Schweiz
Auto

Benzinpreise Schweiz: So hoch sind sie bei uns seit dem Iran-Krieg

11 respektive 22 Prozent: So stark sind die Benzinpreise bei uns gestiegen

Der Iran-Krieg hat auch die Treibstoffpreise in der Schweiz spürbar in die Höhe getrieben.
01.04.2026, 10:0001.04.2026, 10:00

In den über vier Wochen seit Kriegsausbruch verteuerte sich Diesel um 22 Prozent auf durchschnittlich 2.13 Franken pro Liter. Der Preis für Bleifrei 95 stieg im gleichen Zeitraum um 11 Prozent auf 1.82 Franken.

Das zeigt eine aktuelle Auswertung des TCS-Benzinpreisradars, die konkrete Zahlen zur Preisentwicklung an Schweizer Tankstellen seit Kriegsausbruch liefert, schrieb der Touring Club Schweiz am Mittwoch in einem Communiqué. Der stärkere Preisanstieg beim Diesel erklärt sich durch die höhere Nachfrage in der Industrie.

Eine Tankstelle an der A2 Autobahnraststaette Erstfeld in Richtung sueden praesentiert seine Benzinpreise am Montag, 9. Maerz 2026, in Erstfeld im Kanton Uri. Wegen dem Krieg im Iran sind die Rohoelpr ...
Eine Autobahnraststätte in Erstfeld (Uri) am 9. März. Seither sind die Preise weiter gestiegen.Bild: keystone

Der TCS Benzinpreisradar basiert auf Preisangaben aus der User-Community und wird vom TCS nicht kontrolliert. Dank breiter Abdeckung gelten die Daten laut TCS jedoch als realistischer Indikator für die aktuelle Preisentwicklung an Schweizer Tankstellen. Die Analyse stütze sich auf rund 3500 Tankstellen, deren Preise zwischen dem 28. Februar und 28. März aktualisiert wurden.

Parallel dazu publiziert der TCS eine eigene Schätzung der aktuellen Diesel- und Benzinpreise in der Schweiz. Diese wird von TCS-Experten aufgrund von Informationen aus verschiedenen Quellen und Stichproben erhoben.

In dieser Betrachtung hat sich der durchschnittliche Preis für einen Liter Diesel per 25. März gar auf 2.19 Franken erhöht, nach 1.79 Franken vor Kriegsausbruch. Und laut der TCS-Schätzung kostete der Liter Bleifrei 95 zuletzt 1.87 Franken. (sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Polizei löst Protest gegen Iran-Krieg in Tel Aviv gewaltsam auf
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
7 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7
Deutschland will 80 Prozent der Syrer deportieren – Schweiz zieht nach
Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa wünscht sich, dass die meisten Landsleute aus Deutschland zurückkehren. Auch die Schweiz plant ein Rückkehrprogramm für syrische Staatsangehörige.
Ahmed al-Scharaa, der frühere Chef der islamistischen Rebellengruppe HTS, ist im Westen salonfähig geworden. Die USA strichen den syrischen Übergangspräsidenten, der den Langzeitdiktator Baschar al-Assad stürzte, im letzten Jahr von der Terrorliste (watson berichtete). Am Montag wurde al-Scharaa in Berlin von Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfangen. Zahlreiche Exilsyrer begrüssten ihn frenetisch mit «Allahu Akbar»-Rufen (Gott ist gross). Al-Scharaa präsentiert sich als Herrscher eines neuen Syriens, der das vom Bürgerkrieg zerrissene Land zusammenkitten will. Immer wieder sorgen allerdings Übergriffe auf Minderheiten für Negativschlagzeilen.
Zur Story