Schottlands Weg zur Unabhängigkeit
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Von Schottland bis zur Krim

Das sind Europas separatistische Regionen

18.09.14, 13:59 19.09.14, 10:15
Melanie Gath, Daniel Huber
Melanie Gath
Melanie Gath

Redaktorin



Europas Separatisten sind im Aufwind: Am 18. September stimmen die Einwohner Schottlands über ihre Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich ab. Knapp zwei Monate später, am 9. November, sollen nach dem Willen der Regionalregierung in Barcelona die Katalanen an der Reihe sein – obwohl die spanische Zentralregierung das Vorhaben als illegal betrachtet. 

Schottland und Katalonien sind nicht die einzigen Regionen in Europa, in denen separatistische Gelüste Konjunktur haben. Hier folgt ein – durchaus unvollständiger – Überblick über europäische Gebiete mit Loslösungstendenzen: 

Karte Vereinigtes Königreich Grossbritannien Nordirland Schottland Wales England Separatismus in Europa

Karte: watson/Melanie Gath

Schottland

Als London der schottischen Regionalregierung im Oktober 2012 zugestand, im Herbst 2014 ein Referendum über die Unabhängigkeit abzuhalten, erwartete kaum jemand, dass eine Mehrheit der vier Millionen Wahlberechtigten dieser zustimmen würde. Doch kurz vor dem Urnengang am 18. September alarmierte eine Umfrage, in der erstmals die Befürworter in der Mehrheit waren, die britische Regierung. 

Tatsächlich ist der Ausgang des Referendums völlig offen. Vielleicht wird Schottland, das bis 1707 ein eigenständiges Königreich war, aber schon zuvor in Personalunion mit dem Königreich England regiert worden war, das Vereinigte Königreich verlassen. Der faktische Austritt würde frühestens im Frühjahr 2016 erfolgen. 

Folgenreiche Scheidung

Die Folgen der Scheidung wären einschneidend: Das Vereinigte Königreich würde mehr als einen Drittel seines Territoriums und einen grossen Teil seines Hoheitsgebiets in der Nordsee einbüssen. Die mit Atomwaffen bestückten britischen U-Boote würden ihren Stützpunkt Faslane in Westschottland verlieren. 

Schottland könnte künftig zwar die üppigen Steuereinnahmen aus dem Nordseeöl und -gas selber kassieren, würde dafür aber die Subventionen aus London verlieren. Überdies müsste das Land vermutlich der EU neu beitreten. Noch ungeklärt ist auch die Frage, welche Währung der neue Staat haben würde – London jedenfalls lehnt eine Währungsunion mit einem unabhängigen Schottland ab. 

Karte Baskenland Katalonien Korsika Spanien Frankreich Separatismus in Europa

karte: watson/melanie gath

Katalonien

Mit grossem Interesse erwarten die Bewohner einer anderen Region die Abstimmung in Schottland: Am 9. November soll auch Katalonien – auf Betreiben seiner Regionalregierung – über die Unabhängigkeit abstimmen. In der Region im Nordosten Spaniens befürworten gemäss Umfragen knapp drei Viertel der 7,6 Millionen Einwohner die Loslösung von Madrid. Im Gegensatz zum schottischen Referendum, das von London anerkannt wird, betrachtet die spanische Regierung die Abstimmung in Katalonien indes als verfassungswidrig. Es ist daher noch nicht klar, ob sie wirklich durchgeführt wird.

Katalonien geniesst weitgehende Autonomie und die katalanische Sprache ist heute anerkannt. In der wirtschaftsstärksten Region Spaniens wird trotz eines riesigen Schuldenbergs und einer Arbeitslosenquote von mehr als 22 Prozent rund ein Fünftel des spanischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) erwirtschaftet. Dennoch steigt die Unzufriedenheit: Viele Katalanen sind der Meinung, Barcelona müsse zu hohe Zahlungen an die Zentralregierung abführen, ohne dafür einen vergleichbaren Gegenwert zu erhalten.

