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ZUM THEMA NACHTZUEGE STELLEN WIR IHNEN HEUTE FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL DES NIGHTJETS DER  OESTERREICHISCHEN BUNDESBAHNEN, OEBB, ZUR VERFUEGUNG --- [Staged Picture] Passengers in a couchette compartment of an OEBB Nightjet night train travelling from Zurich, Switzerland, to Hamburg, Germany, pictured on November 19, 2018. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Liegt im Trend: Reisen im Nachtzug. Bild: KEYSTONE

Mehr Nachtzüge und günstige Billette: die ÖV-Offensive von Simonetta Sommaruga

Der Bundesrat will prüfen, wie man das Angebot an Nachtzügen ausbauen könnte. Günstige Billette für Jugendliche sind ein weiteres Ziel der neuen Verkehrsministerin Simonetta Sommaruga.

Kari Kälin / CH Media



Könnte man den Nachtzug besteigen anstatt den Billigflug buchen? Und damit den CO2-Ausstoss senken, Klimaziele erreichen? Der Bundesrat wittert entsprechendes Potenzial – und will prüfen, wie man das Angebot an Nachtzügen ausbauen könnte.

Vor kurzem hiess er ein entsprechendes Postulat von Thomas Ammann gut. Der St. Galler CVP-Nationalrat kann sich vorstellen, Fördermassnahmen aus dem Handel mit Emissionszertifikaten zu finanzieren. Oder Mittel aus der Flugzeugticketabgabe, falls das Parlament eine solche beschliesst.

«Damit die Nachtzüge in Fahrt kommen», sagt Ammann, brauche es Unterstützung zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Der CVP-Politiker verweist auf Länder wie Österreich, Holland oder Schweden, die Nachtzüge jetzt schon staatlich unterstützen.

Den SBB kommt der Support aus dem Bundeshaus gelegen; der Kostendeckungsgrad im Schweizer Nachtzuggeschäft beträgt nur 50 Prozent.

Armin Weber, bei den SBB zuständig für den internationalen Verkehr, sagte neulich gegenüber der «NZZ am Sonntag»: «Wenn Nachtverbindungen ein politisches Ziel sind, dann muss die Schweizer Politik auch eine Diskussion über die finanzielle Förderung der Nachtzüge führen.»

Heute rollen von der Schweiz aus Nachtzüge nach Berlin, Hamburg, Wien, Budapest, Graz, Prag und Zagreb. Die SBB wollen ihre Zusammenarbeit mit den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) im internationalen Personenverkehr verstärken.

Auf bereits bestehenden Strecken wird eine Kapazitätserweiterung geprüft, neue könnten hinzukommen, wie sie im August mitteilten. Für Toni Häne, Leiter Personenverkehr bei den SBB, hat eine Nachtzugverbindung nach Barcelona Priorität, wie er in einem «Blick»-Interview sagte.

Neue Akzente in der Verkehrspolitik

Vor einigen Jahren, zu einer Zeit, als Jugendliche noch keine Klimastreiks veranstalteten, wollte der Bundesrat nichts von einer Nachtzugförderung wissen – weil dies nicht rentiere, wie er in der Antwort auf einen Vorstoss von Nationalrätin Aline Trede (Grüne/BE) festhielt.

Simonetta Sommaruga, die nach Doris Leuthards Rücktritt vom Justiz- ins Verkehrsdepartement gewechselt hat, setzt jetzt neue Akzente, wie diverse Verkehrspolitiker sagen.

Bundesrätin Simonetta Sommaruga besucht den neuen Ceneri-Basistunnel, am Donnerstag, 29. August 2019 bei Camorino. Am 4. September 2020 soll der eröffnete Ceneri-Basistunnel die Flachbahn durch die Alpen - offiziell Neue Eisenbahn-Alpentransversale (Neat) genannt - vollenden. (KEYSTONE/Ti-Press/Elia Bianchi)

Macht Druck: Simonetta Sommaruga. Bild: KEYSTONE/Ti-Press

Das spüre man, sagt etwa die Thurgauer SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher. Die Präsidentin der Verkehrskommission begrüsst es, dass Parteikollegin Sommaruga auch an einer anderen Front Druck macht: Das Angebot an günstigen Fahrausweisen für junge Menschen soll im öffentlichen Verkehr «sinnvoll weiterentwickelt und verbessert werden». Das schreibt der Bundesrat in der Antwort auf ein Postulat von Nationalrat Michael Töngi (Grüne/LU).

