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Crewmitglied der Eagles of Death Metal ist tot – Bands wie U2, Motörhead oder Foo Fighters sagen Konzerte ab

16.11.2015, 11:1216.11.2015, 11:31

Eagles of Death Metal

Am Vortag haben sie noch in Dublin gespielt, doch das Konzert am Freitag, den 13. November, in Paris werden sie niemals vergessen: Die Attentate von Paris haben beim Konzert von Eagles of Death Metal ihren höchsten Blutzoll gefordert. Die Musiker haben noch in der Nacht der Attacke via Facebook ein erstes Lebenszeichen von sich gegeben.

    Angriff auf Paris
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Doch später mussten die Amerikaner feststellen, dass auch in ihrem Umfeld ein Opfer zu beklagen ist: Es handelt sich um einen britischen Merchandise-Manager der Band. Nick Alexander wurde nur 36 Jahre alt.

Neben dem Auftritt in Zürich haben die Eagles of Death Metal deshalb 20 weitere Konzerte abgesagt, die sie bis zum 10. Dezember geben wollten. «Die Band kehrt wahrscheinlich am Montag [in die USA] zurück», sagte ein Informant der BBC.

Foo Fighters

Die Band hätte am Montag in Paris auftreten sollen, doch nun wurde die Tour wegen der «sinnlosen Gewalt, den Grenzschliessungen und der internationalen Trauer» abgebrochen, wie die Foo Fighters auf Facebook mitteilten.

U2

Die Iren wollten ihren kommenden Gig am Samstag in Paris an die grosse Glocke hängen: US-Sender HBO hatte geplant, das Konzert live zu übertragen und schon jede Menge Werbung dafür gemacht, doch angesichts des Terrors wird daraus nichts. Auch ein zweiter U2-Auftritt am Sonntag wurde gestrichen.

Bono und Co waren zur Zeit der Anschläge in Paris. Am Tag nach den Attentaten legte die Band Blumen nieder.<br data-editable="remove">
Bono und Co waren zur Zeit der Anschläge in Paris. Am Tag nach den Attentaten legte die Band Blumen nieder.
Bild: Getty Images Europe

«Wir sind am Boden zerstört wegen des Verlusts von Menschenleben beim Eagles-of-Death-Metal-Konzert», zitiert der Blog «Just Jared» aus einem Statement. «Das ist der erste direkte Angriff auf die Musik seit dem Krieg gegen den Terror, oder wie auch immer man das nennt.» Die Gigs sollen «zu einem angemessenen Zeitpunkt» nachgeholt werden.

Motörhead

Obwohl der Club «The Zenith» mehr Sicherheitspersonal angeboten hat, haben die Rocker ihren Auftritt am Sonntag abgesagt und auf Januar verschoben – allerdings nicht ohne dass Lemmy und Co ihre Solidarität mit den betroffenen «Brüdern und Schwestern» von Paris ausdrückten.

Deftones

Sie kommen wie Eagles of Death Metal aus Kalifornien und hätten ebenfalls im Bataclan auftreten sollen: Die Deftones sagten den Auftritt am Freitag ab.

    Musik
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(phi)

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