Olympia
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Mit insgesamt vier Goldmedaillen ist Simon Ammann der erfolgreichste Schweizer Athlet an Olympischen Winterspielen. Bild: KEYSTONE

highlights der winterspiele

23 Schweizer Olympia-Helden, die Sie kennen müssen

Die Schweiz hat an Olympischen Winterspielen grosse Erfolge errungen. Einige Athletinnen und Athleten blieben dabei in besonders guter Erinnerung.



Seit den ersten Winterspielen 1924 in Chamonix haben die Schweizer Sportlerinnen und Sportler 127 Olympia-Medaillen errungen. 44 davon haben die Farbe Gold. Jede Medaille war das Resultat eines grossen Efforts, doch einige Champions sind speziell in Erinnerung geblieben. Sei es weil sie viel Edelmetall sammelten, oder weil ihre Leistung selbst dann herausragte, wenn sie nicht zuoberst auf dem Podest standen.

Fritz Feierabend

Bild: AP

Der Engelberger gehörte mehr als 20 Jahre zu den weltbesten Bobpiloten. Trotz Unterbruch durch den Zweiten Weltkrieg gewann er fünf olympische Medaillen: 1936 in Garmisch-Partenkirchen, 1948 in St. Moritz und 1952 in Oslo (Bild). Nur der Olympiasieg blieb ihm versagt.

Richard «Bibi» Torriani

Bild: olympic.org

Mit erst 16 Jahren debütierte der St. Moritzer bei den Heim-Spielen 1928 in der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft und gewann mit ihr die Bronzemedaille. 20 Jahre später wiederholten die Schweizer mit Captain Torriani dieses Kunststück an gleicher Stätte. Ausserdem sprach der Lokalheld bei der Eröffnungsfeier den Olympischen Eid (Bild).

Hedy Schlunegger

Bild: swissolympic

Die 24-Jährige aus Wengen war die erste Schweizerin überhaupt, die eine olympische Goldmedaille gewinnen konnte. 1948 in St. Moritz triumphierte sie in der Abfahrt, trotz eines Sturzes. Ihre Enkelin Martina Schild holte 2006 in Turin in der gleichen Disziplin überraschend Silber.

Roger Staub

Bild: Wikipedia

Der erste Sunnyboy des Schweizer Skirennsports holte 1960 in Squaw Valley Gold im Riesenslalom. Bekannt wurde der Aroser auch durch die nach ihm benannte Mütze, die fast das ganze Gesicht verdeckt. Staubs Leben endete tragisch: 1974 verunglückte er beim Deltafliegen tödlich.

Sepp Haas

Bild: KEYSTONE

Die 1960er Jahre waren für die Schweiz eine Dürreperiode mit nur zwei Goldmedaillen an drei Winterspielen. Für einen Lichtblick sorgte Sepp Haas aus Marbach im Entlebuch: Er gewann 1968 in Grenoble Bronze über 50 Kilometer. Es war die erste Schweizer Medaille im Langlauf

Marie-Theres Nadig

Bild: KEYSTONE

Die knapp 18-jährige «Maite» Nadig von den Flumserbergen besiegte 1972 in Sapporo die haushohe Favoritin Annemarie Pröll (rechts) und gewann zweimal Gold in Abfahrt und Riesenslalom. Acht Jahre später in Lake Placid gelang der Österreicherin in der Abfahrt die Revanche.

Bernhard Russi

Bild: KEYSTONE

Als krasser Aussenseiter war der Andermatter 1970 Abfahrts-Weltmeister geworden. Zwei Jahre später wurde er in Sapporo Olympiasieger, 1976 unterlag er in Innsbruck in einem epischen Duell dem österreichischen Überflieger Franz Klammer. Russis Popularität hält bis heute an.

Walter Steiner

Bild: KEYSTONE

Der «Vogelmensch» aus Wildhaus flog so weit wie kaum ein Skispringer seiner Zeit. 1972 in Sapporo gewann er auf der grossen Schanze die Silbermedaille, nur 0,1 Punkte hinter dem Polen Wojciech Fortuna. Später kam heraus, dass Steiners Weite zu kurz berechnet worden war.

Michela Figini

Bild: KEYSTONE

Mit jugendlicher Unbekümmertheit raste die knapp 18-jährige Tessinerin 1984 in Sarajevo zum Olympiasieg in der Abfahrt. Sie verwies ihre favorisierte Landsfrau Maria Walliser (rechts) auf den zweiten Platz, worauf die Toggenburgerin im Zielraum bittere Tränen vergoss.

Primin Zurbriggen

Bild: EPA DPA

Der Saubermann aus dem Wallis krönte seine grosse Karriere 1988 in Calgary mit dem Olympiasieg in der Abfahrt. Sein Dauerrivale Peter Müller musste sich wie vier Jahre zuvor mit Silber begnügen.