Sommaruga, heisst es weiter, werde die Tariffragen in den üblichen Kontakten mit den Branchenvertretern thematisieren. Quasi per Befehl durchsetzen kann Sommaruga ihre Preisvorstellungen nicht. Die Tarifhoheit liegt bei den Transportunternehmen.

Die Hintergründe

Sommarugas Offensive für einen attraktiven ÖV kommt nicht von ungefähr. Die Schiene wurde in den letzten Jahren tendenziell teurer, die Strasse billiger. Im letzten Frühling sickerten Pläne von CH-Direct an die Öffentlichkeit, das GA massiv zu verteuern – um 10 Prozent auf 4250 Franken. Dem Verein CH-Direct gehören 250 Transportunternehmen.

Gemäss dem Diskussionspapier standen auch Vergünstigungen für junge ÖV-Benutzer zur Disposition. Die Pläne lösten einen Sturm der Entrüstung aus – und dürften kaum umgesetzt werden. SBB-Chef Andreas Meyer, der eben seinen Rücktritt bis spätestens 2020 angekündigt hat, betonte im Juni in einem Interview mit CH Media, die SBB lehnten Preiserhöhungen ab.

Bereits heute existieren diverse günstige ÖV-Angebote für junge Menschen. CH-Direct verweist etwa auf «seven25» – der Nachfahre des «Gleis 7». Damit können 16- bis 25-jährige Kunden für 39 Franken pro Monat ein GA erstehen.

Das Halbtax Jugend kostet 100 Franken. Beide Angebote gibt es seit diesem Jahr. Laut einem Sprecher werden demnächst bereits Gruppen ab drei Personen Rabatte gewährt. Auch damit sollen junge Menschen für den ÖV begeistert werden.

Das dürfte im Sinn Sommarugas sein, die auch im Güterverkehr Pflöcke einschlägt. Mit einem ganzen Bündel an Massnahmen, unter anderem günstigeren Trassenpreisen, will sie die Verlagerung von der Strasse auf die Schiene vorantreiben.