Baskenland

2011 schwor die baskische Terrorgruppe ETA nach rund 50 Jahren und 4000 Anschlägen dem bewaffneten Kampf ab. Doch die Frage, wie mit den inhaftierten ETA-Mitgliedern verfahren werden soll, steht einem Referendum, wie es in Katalonien durchgeführt werden soll, im Wege. Dabei dürfte auch im Baskenland eine Mehrheit der Bevölkerung für die Loslösung von Spanien sein: Im Juni demonstrierten über 100'000 Basken friedlich mit einer 123 Kilometer langen Menschenkette für die Unabhängigkeit der Region. 

Schon seit 1979 bilden die drei baskischen Provinzen Gipuzkoa, Biskaya und Álava im Nordosten Spaniens eine Autonome Gemeinschaft. Die baskische Sprache, die uralt und nicht mit indoeuropäischen Idiomen verwandt ist, wird seit 1980 gefördert. Die Region ist wirtschaftlich stärker als der spanische Durchschnitt; die rund 2,2 Millionen Einwohner tragen etwa sechs Prozent zum nationalen BIP bei. 

Die Basken leben jedoch nicht nur in den drei Provinzen, sondern als Minderheit auch im südöstlich angrenzenden spanischen Navarra sowie in den drei Gebieten des französischen Baskenlandes jenseits der Grenze. Obwohl die meisten Basken in diesen Gebieten der Unabhängigkeit ablehnend gegenüberstehen, verlangen die radikalsten Separatisten deren Abspaltung von Spanien und Frankreich

Korsika

Auch auf der französischen Mittelmeerinsel kämpften die Separatisten mit harten Bandagen: Knapp 40 Jahre lang forderte die Nationale Befreiungsfront Korsikas (FLNC) mit Anschlägen den französischen Staat heraus. Im vergangenen Juni haben die korsischen Nationalisten jedoch angekündigt, dass sie einen «Prozess der Demilitarisierung» einleiten wollen. 

Der politische Flügel der korsischen Nationalisten erzielte bei den Regionalwahlen 2010 sein bisher bestes Resultat: Die Partei Femu a Corsica, die sich für die Ausweitung der Autonomie einsetzt, erhielt 25,9 Prozent der Stimmen, die linke Separatistenpartei Corsica Libera kam auf 9,9 Prozent.  

Die Korsen sprechen eine Sprache, die dem Italienischen näher verwandt ist als dem Französischen. Sie geniessen ein Selbstverwaltungsstatut, das 1991 verabschiedet wurde und die kulturelle Eigenständigkeit des korsischen Volks anerkennt. 2003 sprach sich eine hauchdünne Mehrheit der Korsen gegen die Ausweitung der Autonomie aus. 

Karte Region Flandern Belgien Separatismus in Europa

karte: watson/melanie gath

Flandern

Die rund 6,4 Millionen Flamen, die Belgien demografisch und wirtschaftlich dominieren, sind immer weniger gewillt, das wirtschaftsschwache Wallonien zu subventionieren. Es sind deshalb vornehmlich flämische Separatisten, die den belgischen Staat zugunsten der sprachlich definierten Gemeinschaften aushöhlen wollen; in Wallonien dagegen besitzen die Separatisten kein nennenswertes politisches Gewicht. 

Offen für eine Aufteilung Belgiens setzen sich rechtspopulistische Parteien wie der Vlaams Belang ein. Die gemässigten Nationalisten wie die liberal-konservative Nieuw-Vlaamse Alliantie (N-VA), die mittlerweile die stärkste politische Kraft in Flandern ist, fordern dagegen eine Konföderation. 

Sollte Belgien aufgeteilt werden, würde vor allem der Status der wirtschaftlich starken Hauptstadtregion Brüssel für Probleme sorgen, die über eine Million Einwohner hat. Sie ist seit dem 19. Jahrhundert mehrheitlich frankophon, aber von flämischem Gebiet umschlossen.

