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Bild: AP
Dementi

Wie es kam, dass Sir Patrick Stewart weder schwul noch tot ist

Der Schauspieler Patrick Stewart, Captain Jean-Luc Picard vom Raumschiff Enterprise höchstpersönlich, wurde als schwul geoutet. Immerhin besser, als für tot erklärt zu werden, findet er.
20.02.2014, 14:46

Die kanadische Schauspielerin hat sich kürzlich geoutet, das gab ja einen Riesenwirbel im Blätter- und WWW-Wald. Auch die britische Zeitung «The Guardian» hat darüber berichtet und diese Story zum Anlass genommen, gleich noch Pages Berufskollegen Patrick Stewart als schwul zu outen.

Offenbar hat die Redaktorin eine Nachricht von Stewart an Page, in der er sie unterstützt hat, falsch interpretiert, und ihn laut Huffington Post kurzerhand geoutet.

Der Lapsus wurde rasch korrigiert, unter dem Artikel steht nun, übersetzt, folgendes:

«Im dritten Abschnitt stand ursprünglich ‹Einige schwule Leute, wie Sir Patrick Stewart, finden es richtig, über Pages Coming-Out-Rede zu berichten›. Richtigerweise sollte es heissen: ‹Einige Leute, wie Sir Patrick Stewart, finden es richtig, über Pages Coming-Out-Rede zu berichten›.

Der Konter von Stewart:

«Ich habe fünf, nein sogar SIEBEN Heteros als Freunde und wir trinken total viel Bier und essen total viele Chicken Wings.»

Aber mal ernsthaft ...

«Das ist eine nette Abwechslung ... Wenigstens hat mir das Internet nicht wieder gesagt, dass ich tot bin.»

Weder schwul noch tot

Dies in Anspielung an eine Facebook-Seite (inzwischen gelöscht), die folgendes vermeldete: «Etwa um 11 Uhr morgens am Dienstag (18. Februar 2014) ist unser geliebter Schauspieler Patrick Stewart gestorben. Wir werden ihn vermissen, aber nicht vergessen. Bitte bekunden Sie Ihr Beileid, in dem Sie diese Seite liken.»

Das haben dann laut MediaMass auch fast eine Million Menschen gemacht.

(lue)

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