Städte, die du ab Zürich mit dem Nachtzug erreichst

Der Bedarf an Nachtzügen steigt

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    Alle Leser-Kommentare
  • Spin Doctor of Medicine 07.09.2019 08:42
    Highlight Highlight Das finde ich toll! Und der Bund muss die SBB stärker unterstützen.
  • Hyperventilator 06.09.2019 21:51
    Highlight Highlight Dann fahren ein paar Ökofreaks mit hoch subventionierten Nachtzügen und der Rest fliegt weiter wie bisher. Ich kenne auf jeden Fall niemanden in meinem Umfeld, welcher das Flugzeug gegen einen stinkigen Nachtzug eintauschen würde. Aber um das Gewissen zu beruhigen wird einfach wieder sinnlos Steuergeld verpulvert.
  • Meyer Andrej 06.09.2019 18:34
    Highlight Highlight Vor gar nicht langer Zeit verschenkte man die Nachtzüge an die ÖBB und nun will man sie wieder. Liebe Simonetta, man hätte noch ganz anderes Potenzial, man könnte mit schweizer Zuverlässigkeit und mit schweizer Dialekt deutsche Städte erschliessen. Man hätte die Züge und das wäre die richtige Botschaft im Ausland, schweizer Qualität grenzüberschreitend zu erbringen.
  • Paupera 06.09.2019 17:08
    Highlight Highlight Bezin teurer machen und flüge besteuern. Mit der knete zug ausbauen und busnetz aufziehen, wo zugnetz an anschlag kommt. Gut ist.
  • Franz v.A. 06.09.2019 14:57
    Highlight Highlight Ich kann mir die SBB kaum leisten, da diese schlicht viel zu viel kostet! Gibt auch alte Säcke wie ich, die jeden fünfer dreimal drehen müssen, bevor er ausgegeben wird. Wenn ich meine Tochter am anderen Ende der Schweiz besuchen will, muss ich ca 3 Monate oder mehr dafür sparen. Selbst dann ist es ein grosser Betrag für mich. Sind halt nicht alle gut betucht.
    • Guardragon!? Tsuchinoko? 06.09.2019 17:52
      Highlight Highlight Mit Sparbilletten kann man einiges rausholen! So kanns teilweise sein, wenn man genügend früh vorbucht, dass man nurnoch 1/3 des regulären Preises bezahlen muss👌 so kostet ein Billett von Genf nach St.Gallen anstelle von 54.- nurnoch 16.20!
      Benutzer Bild
  • Peter R. 06.09.2019 14:03
    Highlight Highlight Wenn das Angebot stimmen würde, müssten die Tarife nicht reduziert werden.
    Aber die Preise steigen und die Leistung fällt (Verspätungen, schlechte Kommunikation, zu wenig Platz in den Zügen, kein richtiger Platz für das Gepäck, defekte und geschlossene Toiletten etc. etc.).
    • Asho 06.09.2019 18:37
      Highlight Highlight Ich erlebe dies mit dem Leistungsabfall anders. Vor 20 Jahren fuhr aus meinem Heimatdorf 1x pro Stunde ein Zug nach ZH, heute im 1/4h-Takt. Früher kam - wenn überhaupt - ein nicht verständliches Genuschel aus dem Lautsprecher, heute haben wir digitale Anzeigen und gut verständliche Durchsagen. Früher landete die Scheisse und Pisse mitten auf den Gleisen, heute wird das aufgefangen (dadurch auch anfälliger auf Störungen). Heute sind die Wagons klimatisiert, früher nicht (auch vor 20 Jahren konnte man die Fenster nicht mehr überall öffnen) etc etc
  • Unsinkbar 2 06.09.2019 14:00
    Highlight Highlight Nachtzug nach Barcelona 😍. Aber der Talgo, welcher schon mal diese Strecke fuhr, war sauteuer. Hoffe es gibt in Zukunft einen Zug mit Kapselhotel von Zürich - Bern - Lausanne - Genf - Montpellier für CHF 100- 150 (= 1 Nacht in BCN + Flug)!
  • Mutbürgerin 06.09.2019 13:07
    Highlight Highlight Wieso steigen bei der SBB eigentlich dauernd die Kosten und damit die Ticketpreise? Es gibt immer mehr Kunden und Umsatz und die Infrastruktur wird sowieso über Fonds durch den Steuerzahler finanziert. Scheint ein typisches Verhalten von Staatsbetrieben ohne Konkurrenz und Kontrolle.
    • phreko 06.09.2019 15:42
      Highlight Highlight Kauf und Erhalt des Rollmaterials. Ausbau Bahnhöfe. Erhalt der Lnfrastruktur die immer wächst...
  • DJ77 06.09.2019 13:05
    Highlight Highlight Ich versuchte mit dem Zug nach Barcelona zu reisen. Nach x Stunden Suche im Netz hab ich eine passende Verbindung gefunden: Bern-Basel mit dem IC. Umsteigen auf den TGV nach Paris, umsteigen in TGV nach Barcelona. Kosten: 414Fr.
    Reisedauer: 14Stunden.

    Zum Vergleich:
    Zug nach Genf, EasyJet nach Barcelona.
    Kosten: 69Fr.
    Reisedauer 4.5Stunden.

    Sorry, aber da muss sich dringend etwas ändern!
    • Guardragon!? Tsuchinoko? 06.09.2019 18:06
      Highlight Highlight Über Sparbillette kriegt man die Verbindung massiv viel günstiger. Hab innert 5 Minuten bei der SBB-Webseite unter Fernverkehr recherchiert und komme grade mal auf 128,- man könnte jetzt noch darüber diskutieren dass die gesuchte Verbindung von Bern als Abfahrtort gilt. Aber auch dafür lässt sich ein Billett kaufen welches 41.-kostet wenn man sichs nicht vorbuchen würde.

