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Kanye Weste verklagt – weil sein Album doch nicht exklusiv auf «Tidal» ist



FILE - In this Sunday, Aug. 30, 2015, file photo, Kanye West accepts the video vanguard award at the MTV Video Music Awards at the Microsoft Theater in Los Angeles. After six weeks of streaming exclusively on Tidal, the Jay-Z-backed music service, West’s latest album, “The Life of Pablo,” was finally released to other streaming platforms like Spotify and Apple Music and put up for sale on his website. West tweeted on Feb. 15, 2016, that the album “will never never never be on Apple. And it will never be for sale.” (Photo by Matt Sayles/Invision/AP, File)

Kanye West verschaffte dem Streamingdienst Tidal – dessen Mitbesitzer er ist – mit falschen Behauptungen neue Kunden.
Bild: Matt Sayles/Invision/AP/Invision

Ein verärgerter Nutzer des Musikdienstes Tidal zerrt Rapper Kanye West vor Gericht, weil dessen neues Album nicht nur exklusiv bei dem einen Streaming-Service verfügbar blieb. West hatte das Album, anders als versprochen, auch auf iTunes und anderswo angeboten.

Der für kontroverse Auftritte bekannte Rapper hatte ursprünglich getwittert, «The Life of Pablo» werde es «niemals» zu kaufen oder bei Apple zu hören geben, sondern nur bei Tidal. Das verschaffte Tidal – dessen Mitbesitzer West ist – viele neue Kunden. Nach einigen Wochen wurde Wests Album dann in einer überarbeiteten Version dennoch bei Apple und auch zum Kauf angeboten.

Der Vorwurf in der am Montag eingereichten Klage lautet, mit den Ankündigungen seien die Nutzerzahlen bei Tidal hochgetrieben worden. Der Dienst will 9.99 Dollar für ein Monatsabo – und 19.99 für Musik in besserer Qualität. Im März hatte Tidal gemeldet, dass die Marke von drei Millionen Nutzern erreicht worden sei. Das wurde auch auf einige exklusiv angebotene Alben wie das von Kanye West zurückgeführt.

Tidal gehört dem Rapper Jay-Z, Kollegen wie Kanye West sind beteiligt. Der Kläger aus Kalifornien bezeichnete sich selbst als Fan von Wests Musik. Er habe sein Tidal-Abo sofort gekündigt, als er herausfand, dass das Album auch anderswo verfügbar sei. Seine Anwälte streben in dem Fall eine Sammelklage an. Auch die Firma von Jay-Z, die Tidal betreibt, wurde dabei verklagt.

(sda/aargauerzeitung.ch)

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Kommentar

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