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Sundance Film Festival: Zwei Preise für Schweizer Co-Produktion



Das Sklaverei-Drama «The Birth of a Nation» hat den Hauptpreis beim Sundance Film Festival gewonnen. Das Regiedebüt des Schauspielers Nate Parker («Non-Stop», «Arbitrage») dreht sich um die wahre Geschichte des Sklaven Nat Turner, der 1831 einen Aufstand anführte.

Das bewegende Drama gewann auch den Zuschauerpreis. Die Preisträger wurden am Samstagabend im Wintersportort Park City im US-Staat Utah bekanntgegeben.

epa05136381 Rokhsareh Ghaem Maghami (L) and Sonita Alizadeh (R) win the Audience Award: World Cinema Documentary for the film 'Sonita' at the 2016 Sundance Film Festival awards ceremony in Park City, Utah, USA, 30 January 2016. The Festival runs from 21 to 31 January 2016.  EPA/GEORGE FREY

Rokhsareh Ghaem Maghami (L) und Sonita Alizadeh (R) von «Sonita».
Bild: GEORGE FREY/EPA/KEYSTONE

Die Schweizer Co-Produktion «Sonita» gewann gleich zwei Preise (Jury und Zuschauer) als beste internationale Dokumentation. Der Film der iranischen Regisseurin Rokhsareh Ghaem Maghami dreht sich um eine junge Afghanin, die sich gegen eine Zwangsheirat wehrte und Rap-Aktivistin wurde.

Die Auszeichnung für die beste Dokumentation ging an «Weiner» über den US-Skandalpolitiker Anthony Weiner, der 2011 nach einem Sexskandal als Kongressabgeordneter zurückgetreten war.

1981 hatte Hollywood-Star Robert Redford das inzwischen grösste US-Festival der Independent-Szene ins Leben gerufen. In diesem Jahr wurden 123 Spielfilme und Dokumentationen sowie Kurzfilme aus 37 Ländern gezeigt. Sie wurden aus über 12'000 Einsendungen ausgesucht.

Zahlreiche Hollywood-Stars waren mit ihren Indie-Filmen vertreten, darunter Casey Affleck und Michelle Williams mit dem Drama «Manchester By the Sea» und Daniel Radcliffe und Paul Dano mit der dunklen Komödie «Swiss Army Man».

Im vorigen Jahr hatte das Freundschaftsdrama «Me & Earl & The Dying Girl» den Jury-Hauptpreis und den Zuschauerpreis gewonnen. 2014 holte das Musikdrama «Whiplash» die Auszeichnungen der Jury und der Zuschauer. Es wurde später für fünf Oscars nominiert und erhielt drei Trophäen, darunter für J.K. Simmons als bester Nebendarsteller. (sda/dpa)

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