      So käme man auf eine Summe von 169.- und nicht auf über 400.-
      Benutzer Bild
    • bokl 06.09.2019 18:40
      Highlight Highlight Kerosionsteuer...
    • Meyer Andrej 06.09.2019 21:17
      Highlight Highlight Ich nehme FIP Freifahrscheine Mitarbeiter und fahre durch ganz Europa fast gratis, allenfalls Upgrade 1. Klasse oder Platzreservation.
    Weitere Antworten anzeigen
  • r.h. 06.09.2019 12:20
    Highlight Highlight Wie wär mit die Strasse teurer machen. Als berufsbedingte Autofahrerin hätte ich kein Problem damit 100 CHF für eine Vignette aus zu geben um damit den Kurzstrecken Fahrern die ÖV günstiger zu machen.
  • Mattze 06.09.2019 12:10
    Highlight Highlight Das seven25 ist eben gerade kein GA sondern nur ein GA ab 19 Uhr. Das Gleis 7 hatte quasi den gleichen Leistungsumfang, kostete aber deutlich weniger (129 CHF statt 399 CHF). Die Abschaffung des Gleis7 ist eine massive Verschlechterung.
    • Adam Smith 06.09.2019 16:43
      Highlight Highlight Nein, da das Gleis 7 fast keine Buslinien drin hatte. Fast nur SBB Züge. Alle anderen Transportunternehmen waren nicht inkludiert. Beim neuen Abo hingegen sind sie dabei.
    • Mattze 07.09.2019 18:41
      Highlight Highlight Das ist zwar richtig, aber ein Busticket, das nur ab 19 Uhr geht, ist nur in seltenen Fällen sinnvoll - im Gegensatz zu einem Zugticket. Busse nutzt man tendenziell täglich, und wer das tut, hat eh ein Abo.
  • Spellbinder 06.09.2019 12:08
    Highlight Highlight Ja verdammt.
    Es braucht dringend 2-3 nachtzüge zürich / bern mit halt in olten!
    • Guardragon!? Tsuchinoko? 06.09.2019 18:14
      Highlight Highlight Es gibt immernoch eine Verbindung bis 12 nach Zürich mit Halt in Olten. Irgendo muss man eine Grenze setzen und den Lokführern auch mal eine Pause gönnen, denn die haben schliesslich auch eine verdient!
      Benutzer Bild
    • Meyer Andrej 06.09.2019 21:19
      Highlight Highlight Genf Zürich über Fribourg ist gegenüber anderen Diensten direkt erholsam, schöne Strecke und halbwegs vernünftige Fahrzeiten. In Lausanne und Bern reicht‘s meistens für eine Zigi.
  • plusminus 06.09.2019 12:02
    Highlight Highlight Also Günstiger wieder für die Jugend.Macht endlich für Alle etwas.Did AHV nehmer . Auch hier wieder auf s Abstellgleis ü65
    • phreko 06.09.2019 15:43
      Highlight Highlight Willst du sagen, dass du weniger Geld hast als ein 16 Jähriger?
    • Die_andere_Perspektive 06.09.2019 18:12
      Highlight Highlight Wenn man miteinbezieht wer dem 16 jährigen sehr wahrscheinlich die Rechnungen bezahlt (kost + Logie + mehr) ... Ja, das ist schnell mal möglich
  • Bravo 06.09.2019 11:42
    Highlight Highlight Eine Korrektur zu diesem Beitrag: Das seven25 ist eben nicht ein normales GA, sondern nur von 19.00 bis 05.00 Uhr gültig. Ein ziemlich wichtiges Detail ;-)
  • ast1 06.09.2019 11:41
    Highlight Highlight Finde ich gut! Wir reisen jeden Frühling als Gruppe (10+) mit dem Nachtzug in eine Stadt im Osten. Trotz den höheren Kosten (paradoxerweise) ist die Reise mit dem Nachtzug entspannter als Fliegen: Man steigt abends ein, trinkt zusammen ein paar Bier, hat eine gute Zeit – dann legt man sich schlafen und am nächsten Morgen ist man am Ziel und bereits mitten in der Stadt! Stimme auch zu, dass es nach Barcelona wieder eine Verbindung braucht. Kann doch nicht sein, dass das Bahnnetz nicht über Frankreich hinaus koordiniert werden kann.
    • Majoras Maske 06.09.2019 14:37
      Highlight Highlight Von Genf nach Barcelona via Lyon gibt es eine Verbindung, hab ich auch mal ähnlich wie von dir geschildert gemacht. Allerdings ist es kein Nachtzug und es dauert rund 11 Stunden. Geht aber trotzdem ganz gut. ;-)
  • Korrekt 06.09.2019 11:37
    Highlight Highlight Nachtzüge sind ja schön und gut aber einmal nur eine Zugverbindung zwischen 2 und 4 bzw 5 Uhr zwischen den grösseren Städten wäre ein Anfang.
    • Heinzbond 06.09.2019 12:28
      Highlight Highlight Bitte definiere noch grössere Städte, dann Stimme ich dir zu...
  • Forest 06.09.2019 11:36
    Highlight Highlight Die SBB muss nicht für Junge günstiger werden sondern für alle. Die SBB ist ganz einfach zu teuer.
    • Amboss 06.09.2019 11:46
      Highlight Highlight Und was heisst für dich "zu teuer"?
      Was wäre denn deiner Ansicht nach der Richtige Preis zB für eine Fahrt Zürich-Bern?
    • Royalrider 06.09.2019 12:16
      Highlight Highlight Warum kein Gleis 7 für Erwachsene?
      Damit könnte die Rushour ein wenig entschärft werden.
    • Thomas Bollinger (1) 06.09.2019 12:53
      Highlight Highlight Mit dem Auto rechnet man mit rund 70 Rappen pro Kilometer. Im Prinzip müsste man für 1-4 Personen 70 CHF zahlen. Plus CHF 1 pro Minute, die man schneller ist - mein Vorschlag.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bravo 06.09.2019 11:28
    Highlight Highlight Diese guten Angebote für die Jungen sind scheinheilig. Das Gleis7 kostete 129.- das wurde abgeschafft und durch das Seven25 ersetzt, das nun 390.- kostet!! Dafür sind Busfahrten inbegriffen und das Halbtax ist um 65.- günstiger, aber trotzdem ein massiver Preisaufschlag ausgerechnet bei den Jungen. Obwohl es mich nicht betrifft, ich bin dafür zu alt, finde ich das sackschwach von der SBB!
    • Die_andere_Perspektive 06.09.2019 18:15
      Highlight Highlight Busfahrten waren beim g7 damals auch schon mit dabei
  • Amboss 06.09.2019 11:10
    Highlight Highlight "Den SBB kommt der Support aus dem Bundeshaus gelegen; der Kostendeckungsgrad im Schweizer Nachtzuggeschäft beträgt nur 50 Prozent. "

