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Renate Senn – diese Frau verteidigt den Mörder von Rupperswil

Nach der Verhaftung am Donnerstag wurde Thomas N. eine Pflichtverteidigerin zugeteilt. Die Staatsanwaltschaft hat sich für Renate Senn entschieden, eine Anwältin, die sich auf Strafrecht spezialisiert hat.

Fabian Hägler / az Aargauer Zeitung



Rechtsanwältin Renate Senn. (Bild: bild: strafverteidiger.ch)

Sie verteidigt den Mörder von Rupperswil: Rechtsanwältin Renate Senn.
bild: strafverteidiger.ch

Seit der Einführung der neuen Strafprozessordnung hat jeder Beschuldigte das Recht, bereits bei der ersten Einvernahme einen Verteidiger beizuziehen. Dies gilt auch für den Mörder von Rupperswil – bei Delikten, in welchen dem Beschuldigten eine Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr droht, liegt ein Fall von notwendiger Verteidigung vor. 

Mitteilung der Staatsanwaltschaft Aargau:

In einer Medienmitteilung teilt die Staatsanwaltschaft Aargau mit, dass es bisher keine Hinweise darauf gebe, dass sich der Beschuldigte in der Vergangenheit Kindern und Jugendlichen in sexueller Absicht genähert haben könnte. Darüber informierten die Ermittlungsbehörden am Montag die Eltern der Junioren und die Funktionäre der Seetal Selection.

Zur Klärung der Rückfallgefahr sowie der Schuldfähigkeit wird die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau in den nächsten Tagen ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag geben. Die Staatsanwaltschaft wird zum gegebenen Zeitpunkt aktiv über den Stand des Verfahrens informieren.

www.ag.ch

Er kann selber einen Anwalt bestimmen – tut er dies nicht, wird ihm von der Staatsanwaltschaft ein Pflichtverteidiger zur Seite gestellt. Thomas N., der Mörder von Rupperswil, wurde am Donnerstag verhaftet, am Samstag hat das Zwangsmassnahmengericht die Untersuchungshaft gegen ihn bewilligt. Doch wer verteidigt den 33-jährigen Mann, der am 21. Dezember vier Menschen brutal umgebracht hat?

«Der Beschuldigte hat keine Verteidigung genannt, von dem oder der er vertreten werden möchte», sagt Fiona Strebel, Sprecherin der Aargauer Staatsanwaltschaft, auf Anfrage. «Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau hat deshalb Rechtsanwältin Renate Senn mit der Verteidigung beauftragt.» Senn sei eine der wenigen Anwältinnen im Kanton Aargau, die auch Fachanwältin Strafrecht ist.

Renate Senn ist Partnerin bei der Kanzlei Küng Metzler Senn Rechtsanwältinnen in Baden. Sie machte ihren Abschluss 1995 an der Universität Zürich und ist seit 1999 Inhaberin des Aargauischen Anwaltspatents.  (aargauerzeitung.ch)

