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Lawinenunglück

epa04172508 Group of family members of the  Nepalese mountaineer carry the body of Ang Kaji Sherpa , who died on Mt. Everest Avalanche  upon its arrival   at Sherpa Monastry in Kathmandu, Nepal. 19 April 2014. Six dead bodies of mountaineers were airlifted to Kathmandu. At least 12 Nepali climbing guides were killed, two are still missing and seven others were injured during an avalanche on Mount Everest. The avalanche hit at a site known as the Khumbu icefall at more than 5,000 m altitude, as the climbers were ascending from the base camp to camp one.  EPA/NARENDRA SHRESTHA

Helfer transportieren einen beim Lawinenunglück getöteten Sherpa. Bild: EPA/EPA

Suche nach vermissten Bergführern am Mount Everest eingestellt



Zwei Tage nach dem schweren Lawinenunglück am Mount Everest ist die Suche nach drei vermissten Bergführern endgültig eingestellt worden. Ihre Leichen könnten im Schnee kaum noch gefunden werden, teilte das Tourismusministerium in Kathmandu am Sonntag mit.

Beim bislang schlimmsten Unglück am höchsten Berg der Welt waren am Freitag 16 nepalesische Bergführer durch eine Lawine ums Leben gekommen, neun wurden gerettet.

«Wir haben entschieden, die Suche nach den Vermissten einzustellen», sagte Dipendra Paudel vom Tourismusministerium. Die Leichen seien bisher nicht lokalisiert worden und es sei schwierig, sie im Schnee noch zu finden.

Die Rettungskräfte hatten schon seit Samstag keine Hoffnung mehr, noch Überlebende zu finden. Ausserdem machte ihnen zuletzt schlechtes Wetter zu schaffen.

13 Leichen geborgen

Die nepalesischen Bergführer waren am Freitagmorgen auf 5800 Metern Höhe im sogenannten Popcorn-Feld verschüttet worden, das auf der Route durch den tückischen Khumbu-Eisfall liegt. Sie hatten Zelte, Seile und Lebensmittel dabei, um die Route und die Hochlager zur Besteigung des Everest-Gipfels vorzubereiten - denn Ende April beginnt die Bergsteiger-Saison im Himalaya.

Am Freitag wurden zunächst zwölf Leichen geborgen. Am Samstag wurde eine weitere Leiche aus den Schnee- und Eismassen geholt. Die Leichen der drei weiteren Vermissten wurden bis Sonntag nicht gefunden.

Der Mount Everest ist 8848 Meter hoch. Jährlich versuchen hunderte Bergsteiger aus aller Welt den strapaziösen Aufstieg zum "Dach der Welt". Seit der Erstbesteigung durch Edmund Hillary und Tenzing Norgay 1953 kamen dabei bereits mehr als 300 Menschen ums Leben, die meisten von ihnen waren Einheimische aus dem Volk der Sherpa.

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