Karte Südtirol Sardinien Italien Separatismus in Europa

karte: watson/melanie gath

Südtirol

Das Südtirol gelangte nach dem Ersten Weltkrieg zu Italien, das in den Zwanziger- und Dreissigerjahren vergeblich versuchte, die deutschsprachigen Einwohner mit Gewalt zu assimilieren. Heute sprechen von den gut 500'000 Einwohnern knapp 70 Prozent Deutsch, fast 26 Prozent Italienisch und 4,5 Prozent Ladinisch, eine rätoromanische Sprache. Nach einer Phase des gewalttätigen Kampfs gegen Rom in der Nachkriegszeit geniesst die Region seit 1972 umfassende Autonomierechte. 

Dennoch werden Stimmen lauter, die die Loslösung des wirtschaftlich prosperierenden Südtirols von Italien fordern. Während die Arbeitslosenquote in Italien im Schnitt bei 12,9 Prozent liegt, beträgt sie im Südtirol nur gerade 4,1 Prozent. Dafür liegt das BIP pro Kopf in der Alpenregion fast um 50 Prozent höher. 

Während die Südtiroler Freiheitlichen einen «Freistaat» gründen wollen, richten sich die Bestrebungen anderer Separatisten weniger auf die Unabhängigkeit, sondern auf den Anschluss an einen anderen Staat, nämlich Österreich

Sardinien

Dies gilt auch für einige Separatisten auf Sardinien. Die Initianten des Projekts Canton Marittimo planen den Anschluss der zweitgrössten Mittelmeerinsel an die Schweiz. Fast 5000 unterzeichneten bei der Petitionsplattform Change.org für die Trennung von Rom. In der Schweiz würde ein 27. Kanton wohl auf Gefallen stossen. 

Neben dem Anschluss an die Schweiz lockt aber auch die Unabhängigkeit. Die Sardische Aktionspartei (Partito Sardo d’Azione, PSd'Az) befürwortet eine Abspaltung von Italien. In einer Umfrage sprachen sich 2012 rund 40 Prozent der Befragten dafür aus. Das Misstrauen gegenüber Rom ist tief in der Region verwurzelt. Die Insel hat bereits den Status einer autonomen Region mit Sonderstatut, das ihr erlaubt, 70 Prozent des Steueraufkommens selbst zu verwalten. 

Im Gegensatz zu den wohlhabenden Südtirolern geht es den rund 1,6 Millionen Sarden wirtschaftlich nicht sehr gut. Die Arbeitslosenrate lag Ende 2013 bei 18,1 Prozent – dem sechsthöchsten Wert in Italien. Zudem finden viele Sarden, dass vor allem Italiener vom Festland die Wirtschaft der Insel bestimmen, und nicht sie selbst.

Karte Bayern Separatismus in Europa

karte: watson/melanie gath

Bayern

Deutschlands südlichstes und flächengrösstes Bundesland hat sich von einem agrarisch geprägten Gebiet zu einem Technologiestandort entwickelt. Das BIP pro Kopf betrug 2013 rund 38'400 Euro (Rang 4 der 16 deutschen Bundesländer), deutlich mehr als der deutsche Schnitt (33'355 Euro). 2011 belief sich der Anteil Bayerns an der deutschen Wirtschaftsleistung auf 17,4 Prozent. Mit seinen 12,6 Millionen Einwohnern wäre ein unabhängiges Bayern das elftgrösste Land Europas. 

Derzeit ist der Separatismus im Freistaat, der sich 1871 eher widerwillig dem Deutschen Reich anschloss, nur schwach ausgeprägt. Als einzige Partei fordert die Bayernpartei die Unabhängigkeit Bayerns; sie kam bei der letzten Landtagswahl lediglich auf 1,1 Prozent. Allerdings hat die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung 2011 ermittelt, dass 20 Prozent der Bayern für ein eigenstaatliches Bayern sind und weitere 21 Prozent sich ein eigenes Bayern vorstellen können. 

Befeuern könnten den Lederhosen-Separatismus jedoch das doppelte Unbehagen über die bayrischen Transferleistungen an die ärmeren deutschen Bundesländer und die deutschen Finanzhilfen an europäische Krisenstaaten. 

