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German filmmaker and actor Til Schweiger is seen in this file photo taken during the 63rd Berlinale International Film Festival in Berlin on February 9, 2013. Too many people in Germany are openly espousing fascist views about the half million refugees expected to arrive this year and more need to stand up and oppose racism, Schweiger said in an interview with Reuters. REUTERS/Fabrizio Bensch/Files

Um keine Online-Pöbelei verlegen: Til Schweiger.
Bild: FABRIZIO BENSCH/REUTERS

Til Schweiger wird wegen Volksverhetzung angezeigt. Er reagiert auf Facebook: «Schwachmaten»



Til Schweiger nimmt selten ein Blatt vor den Mund. Dafür gibt es auch mal Ärger. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Köln wegen Volksverhetzung gegen den Schauspieler. Wie Stern schreibt, hat ihn ein Rechtsanwalt aus Münster angezeigt.

Der Stein des Anstosses ist die Aussage Schweigers in der Talkshow «Menschen bei Maischberger». Bezogen auf die Flüchtlingskrise sagte er:

«Ich glaub' noch nicht mal, dass ein Politiker nach Freital gehen muss, es würde einfach reichen, wenn die zwei Hundertschaften da hinschicken und die Leute einkassieren, und sagen ‹heute Nacht bleibt ihr im Knast, denkt mal darüber nach, was ihr hier macht, und morgen kommt ihr hier nicht mehr her›.»

Gemäss «Stern» ist der Kläger dem rechten Milieu anzuordnen, der gegen die Nato, den Euro und gegen Flüchtlinge wettert. 

Schweiger reagiert umgehend und verhöhnt den Anwalt auf Facebook, bezeichnet ihn als «Schwachmaten» und schreibt: «Wenn es nicht so dreist wäre, wär's ja fast schon wieder lustig.»

(rey)

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