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Infantino strebt Wiederwahl als FIFA-Präsident an

FIFA President Gianni Infantino addresses the 76th FIFA Congress in Vancouver, British Columbia, Thursday, April 30, 2026. (Darryl Dyck/The Canadian Press via AP)
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FIFA-Präsident Gianni Infantino hält eine Rede vor dem 76. FIFA-Kongress in Vancouver, British Columbia.Bild: keystone

Infantino strebt Wiederwahl als FIFA-Präsident an

30.04.2026, 22:4121.07.2026, 09:06

Gianni Infantino stellt sich im kommenden Jahr zum dritten Mal zur Wiederwahl als FIFA-Präsident. Der 56-Jährige kündigte seine Kandidatur für eine weitere Amtszeit beim Kongress des Weltverbands in Vancouver an.

«Ich will bestätigen, dass ich im kommenden Jahr Kandidat für die Wahl des FIFA-Präsidenten sein werde», sagte Infantino an die Vertreter der Mitgliedsverbände gerichtet.

Infantino war 2016 auf Sepp Blatter gefolgt und zweimal jeweils ohne Gegenkandidaten im Amt bestätigt worden. Laut Statuten darf ein FIFA-Präsident maximal drei Amtszeiten absolvieren. Da Infantinos erste knapp dreieinhalb Jahre als FIFA-Präsident jedoch nicht angerechnet werden, kann er 2027 erneut für vier Jahre dann bis 2031 in eine letzte Amtszeit gewählt werden.

Noch keine Opposition

Ein Gegenkandidat hat sich noch nicht erklärt, eine Opposition zu Infantino ist in der Fussballwelt derzeit nicht in Sicht. Vor drei Wochen hatte sich das Council des südamerikanischen Kontinentalverbands Conmebol einstimmig für eine Wiederwahl Infantinos ausgesprochen. Die afrikanischen und asiatischen Verbände kündigten kurz vor dem Kongress ihre uneingeschränkte Unterstützung an. Damit hätte Infantino bereits jetzt die erforderliche Mehrheit für eine Wiederwahl. Aus dem europäischen Fussball hatte es in der Vergangenheit mehrfach Kritik an der Amtsführung des Schweizers gegeben.

Am Dienstag hatte das FIFA-Council den offiziellen Zeitplan für die nächste Präsidentenkür beschlossen. Bis zum 18. November können Kandidaten von den FIFA-Mitgliedsverbänden vorgeschlagen werden. Die Wahl findet beim FIFA-Kongress am 18. März 2027 im marokkanischen Rabat statt. (sda/dpa)

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