Karte Bosnien-Herzegowina Republika Srpska Ex-Jugoslawien Balkan Bosnier Serben Separatismus in Europa

karte: watson/melanie gath 

Republika Srpska

Seit dem Friedensabkommen von Dayton, das 1995 den Bosnienkrieg (1992–1995) beendete, besteht der Staat Bosnien-Herzegowina aus der Föderation Bosnien und Herzegowina und der Republika Srpska. Dazu kommt der Distrikt Brčko (auf der Karte oben schraffiert), der von den beiden Teilrepubliken verwaltet wird. Die Republika Srpska hat gut 1,3 Millionen Einwohner und nimmt knapp die Hälfte des bosnischen Staatsgebiets ein. 

Die Autorität des Gesamtstaates wird insbesondere von serbischer Seite immer wieder in Frage gestellt: Statt zusammenzuwachsen, streben die Landesteile entlang der ethnischen Grenzen eher auseinander. Die Gründe für den serbischen Separatismus sind kaum wirtschaftlicher Natur; die bosnischen Serben würden sich gern Serbien anschliessen. Sie argumentieren dabei auch mit dem Beispiel des Kosovo, der sich erfolgreich von Serbien abspaltete. 

Karte Transnistrien Moldawien Moldau Separatismus in Europa

karte: watson/melanie gath

Transnistrien

Transnistrien spaltete sich nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 in einem Bürgerkrieg von der nunmehr selbständig gewordenen ehemaligen Sowjetrepublik Moldawien ab. Die selbsternannte Republik, die fast vollständig auf dem östlichen Ufer des Dnjestr liegt, ist bisher von keinem Staat anerkannt worden. Ziel ist der Anschluss an Russland, von dem Transnistrien wirtschaftlich völlig abhängig ist und das Soldaten im Land stationiert hat.  

Mit dem Konflikt in der Ukraine ist die Separatistenrepublik, die lange als kurioses Sowjetrelikt belächelt wurde, wieder stärker in den Fokus der Weltöffentlichkeit geraten. Die über 550'000 Einwohner sind zu etwa je einem Drittel Moldawier, Russen und Ukrainer. Ein Motiv für ihre Sezession dürften die moldawischen Bestrebungen zu einem Anschluss an Rumänien gewesen sein. Davon ist heute allerdings keine Rede mehr.  

Karte Ukraine Ostukraine Krim Separatismus in Europa

karte: watson/melanie gath

Krim

Die Halbinsel im Schwarzen Meer gehörte seit 1783 zu Russland, wurde aber 1954 trotz der inzwischen mehrheitlich russischen Bevölkerung der Ukrainischen Sowjetrepublik zugeschlagen. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der Unabhängigkeit der Ukraine entstanden auf der Krim separatistische Tendenzen, deren Ziel die Rückkehr zu Russland war.

Um diesen Bestrebungen den Wind aus den Segeln zu nehmen, erklärte die Ukraine die Krim 1992 zur Autonomen Republik innerhalb des ukrainischen Staates. Mit Russland wurde ein Pachtvertrag für Sewastopol ausgehandelt, den Heimathafen der russischen Schwarzmeerflotte. 

Mit dem Sturz des prorussischen ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch im Februar 2014 lebten die separatistischen Bestrebungen auf der Krim stark auf. Sie wurden von russischen Soldaten ohne Hoheitszeichen unterstützt. In einem umstrittenen Referendum sprach sich eine deutliche Mehrheit für den Anschluss an Russland aus, der am 21. März vollzogen wurde. Nur wenige Staaten haben diesen Anschluss anerkannt. 

Ostukraine

Die ostukrainischen Provinzen Donezk und Luhansk, in denen prorussische Separatisten mit russischer Unterstützung die ukrainische Zentralgewalt bekämpfen, haben sich zu einer losen «Konföderation Neurussland» zusammengeschlossen. Das Ziel der Separatisten besteht auch hier darin, das Gebiet von der Ukraine abzuspalten und an Russland anzuschliessen. 