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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 16.05.2016 16:34
    Highlight Highlight Respekt vor dieser Frau! Sicher kein einfacher Job. Wann kann Sie für sich sagen, einen guten Job gemacht zu haben? Was ja eigentlich jeder machen will. Nur hier, wird es wohl schwierig sein... aufpassen muss man, dass sich der Kerl nicht mittels Selbstmord aus der Affäre zieht. Der soll sein leben lang mit den Gedanken an die Tat in seinem Kopf schmorren... und glaubt mir, diese werden sehr rasch kommen. Und davor gibt es keine Flucht geben.
    • EvilBetty 17.05.2016 08:42
      Highlight Highlight Damit ihn diese Gedanken stören, bräuchte er ein Gewissen.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 17.05.2016 12:27
      Highlight Highlight Das ist so nicht korrekt. Es geht nicht darum ob er ein schlechtes Gewissen hat. Der grösste Horror findet im Kopf statt. Das weiß jeder guter Regisseur. Und wenn es nur die Wut ist, dass er gefasst worden ist und die Gedanken warum. Dann wird irgendwann Angst dazu kommen. Eindrücke aus den Befragungen und dem Prozess... das Gefängnis ist der Kopf. Da gibt's kein entrinnen 30, 40 vielleicht 60 Jahre lang! Sowas ist eine Strafe! Da wäre hängen viel zu leicht.
    • EvilBetty 17.05.2016 15:28
      Highlight Highlight Ja da gebe ich Ihnen prinzipiell
      schon Recht. Trotzdem ist es fraglich ob er seine Tat irgendwann bereut, falls ja, DANN werden die Gedanken zur Qual. Es kann aber genau so gut sein, dass er die Gedanken an seine Tat als eine Art Zufluchtsort nutzt. Es ist aber müssig darüber zu mutmassen. Der Wegfall der Selbstbestimmung ist die Strafe.
  • pamayer 16.05.2016 14:17
    Highlight Highlight Scheissjob...
  • EvilBetty 16.05.2016 14:06
    Highlight Highlight Wieso wird Name und Foto der Anwältin veröffentlicht? Am Schluss kommt noch einer der Todesstrafe-Schreier auf eine dumme Idee?!
  • koks 16.05.2016 13:58
    Highlight Highlight jetzt kommen sicher wieder die hinterwäldler, die fordern, dass dieser mensch gar keine verteidiger erhalten soll...
    ups, stehen ja schon da.
  • Bejo 16.05.2016 13:52
    Highlight Highlight Ich will damit sagen, dass solches ein l e e r l a u f ist
    • Oma Wetterwachs 16.05.2016 14:22
      Highlight Highlight Was ist ein l e e r l a u f ??
  • Thanatos 16.05.2016 13:43
    Highlight Highlight Auch dieser Mann hat einen Rechtsbeistand verdient. Egal was er gemacht hat. Wir leben schliesslich in der Schweiz. Und er wird bestimmt für lange Zeit sitzen. Da mache ich mir keine Sorgen.
    Ich bin eher froh, wenn das ganze vorbei ist. Auch für die Angehörigen und Nachbarn.
  • Topoisomerase 16.05.2016 13:34
    Highlight Highlight Ich verstehe denn Sinn dieses Beitrges nicht. Soll er zeigen, dass die Anwältin ein "Monster" verteidigt und somit auch nicht besser ist? Oder missverstehe ich hier etwas?
    • 1ofsome 16.05.2016 13:49
      Highlight Highlight Schliesse mich an!
      Wozu das Foto und die Hintergrunddaten der Anwältin!??
      Wie es im Text heisst, wurde die Anwältin von der Staatsanwaltschaft beauftragt, es steht nicht, dass sie den Auftrag wollte.
      Meiner Meinung Nach ein Bild/Blickwürdiger Journalismus...
    • chrisdea 16.05.2016 13:50
      Highlight Highlight Er ist einfach als Information gedacht. Er kriegt eine Anwältin die ihn vor Gericht verteidigt, wie es in unserem Land üblich ist.
      Mehr nicht.
    • EvilBetty 16.05.2016 14:09
      Highlight Highlight Ich gehe davon aus, dass erste Drohbriefe und -mails schon unterwegs sind...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bejo 16.05.2016 13:32
    Highlight Highlight Was will man hier noch verteidigen ?
    • ramonke 16.05.2016 13:35
      Highlight Highlight Es geht darum, dass der Rechtsstaat gewahrt wird, egal wie aussichtslos die Chancen sind.
    • Tilman Fliegel 16.05.2016 13:37
      Highlight Highlight Die rechtsstaatlichen Prinzipien: jeder hat ein Recht auf Verteidigung.
    • Fabio74 16.05.2016 17:45
      Highlight Highlight Weil jeder ein Recht auf einen Anwalt hat. Kann man nach lesen. Heisst Rechtsstaat

Sexuelle Handlungen mit geistig Behinderter (18) – Taxi-Chauffeur (61) freigesprochen

Das Bezirksgericht Bremgarten hat einen 61-Jährigen freigesprochen, dem sexuelle Handlungen mit einer Abhängigen vorgeworfen wurden. Als Grund nannte das Gericht, dass bei der Beziehung kein Abhängigkeitsverhältnis bestanden habe.

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