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Schweiz setzt sich bei Uno-Menschenrechtsrat gegen Zwangsehen ein

epa10726487 A bride attends a mass wedding organized by Imam Ali Charitable Foundation to help support the families who can't afford wedding expenses, in Kabul, Afghanistan, 04 July 2023. The Tal ...
Braut in Kabul.Bild: keystone

Schweiz setzt sich bei Uno-Menschenrechtsrat gegen Zwangsehen ein

14.07.2023, 15:4614.07.2023, 16:06

Der Uno-Menschenrechtsrat hat an seiner am Freitag zu Ende gegangenen Tagung eine Resolution gegen Kinder-, Früh- und Zwangsheirat verabschiedet. Die Schweiz erarbeitete den Text der Resolution gemeinsam mit einer Gruppe von Partnerländern.

Die verabschiedete Resolution halte erstmals fest, dass Zwangsheirat eine Form von geschlechtsspezifischer Gewalt sei, teilte das Eidgenössische Amt für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Freitag mit. Die Schweiz habe in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit betont, strukturelle Diskriminierungen und Geschlechterstereotypen zu bekämpfen, die zu den Hauptursachen von Zwangseheschliessungen zählten.

Die 53. Tagung des Uno-Menschenrechtsrats begann am 19. Juni. Im Zentrum stand der Schutz der Rechte von Frauen und Mädchen. Die Schweiz habe sich nachdrücklich für die Einhaltung der internationalen Standards betreffend Frauenrechte und Geschlechtergleichstellung eingesetzt, schrieb das EDA.

So habe sich die Schweiz namentlich aktiv an den Verhandlungen über die Resolution zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen beteiligt. Dabei habe sie sich für konkrete Präventionsmassnahmen und die Gewährleistung des Zugangs zur Justiz für die Opfer eingesetzt.

Weiter seien an der Tagung die Menschenrechtssituation in zahlreichen Ländern, öffentliche Akte religiösen Hasses, der Klimawandel sowie die Weitergabe von Waffen thematisiert worden.

(yam/sda)

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