Skyr kann alles (was Magerquark und Joghurt auch können)
Was ist Skyr?
Skyr wird aus entrahmter Milch hergestellt, die fermentiert und abgetropft wird. Die Konsistenz ist dick und cremig, ähnlich wie stichfestes Joghurt. Teilweise kommt zum Eindicken der Milch auch Lab zum Einsatz, darum gilt Skyr lebensmitteltechnisch als Frischkäse.
Woher kommt Skyr?
Ursprünglich aus Island, heute gibt es Skyr auch aus Schweizer Milch. (Dass unsere Kühe zum Teil Hörner tragen, um so krass wie Wikinger auszusehen, ist aber nur ein Gerücht.)
Was steckt in Skyr drin?
Vor allem viele Proteine: 11 g pro 100 g. Skyr ist zudem reich an Calcium (ca. 150 mg/100 g), fast immer laktosefrei und enthält praktisch kein Fett. Und: Die Milchsäurebakterien im Skyr sind gut für deinen Darm und dein Immunsystem. Klingt wie der Fiebertraum eines TikTok-Wellness-Influencers – einfach ohne Pillen, Pülverchen und Rabattcodes.
Wie schmeckt Skyr am besten?
In der Regel kalt, also zum Beispiel im Müesli oder als Grundzutat für Shakes vor und nach dem Sport. Du kannst aber auch Desserts, Dips oder Salatsaucen daraus zaubern.
Rezept für Recovery-Shake mit Beeren und Skyr
Ist Skyr gesünder als Joghurt oder Magerquark?
Schauen wir mal Protein, Fett und Calcium an. Hier lautet die Antwort: nein, denn da haben alle was zu bieten. Skyr enthält etwa gleich viel Protein wie Magerquark, auch der Fettgehalt ist gleich tief. Beides ist super für Sportskanonen und Gym-Mäuse. Der Calciumgehalt ist ähnlich wie bei Joghurt. Fermentiert sind alle drei Produkte – deinen Bauch freuts.
Wie viel kostet Skyr?
In der Regel sind Magerquark und Joghurt deutlich günstiger als Skyr. Es kommt also ganz darauf an, was dir am bestens schmeckt – und was gerade mehr zählt: Kohle oder Coolness.
Mehr über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Skyr, Joghurt und Magerquart erfährst du in diesem Produktvergleich.
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