAYSIA - Tags: BUSINESS TRANSPORT)

Das malaysische Flugzeug wird seit fast vier Monaten vermisst. Bild: BAZUKI MUHAMMAD/REUTERS

Behörden teilen mit

Flug MH370 flog im Autopilot-Modus

Das seit dem 8. März verschollene malaysische Passagierflugzeug befand sich nach Angaben der australischen Behörden im Autopilot-Modus, bis ihm der Treibstoff ausging und es abstürzte. Wenn der Autopilot eingeschaltet ist, steuert der Bordcomputer das Flugzeug.

Es sei «sehr, sehr wahrscheinlich», dass die Maschine mit der Flugnummer MH370 im Autopilot flog, sagte Vizepremierminister Warren Truss am Donnerstag vor Journalisten. «Andernfalls hätte es nicht die regelmässige Route fliegen können, die anhand von Satellitenaufnahmen identifiziert wurde.»

Entsprechend äusserte sich Martin Dolan von der australischen Transportsicherheitsbehörde. Australien koordiniert die Suche nach dem Flugzeug der Malaysia Airlines, das mit 239 Menschen an Bord plötzlich von den Radarschirmen verschwand.

Umfangreiche Suche, aber keine Ergebnisse

Flug MH370 sollte von Kuala Lumpur nach Peking fliegen. Es wird jedoch vermutet, dass das Flugzeug fernab der geplanten Flugroute im südlichen Indischen Ozean abstürzte.

Die umfangreiche Suche nach Wrackteilen dort brachte bislang kein Ergebnis. Sogar ein U-Boot wurde eingesetzt, um den Meeresgrund abzusuchen. Nach Angaben von Truss soll die Suche nun in ein Gebiet weiter südlich ausgeweitet werden.

epa04282273 Australian Deputy Prime Minister Warren Truss shows the new search area in the Indian Ocean for missing Malaysia Airlines aircraft MH370, at the Parliament House Canberra, Australia, 26 June  2014. Malaysia Airlines aircraft MH370 vanished during a flight from Kuala Lumpur to Beijing on 08 March 2014 with 239 passengers and crew aboard.  EPA/ALAN PORRITT AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Premierminister Warren Truss zeigt das neue Suchgebiet. Bild: EPA/AAP

«Extrem komplizierte Berechnungen»

Experten hätten neue Satellitendaten ausgewertet, die bislang nicht als hilfreich für die Suche nach dem Flugzeug angesehen worden waren, sagte der Vizepremier. Sie hätten «extrem komplizierte Berechnungen» angestellt.

Die neue Suche in einem Gebiet 1800 Kilometer westlich von Perth soll den Angaben zufolge im August beginnen und ein Jahr dauern. Er sei «optimistisch», dass es sich bei dem Gebiet um den wahrscheinlichen Absturzort des Flugzeugs handle, sagte Truss. (lhr/sda/afp/dpa)



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MH370 war «Unfall», Vermisste «tot»

Eines der grössten Rätsel der zivilen Luftfahrt bleibt ungelöst

Knapp zehn Monate nach dem Verschwinden von Flug MH370 über dem Indischen Ozean hat Malaysia die unaufgeklärte Tragödie offiziell als «Unfall» eingestuft. Die 239 Menschen an Bord wurden für «tot» erklärt.

Mit «schwerstem Herzen» und «tiefstem Bedauern» erkläre er den Vorfall im Namen der Regierung zum Unfall, sagte der Chef der Luftfahrtbehörde, Azharuddin Abdul Rahman, am Donnerstag im Fernsehen. «Alle 239 Passagiere und Crew-Mitglieder gelten als tot.» Es gebe die Hoffnung, dass die Familien nun die benötigte Hilfe erhalten könnten, insbesondere Entschädigungen.

Angehörige von Vermissten reagierten wütend auf den vermeintlichen Schlussstrich unter das Drama. «Ich glaube, sie lügen», …

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