Nordkorea
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Libyen

Verwirrung um gekaperten Tanker aus Nordkorea



Der Konflikt um einen von Rebellen kontrollierten Öltanker im Osten Libyens hält weiter an: Das nordkoreanische Schiff, mit dem die Rebellen auf eigene Faust Rohöl exportieren wollten, sei unter Kontrolle der Marine, teilte der Nationalkongress gestern mit. Der Tanker werde in einen staatlich kontrollierten Hafen gebracht, hiess es weiter.

Die Rebellen bestritten dies und erklärten, das Schiff habe den von ihnen kontrollierten Hafen Al-Sedra nicht verlassen. Ein Marinesprecher sagte, das Schiff sei zwar von Marinekräften umzingelt, aber weiter im Hafen Al-Sedra. Rebellengruppen, die mehr Autonomie für den ölreichen Osten Libyens fordern, halten seit vergangenem Juli Al-Sedra und mehrere weitere Ölterminals besetzt. Am Samstag lief dort das nordkoreanische Schiff «Morning Glory» ein, um mit Rohöl beladen zu werden. 

Ölminister Omar al-Schakmak warf den Rebellen «Piraterie» und einen «Angriff auf die nationale Souveränität» vor. Auch das US-Aussenministerium bezeichnete die Aktion als illegal und drohte den Beteiligten mit Sanktionen. Die Regierung in Tripolis entsandte Kriegsschiffe und Kampfflugzeuge, um die «Morning Glory» am Verlassen des Hafens zu hindern. (tvr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Mugabe ist tot – doch diese 20 Diktatoren sind immer noch an der Macht

Robert Mugabe ist tot. Der 2017 entmachtete Präsident von Simbabwe war einer der zähesten Diktatoren des afrikanischen Kontinents – wo Autokraten alles andere als Mangelware sind. Der einst als Befreiungskämpfer gefeierte Mugabe entwickelte sich nach seiner Wahl zum Präsidenten immer mehr zum Despoten.

Auch nach seinem Tod gibt es weltweit noch viel zu viele Machthaber, die sich um die demokratischen Rechte ihres Volkes foutieren und die Menschenrechte mit Füssen treten.

Hier eine Auswahl von …

Artikel lesen
Link zum Artikel