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U.S. President Barack Obama delivers a statement from Martha's Vineyard, Massachusetts during his vacation August 20, 2014. Obama on Wednesday condemned the Islamic State militants who beheaded an American journalist as

Barack Obama darf von Amtes wegen gar nicht an der Challenge teilnehmen. Gespendet hat er aber, der US-Präsident. Bild: KEVIN LAMARQUE/REUTERS

ALS-Netzhype

Ice Bucket Challenge lässt Obama kalt

Wer derzeit eine gute Tat vollbringen möchte, giesst sich für eine Stiftung Eiswasser über den Kopf. Doch US-Präsident Obama ziert sich. Ihn hatte die 86-jährige Ethel Kennedy für die Teilnahme an dem Kontest nominiert – nachdem sie sich selbst mit eiskaltem Wasser begossen hatte. 



Ein Artikel von

Spiegel Online

George W. Bush machte nur unfreiwillig mit, und auch sein Nachfolger als US-Präsident hat keine Lust auf kaltes Wasser: Barack Obama beteiligt sich nicht an der Ice Bucket Challenge, dem derzeitigen Netzhype. Die ungewöhnliche Wohltätigkeitsaktion zielt darauf, dass sich möglichst viele Prominente mit eiskaltem Wasser übergießen, möglichst viele Videos davon im Netz zu verbreiten – und so neue Spender für eine Stiftung zur Bekämpfung der Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) zu rekrutieren. 

Obama liess sich zumindest auf diesen Teil der Aktion ein: Er will der Stiftung eine Summe zukommen lassen, meldet die Nachrichtenagentur AP. Dass Obama überhaupt in die Kampagne geriet, verdankt er Ethel Kennedy: Die 86-Jährige aus dem ruhmreichen Kennnedy-Clan hat Obama für die Teilnahme an dem Kontest nominiert – nachdem sie sich selbst vor der Kamera mit eiskaltem Wasser begossen hatte. 

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Der Kennedy-Clan (bis auf das Mädchen bei 0:29) nimmt die Challenge an – und nominiert Präsident Obama. video: youtube/RFK Center for Justice and Human Rights

Denn das ist Teil der Regeln der Wohltätigkeitsaktion, die sich seit mehr als zwei Wochen in den sozialen Netzwerken verbreitet: Ein Herausgeforderter leert einen Eimer mit Eiswasser über sich und darf dann weitere Menschen nominieren, die binnen einen Tages dasselbe tun müssen. Wer sich weigert, soll 100 Dollar an die ALS-Stiftung spenden. Bislang sollen so schon 40 Millionen Dollar zusammen gekommen sein. 

Hohe US-Beamte dürfen nicht

Ganz überraschend kam Obamas Absage allerdings nicht, denn hohe US-Beamte etwa dürfen an der Aktion auch nicht teilnehmen: Das Aussenministerium hat laut der Nachrichtenagentur AP Botschaftern und hochrangigen Vertretern der USA im Ausland ein Mitmachverbot auferlegt. Das öffentliche Amt dürfe nicht für private Anliegen genutzt werden, teilte die Behörde mit – «unabhängig davon, wie sehr es die Sache wert wäre». 

Andere Prominente haben sich indes in Scharen an der Aktion beteiligt: Fussball-Profi Marco Reus nominierte etwa Schlagersängerin Helene Fischer, und auch Microsoft-Pionier Bill Gates und Popstar Lady Gaga haben sich beteiligt. In Deutschland begossen sich zudem unter anderem Matthias Schweighöfer und Natascha Ochsenknecht mit Eiswasser. Von Bundeskanzlerin Angela Merkel ist hingegen nicht bekannt, ob sie in irgendeiner Form die Aktion unterstützt. Regierungssprecher Steffen Seibert schreibt dazu auf Twitter:

(mxw/AP/dpa/AFP)

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