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Eine Posse und ihre Geschichte

Erst Trennung wegen Sex, dann der Rückzieher: Posens Esel dürfen wieder poppen

Solch ein unzüchtiges Verhalten! Und dann auch noch direkt neben einem Spielplatz! Die Fortpflanzungsfreude eines Eselpaares ging einer Politikerin in Polen zu weit. Aber am Ende musste sie sich dem öffentlichen Druck beugen: Kein Sex ist auch keine Lösung.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Die Esel Napoleon und Antonina leben im Zoo von Posen. Und für den Geschmack der konservativen Stadtabgeordneten Lidia Dudziak von der polnischen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) kopulieren die Tiere zu oft.

Zwei Mütter hatten die Politikerin auf das Treiben der Esel aufmerksam gemacht - das Eselgehege grenzt unmittelbar an einen Kinderspielplatz. Napoleon und Antonina leben bereits zehn Jahre zusammen und haben sechs gemeinsame Junge.

Junge Esel geniessen die waermenden Sonnenstrahlen auf der Sommerweide auf der Alp in Bargis oberhalb Flims am Samstag, 16. August 2014. (KEYSTONE/Arno Balzarini) ....Young donkeys at the Bargis alp near Flims, Switzerland, Saturday, August 16, 2014. (KEYSTONE/Arno Balzarini)

Sie dürfen der Natur noch freien Lauf lassen: Esel in Bargais bei Flums Bild: KEYSTONE

Dudziak setzte sich dafür ein, die Tiere zu trennen; die Zooverwaltung liess ein Absperrgitter zwischen ihnen aufstellen. Die Massnahme kam jedoch nicht gut an. Experten wiesen auf die nachteiligen Auswirkungen vor allem auf das seelische Gleichgewicht von Eselhengsten hin, wenn die Tiere ihre Libido nicht ausleben dürften.

In einer Internetpetition machten sich Tausende Menschen für Napoleon und Antonina stark. Am Donnerstag gab die Zoodirektion schliesslich nach: Auf Facebook wurden Besucher eingeladen, sich davon zu überzeugen, dass die Esel wieder glücklich vereint seien.

(ulz/AFP)

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