Die Ostukraine ist die wirtschaftlich stärkste Region des Landes, wo Stahlwerke und Kohlebergbau dominieren. Hier liegen die Löhne deutlich höher als im Westen der Ukraine. Die Schwerindustrie ist freilich wenig zukunftsträchtig und wird stark subventioniert. 

Sonderstatus für den Osten

Der Südosten, der schon 2004 mehrheitlich den prorussischen Präsidenten Janukowytsch wählte, war auch 2014 dem Umsturz in Kiew gegenüber skeptisch eingestellt. Die Bevölkerung ist stark überwiegend russischsprachig; als «russischstämmig» bezeichnet sich allerdings nur eine Minderheit. 

Wie die Einwohner der Provinzen Donezk und Luhansk heute – nach monatelangen Kämpfen und Bombardierungen – über einen Anschluss ihres Gebiets an Russland denken, ist aufgrund der gespannten Lage nicht zu sagen. Noch im Frühjahr gab es jedenfalls in Donezk bei einer Umfrage keine Mehrheit dafür. 

Zudem hat Kiew den russisch geprägten Regionen in der Ostukraine als Teil des Friedensplanes einen Sonderstatus eingeräumt. Sie sollen für drei Jahre eine partielle Selbstverwaltung erhalten. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • MediaEye 18.09.2014 18:46
    Highlight Seperatismus ist ein schleichendes Gift! Besser wäre es. wenn sich die abspaltungswilligen beim Nachbarstaat anschliessen könnten; dies geht aber kaum überall. So sollte Belgien tatsächlich aufgelöst werden und den Niederlanden, Frankreich und Deutschland zugeschlagen werden.
    Die Länder rund um die Schweiz wurden ja bereits andernorts erwähnt.
    Moldawien sollte sich tatsächlich Rumänien anschiessen, oder aber der Ukraine. Die republik Srbska hat in meinen Augen KEINE Existenzberechtigung, genau so wenig wie Makedonien, diese sollten aufgelöst werden, da ansonsten weiteres Konfliktpotential best
    4 18 Melden
  • sewi 18.09.2014 16:06
    Highlight Basel vergessen. Als Zürcher würde ich den Anschluss Basels an Deutschland befürworten. Schwäbisch reden sie ja bereits
    13 21 Melden
    • Hand-Solo 18.09.2014 16:15
      Highlight So ergeht es dem ganzen Rest der Schweiz mit den Zürchern ...
      40 6 Melden
    • Alfons Gschwind 18.09.2014 17:47
      Highlight Ohne den Kanton Basel-Stadt (der pro Kopf über 100 Franken mehr in den Finanzsausgleich zahlt als Zürich) ginge es der Schweiz lange nicht so gut wie es ihr jetzt geht.
      9 3 Melden
  • Abel Emini 18.09.2014 15:33
    Highlight Da fehlt Ilirida ( albanischer Teil der sogenannten Republik Mazedonien )
    1 8 Melden
  • Adonis 18.09.2014 14:45
    Highlight ...die Jurassier vergessen, die möchten bitteschön alles bis zum Bielersee- ufer inklusive Biel als Hauptstadt.
    8 4 Melden

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Franziska Schreiber war vier Jahre lang Mitglied der AfD. Zuerst als Vorsitzende der Jugendorganisation Junge Alternative, dann als Mitglied im Bundesvorstand. Kurz vor den Bundestagswahlen im Herbst 2017 trat die 27-Jährige aus der Partei aus. Jetzt hat sie ein Buch geschrieben, in dem sie vor ihrer ehemaligen Partei warnt.

Frau Schreiber, wenn Sie noch in der AfD wären, und wenn die AfD stärkste Partei wäre in Deutschland, könnte ich dann dieses Interview mit Ihnen noch führen?Franziska Schreiber: Nein, könnten Sie nicht, aus dem einfachen Grund, dass Sie dann als Journalist in Deutschland gar keine Lizenz mehr hätten. Sie sind, in der Sprache der AfD-Funktionäre, Schreiberling eines «linksrotgrün versifften Mediums», das man um jeden Preis eindämmen müsste. Die Medienlandschaft würde gesäubert, wer …

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