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Die Hexe und ihr Knecht

Rebecca Trescher Tentett begeistert die Zuhörer des Pflegidachs in Muri mit ihrem neuen Album «Where We Go»
17.01.2020, 14:02
Nick Grossmann

Im Pflegidach hat das zehnköpfige Ensemble nicht nur die ganze Breite des Raumes in Beschlag genommen, sondern auch gleich das Publikum in ihren Bann gezogen. Das Rebecca Trescher Tentett ist momentan auf einer siebentägigen Tournee durch die Schweiz und Deutschland, um ihr neues und mittlerweile drittes Album «Where We Go» vorzustellen.

Rebecca Trescher Tentett - «The Spirit Of The Street Part II» @ Musig im Pflegidach

Es ist schön, in einer Männerdominierten Jazzwelt, eine Frau an der Spitze zu sehen. Offensichtlich fühlt sich Rebecca Trescher in der Rolle als Bandleaderin und Komponistin sehr wohl und hat überhaupt keine Probleme eine Männergruppe zu leiten.

Eine grosse Vielfalt an Klängen

Das Rebecca Tresche Tentett hebt sich durch die Vielfalt an Instrumenten von anderen Bands ab. Der einzigartige Kompositionsstil ist eine Mischung zwischen Jazz und klassischer Musik und einer speziellen Kombination von Instrumenten.

In dem Ensemble sind Instrumente enthalten, die für Jazz unüblich sind, wie beispielsweise die Harfe und das Vibraphon. Sie harmonieren aber perfekt mit den «klassischen» Jazzinstrumente, wie dem Saxophon oder der Trompete.

Hinweis
Der Autor ist Schüler an der Kanti Wohlen. Im Rahmen ihres Deutschunterrichts verfassen die Schüler auch Konzertberichte, die in die Note einfliessen.

Kündigung wegen zu lauter Musik

Die Liebe zur Musik wurde ihr aber auch schon mal zum Verhängnis, als ihr deswegen sogar die Wohnung gekündigt wurde! «Es ging nicht so gut auseinander» meinte Rebecca Trescher. Deshalb widmete sie ihr letztes Stück «Die Hexe und ihr Knecht» ihren Ex-Vermietern. Das Lied begann zuerst mit ein paar schiefen Tönen und verwandelte sich in ein sehr dramatisches und energiegeladenes Stück. Die Wut und der Groll konnte man so richtig mitfühlen. Als sie das Lied komponierte, nutzte sie die Musik als Ventil, um ihren Frust abzubauen, der sich während den Gerichtsverhandlungen aufgrund der Wohnungskündigung aufgebaut hat. Dabei wurde ein ausdrucksstarkes Lied erschaffen.

Nach einem lautstarken Beifall kam das Ensemble nochmals auf die Bühne und spielte als Zugabe ein Lied namens «Ohia Lahua», benannt nach einer hawaiianischen Blume. Sie ist dafür bekannt, die erste Pflanze zu sein, die nach einem Vulkanausbruch blüht, sinnbildlich für die Zugabe. Wie die Blüten dieser Blume auch, war das Lied wunderschön und ein perfekter Ausklang eines schönen Abends.

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Rebecca Trescher Tentett @ «Musig im Pflegidach» Muri

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Rebecca Trescher Tentett @ «Musig im Pflegidach» Muri
quelle: valentina gutierrez
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Eine Mischung aus Jazz und Rock

Zum vierzehnten Mal stand «Forq» auf der «Musig im Pflegidach» – Bühne. Das Instrumentalquartett schaffte es auch dieses Mal, dem Publikum die Sprache zu verschlagen, und das ganz ohne Worte. Gitarrist Chris Mcquee. Bassist Kevin Scott, Drummer Jason «JT» Thomas und Keyboarder Henry Hey überzeugten auch dieses Mal mit ihrem dynamischen Sound und ihrer Vorliebe für die Forschung von Klängen.

Vor rund fünfzehn Jahren war «Forq» zum ersten Mal in Muri anzutreffen. Gründer und Keyboarder Henry Hey sieht «Musig im Pflegidach» schon als zweites Zuhause. Nach dem ersten Lied legte er eine kleine Pause ein und spricht zum Publikum. Mit einem warmherzigen Lächeln und einem «It’s great to be back», begrüsste er die Zuschauer. Das waren auch die einzigen, wenigen Worte an diesem Konzert. «Forq» ist dafür bekannt, ohne grossen Worte die Zuschauer umzuhauen.

Schon von der ersten Minute an hat …

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