Russland
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Neue Zahlen zeigen:

Russland verkauft deutlich mehr Waffen

Weltweit gehen die Waffenverkäufe seit einigen Jahren leicht zurück. Die Umsätze russischer Rüstungskonzerne schiessen dagegen in die Höhe. Denn die Regierung investiert kräftig.

Entgegen dem weltweiten Trend sind die Waffenverkäufe russischer Rüstungsunternehmen 2013 stark gewachsen. Nach Angaben des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI verkauften die grossen Rüstungskonzerne in dem Land 20 Prozent mehr Militärgüter als im Vorjahr. Nach Einschätzung der Friedensforscher ist das vor allem auf das Ausgabenprogramm der russischen Regierung zurückzuführen.

A Palestinian member of al-Qassam Brigades, the armed wing of the Hamas movement, displays a weapon during a military parade marking the 27th anniversary of Hamas' founding, in Gaza City December 14, 2014.  REUTERS/Suhaib Salem (GAZA - Tags: POLITICS MILITARY ANNIVERSARY TPX IMAGES OF THE DAY)

Auch wenn gesamthaft etwas weniger Waffen verkauft worden sind als im Vorjahr; Waffen bleiben ein äusserst lukratives Geschäft.  Bild: SUHAIB SALEM/REUTERS

Diese Investitionen seien ausdrücklich dafür vorgesehen, die nationalen Produktionsfähigkeiten und Waffen zu modernisieren. Damit wolle Russland konkurrenzfähig sein mit den grossen Waffenproduzenten in den USA und Westeuropa.

Dies erklärte der SIPRI-Experte Siemon Wezeman die am Montag veröffentlichten Zahlen. Unter den Top 100 der weltweit führenden Waffenhersteller sind zehn russische Produzenten.

Die USA sind weiter an der Spitze

Insgesamt machten die führenden Rüstungsunternehmen weltweit 2013 zum dritten Mal in Folge etwas weniger Kasse. Laut SIPRI setzten die 100 grössten Hersteller zusammen 402 Milliarden Dollar und damit zwei Prozent weniger als im Vorjahr um. Im Jahr 2011 betrug der Rückgang noch 3,9 Prozent. Unternehmen aus China flossen allerdings wegen fehlender Daten nicht in die Untersuchung ein.

Rückläufig sind vor allem die Umsätze der Unternehmen mit Hauptsitz in den USA und Kanada. Während die Anteile von Waffenproduzenten aus Asien steigen, kommen mehr als zwei Drittel der Hersteller in den Top 100 jedoch weiter aus Nordamerika und Westeuropa. US-Konzerne belegen in der Liste 38 Plätze.

Die Liste wird laut SIPRI weiter von den US-Konzernen Lockheed Martin und Boeing mit knapp 35,5 beziehungsweise 30,7 Milliarden Dollar angeführt. Auf dem dritten Platz folgte das britische Unternehmen BAE Systems mit gut 26,8 Milliarden Dollar. Auf Platz sieben stand der europäische Konzern EADS mit gut 15,7 Milliarden Dollar. (feb/sda/dpa/afp)



Das könnte dich auch interessieren:

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Trump sagt: «Ich bin der Auserwählte» – und meint es ernst

Kein Witz: Der US-Präsident glaubt, er sei von Gott auserkoren.

Seit dem Rücktritt von Sarah Huckabee Sanders sind die Presse-Briefings der Trump-Regierung gestrichen. Stattdessen spielt sich auf dem Rasen vor dem Weissen Haus regelmässig folgende absurde Szene ab: Vor dröhnenden Helikopterrotoren brüllen Reporter dem Präsidenten Fragen zu – und dieser brüllt zurück.

Am vergangenen Mittwoch war nur eines noch absurder als die Szenerie: die Antworten des Präsidenten. Auf die Frage, wie es im Handelskrieg mit China weitergehe, entgegnete Trump: «Ich bin dazu …

Artikel lesen
Link zum Artikel