DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Schiffsunglück in der Adria

Leiche im Wrack der «Norman Atlantic»entdeckt



Mehr als fünf Wochen nach dem Fährunglück in der Adria haben Einsatzkräfte eine verkohlte Leiche im Wrack der «Norman Atlantic» entdeckt. Der Körper wurde in der Kabine eines Lastwagens entdeckt, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Montagabend berichtete.

Firefighters spray water in the charred Norman Atlantic Ferry in Brindisi's port on Sunday, Jan. 4, 2015. For a second day, fierce heat from a slow-burning blaze kept firefighters and other investigators on Saturday from searching the hold and vehicle decks of a Greek ferry for more bodies. At least 11 people perished in the pre-dawn blaze on Dec. 28 aboard the Norman Atlantic, on a voyage between Greece and Italy. Authorities fear more bodies might be inside the vehicle deck where the fire began. (AP Photo/Roberta Grassi)

Die zerstörte «Norman Atlantic» in Brindisi.  Bild: ANSA/ANSA

Einsatzkräfte bargen die Leiche aus dem Wrack, das im Hafen von Brindisi liegt, und brachten sie zur Untersuchung nach Bari. Es ist das insgesamt zehnte Todesopfer, das nach dem Feuer auf der Adriafähre vom 28. Dezember geborgen werden konnte.

Offiziellen Angaben zufolge kamen bei dem Unglück elf Menschen ums Leben, zudem starben zwei Einsatzkräfte bei den Rettungsarbeiten. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft werden darüber hinaus noch immer 18 Menschen vermisst. Unter den Passagieren waren auch sieben Schweizer Staatsbürger und sieben in der Schweiz wohnhafte Ausländer.

Die «Norman Atlantic» war Ende Dezember zwischen Griechenland und Italien in Brand geraten. Das Wrack wurde nach Brindisi geschleppt, die Ermittler konnten wegen kleinerer Feuer und Rauch an Bord jedoch nur langsam vordringen. Es wird befürchtet, dass sich weitere Opfer im Innern der Fähre befinden. (feb/sda/dpa)

Fähre vor Griechenland in Brand

1 / 25
Fähre vor Griechenland in Brand
quelle: epa/ansa/rainews24 / rainews24 / handout
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Das Buch zum Hafenkran, Teil 2

«Ein Schifffahrtsweg von Weltbedeutung führt morgen durch die Schweiz»

Eine Bootsfahrt von Basel bis Genf. Absurd? Keineswegs. Der Transhelvetische Kanal hätte genau das ermöglicht. Und noch viel mehr. Wäre er gebaut worden.

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wird sie geplant, bis heute ist sie noch nicht ganz aufgegeben: Die Wasserstrasse von Genf nach Basel. Sie hätte die Häfen von Marseille und Rotterdam verbunden, mitten durch die Schweiz. Mit Stauwerken, Schleusen und Schiffstunnels wären die Flüsse gezähmt worden, Hafenanlagen am Fuss des Juras und im Mittelland hätten das Bild des Landes verändert und das Meer in die Schweiz gebracht.

Seine Blütezeit erlebte der imaginäre Kanal in einer unwahrscheinlichen …

Artikel lesen
Link zum Artikel