People
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Chris Browns Anwalt glaubt, die Anzeige gegen den Rapper sei bloss Rache für einen Rausschmiss



Der Anwalt von US-Skandalrapper Chris Brown hat Äusserungen einer Miss-Wahl-Gewinnerin widersprochen, die Brown Bedrohung vorwirft. Die 25-jährige Baylee Curran sei wütend geworden, als sie bei einer Feier im Haus des Musikers in Los Angeles aufgefordert worden sei zu gehen, «weil sie sich daneben benahm», sagte Anwalt Mark Geragos am Freitag.

FILE - In this June 7, 2015, file photo, rapper Chris Brown performs at the 2015 Hot 97 Summer Jam at MetLife Stadium in East Rutherford, N.J. Authorities said officers responded to singer Brown's Los Angeles home early Tuesday, Aug. 30, 2016, after a woman called police seeking assistance. (Photo by Scott Roth/Invision/AP, File)

Chris Brown hat mal wieder Ärger am Hals. Bild: AP/Invision

Curran hatte Brown vorgeworfen, er habe eine Waffe auf sie gerichtet, nachdem sie bei einer Party in seinem Haus die Halskette eines anderen Mannes bewundert habe. Brown wurde daraufhin vorübergehend festgenommen und gegen eine Kaution von 250'000 Dollar auf freien Fuss gesetzt.

Weder Waffen noch Drogen

Anwalt Geragos sagte, im Haus des Rappers seien weder eine Waffe noch Drogen gefunden worden. Auch habe sich im ganzen Haus kein Schmuckstück wie das befunden, dass die Schönheitskönigin Curran beschrieben hatte. Keiner der anderen sechs weiteren Leute im Haus habe ihre Schilderung gestützt. «Was die Zeugen mir gesagt haben, ist, dass nichts passiert ist», betonte der Jurist.

Los Angeles Police Department representative briefs the media after Chris Brown was driven away and hidden from the media gathered as they waited outside the home of singer Chris Brown following an early morning 911 call from a woman there who asked for help in the Tarzana neighborhood of Los Angeles, California, U.S. August 30, 2016.  REUTERS/Bob Riha Jr.

Grosses Interesse: Die Polizei von Los Angeles informiert am 30. August die Medien über die Anzeige gegen Brown. Bild: BOB RIHA JR/REUTERS

Berichten zufolge habe Curran nach dem Vorfall eine SMS verschickt, der zufolge sie Brown «eine Lehre» erteilen wolle, sagte Geragos. Sollte das stimmen, würde es «den Äusserungen meines Klienten grosse Glaubwürdigkeit verleihen: das nichts passiert ist und dies ein abgekartetes Spiel ist».

Hickhack mit der Polizei

Brown war in der Vergangenheit mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten: Er wurde zu fünf Jahren Haft auf Bewährung und einem einjährigen Anti-Aggressionsprogramm verurteilt, weil er 2009 seine damalige Freundin, die Sängerin Rihanna, verprügelt hatte. Knapp sieben Jahre später zeigte ihn eine Frau in Las Vegas an, weil er sie geschlagen habe.

Vor seiner Festnahme in dieser Woche lieferte sich der Sänger eine stundenlange Machtprobe mit der Polizei: Er liess die Beamten nicht auf sein Anwesen, beharrte auf einem Durchsuchungsbefehl und bezeichnete die Polizei in einem Video unter Bezug auf Übergriffe gegen Afroamerikaner als «die schlimmste Bande der Welt».

(sda/afp)

Drogen, Alk und Totschlag: Die Mugshots unserer Promis im 1920er-Stil

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Google macht den Jahresrückblick: Danach haben wir Schweizer am meisten gesucht

Das Jahr 2020 war kein einfaches. Die Corona-Pandemie zeigt sich deutlich im Jahresrückblick von Google. Doch auch andere Themen haben uns beschäftigt, wie die Auswertung zeigt. Danach haben Schweizerinnen und Schweizer dieses Jahr am meisten gegooglet:

Auf Google geben wir Suchbegriffe ein. Diese Liste zeigt dir, nach welchen Themen wir am meisten gesucht haben:

Laut Google erreichte der Suchbegriff «Wetter morgen» dank dem Umstand, dass viele Personen ihre Ferien in der Schweiz verbrachten, …

Artikel lesen
Link zum Artikel