    Sorry, aber hier kapiere ich einiges nicht. Die SBB betreiben ja gar keine Nachtzüge. Das macht die ÖBB. Und 50% Kostendeckung? Echt? Die Österreicher finanzieren die Hälfte der Kosten der Nachtzüge ab der Schweiz? Sie sind ja schon nett, die Österreicher aber das kann ich mir jetzt wirklich nicht vorstellen.

    Weiss da jemand mehr dazu?
    • Bravo 06.09.2019 11:20
      Highlight Highlight Ich kenne bloss die Nachtzugstrecke von Zürich nach Graz. Und die ist regelmässig sehr gut gebucht/ausgebucht.
    • SämiB 06.09.2019 13:41
      Highlight Highlight Ich vermute jetzt einfach mal, dass hier CH Media etwas nachlässig recherchiert hat und Äpfel mit Birnen vergleicht, sprich lokale Schweizer Nachtangebote am Fr/Sa-Abend mit den keineswegs von den SBB betriebenen Nightjets.

      Daher wäre es schön, wenn die Aussage korrigiert wird, impliziert sie doch dass die ÖBB-Nachtzüge hochgradig unprofitabel seien (In der Realität bewegt man sich laut ÖBB wohl irgendwo im Bereich einer schwarzen Null, Quelle kann ich noch suchen).
    • Asho 06.09.2019 18:23
      Highlight Highlight Sämi: Wobei in Zürich meines Wissens das Nachtnetz sogar kostendeckend ist (meines Wissens sogar eine Vorgabe, damit es überhaupt betrieben werden darf)
  • Evan 06.09.2019 11:03
    Highlight Highlight Das Geld sollte lieber in die nationale Schieneninfrastruktur investiert werden. Da gibt es genug Bedarf.
    • Hierundjetzt 06.09.2019 11:11
      Highlight Highlight Die Finöv Abstimmung verpennt, was? Und jetzt wie die alte Fasnacht die bereits vom Volk (nicht: Volch!) beschlossene Massnahmen als eigene Idee verkaufen?

      Aiaiai Evan 😶😥
    • Ass 06.09.2019 11:15
      Highlight Highlight Genau Geld lieber in Streckeninvrastruktur stecken! 4250.- sind im Vergleich zu einem Auto (10'000.-) immer noch günstig. Zudem ist das GA im Vergleich zu den Streckenabos immer sehr sehr güstig.
    • Evan 06.09.2019 11:30
      Highlight Highlight Glücklicherweise gab es die Finöv Abstimmung, sonst hätten wir noch einen viel grösseren Verzug als wir jetzt schon haben.
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