Vreni Schneider

Bild: EPA

Fünf Goldmedaillen holte die Schweiz in Calgary, zwei gingen auf das Konto der Glarnerin: Sie triumphierte in Riesenslalom und Slalom. 1994 siegte Schneider in Lillehammer (Bild) erneut im Slalom. Keine Schweizerin hat an Olympischen Spielen mehr Goldmedaillen erobert.

Hippolyt Kempf

Bild: KEYSTONE

Am letzten Tag der Spiele von Calgary holte der Luzerner souverän Gold in der Nordischen Kombination. Zuvor hatte er mit der Mannschaft bereits Silber gewonnen. Seinen Medaillensatz komplettierte Kempf sechs Jahre später in Lillehammer mit Bronze im Team-Wettbewerb,

Gustav Weder/Donat Acklin

Bild: KEYSTONE

Die Bobfahrer waren stets verlässliche Medaillenlieferanten für die Schweiz. Niemand war dabei so erfolgreich wie der Steuermann aus dem St. Galler Rheintal und sein Bremser aus dem Aargauer Fricktal. In Albertville 1992 und Lillehammer 1994 (Bild) gewannen Weder/Acklin Gold im Zweierbob sowie Bronze und Silber mit dem grossen Schlitten.

Andreas «Sonny» Schönbächler

Bild: KEYSTONE

Erstmals fand in Lillehammer 1994 der Sprungwettbewerb im Freestyle statt. Der gebürtige Zuger düpierte die favorisierten Nordamerikaner und gewann Gold für die Schweiz. Schönbächler begründete damit die Tradition der Schweizer Erfolge in neuen, «trendigen» Sportarten.

Gian Simmen

Bild: KEYSTONE

1998 in Nagano feierten die Snowboarder ihre olympische Premiere. Nach Bronze für Ueli Kestenholz im Riesenslalom gab es in der Halfpipe überraschend Gold für Gian Simmen. Mit seiner lockeren Art und flotten Sprüchen wurde der Aroser rasch zum Publikumsliebling.

Simon Ammann

Bild: KEYSTONE

Als «Harry Potter der Lüfte» wurde der Toggenburger 2002 in Salt Lake City bestaunt. Er gewann Gold auf der Normal- und der Grossschanze. Acht Jahre später wiederholte er dieses Kunststück in Vancouver. Damit hat Ammann so viele Goldmedaillen geholt wie kein anderer Schweizer.

Philipp Schoch

Bild: KEYSTONE

Nur wenigen Schweizern schafften es, einen Olympiasieg zu bestätigen. Dem Snowboarder aus dem Zürcher Oberland gelang dieses Kunststück 2002 in Salt Lake City und 2006 in Turin im Parallel-Riesenslalom.

Tanja Frieden

Bild: KEYSTONE

Weil die klar führende Amerikanerin Lindsey Jacobellis kurz vor dem Ziel übermütig wurde und stürzte, holte die Bernerin bei der Boardercross-Premiere 2006 in Turin den «Plämpu». Für die Schweiz waren es die Spiele der Frauen: Auch Evelyne Leu (Freestyle), Maya Pedersen-Bieri (Skeleton) und Daniela Meuli (Snowboard) gewannen Gold.

Martin Gerber

Quelle: KEYSTONE

Turin 2006 war für die Hockey-Nati das erfolgreichste Olympia-Turnier der Neuzeit. In der Vorrunde schlug sie die Topteams aus Kanada und Tschechien. Grosse Figur war Goalie Martin Gerber, der beim 2:0 gegen Kanada die NHL-Superstars mit seinen Paraden verzweifeln liess.

Stéphane Lambiel

Quelle: AP

Der eigenwillige Walliser gewann 2006 in Turin die Silbermedaille im Eiskunstlauf hinter dem Russen Jewgeni Pluschenko. Es war erst die dritte Olympiamedaille für die Schweiz in dieser Disziplin.

Dario Cologna

Quelle: EPA

Langlauf ist eine traditionsreiche Wintersportart, doch die Schweiz blieb an Olympia sieglos - bis Vancouver 2010. Dann kam Dario Cologna aus dem Val Müstair und gewann über 15 Kilometer Freistil. Im 50er verpasste er eine weitere Medaille durch einen Sturz in der Zielkurve.

Mike Schmid

Quelle: KEYSTONE

Der Strassenbauer aus Frutigen bescherte der Schweiz 2010 als Olympiasieger im Skicross eine weitere Goldmedaille in einer Debüt-Sportart. Seither hatte Schmid wenig Glück: Dreimal riss sein Kreuzband.

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