Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Eltern erforschen ihre Kinder wissenschaftlich – mit App der Uni Zürich

Eine App der Uni Zürich hilft Eltern die Entwicklung ihrer Babys zu beobachten: Und liefert den Forschenden interessante Daten.

Katja Fischer De Santi / ch media



FILE - In this Aug. 11, 2019, file photo an iPhone displays the apps for Facebook and Messenger in New Orleans. Facebook says the U.S. Department of Homeland Security will be violating the company's rules if agents create fake profiles to monitor the social media of foreigners seeking to enter the country. (AP Photo/Jenny Kane, File)

Die kostenlose App «kleine Weltentdecker» hilft der Wissenschaft. (Symbolbild) Bild: AP

Das erste Lächeln, das erste Wort, die ersten Schritte – nicht alle Entwicklungsschritte eines Kindes sind so einfach zu erkennen. Psychologinnen und Psychologen der Uni Zürich haben eine App entwickelt, die spielerisch dabei helfen soll, die Fortschritte der Knirpse zu erkennen und festzuhalten. Eltern erhalten dabei aktuelle, wissenschaftlich fundierte Informationen über die Kindesentwicklung und helfen zugleich der Forschung.

Die kostenlose App «kleine Weltentdecker» richtet sich an Eltern von Kinder zwischen 0 und 6 Jahren und kann über den Apple-Store oder Google Play heruntergeladen werden . Über einfache, dem Alter des Kindes angepasste Fragen können Eltern feststellen und festhalten, welche Fähigkeiten ihr Kind wann erworben hat. Zum Beispiel, ob es Spielzeug in eine Kiste räumen kann, ob es sich bei Zuruf seines Namens umdreht oder ein verstecktes Spielzeug wiederfindet.

Eltern übermitteln die anonymisierten Daten der Uni

Zu jeder Frage gibt es dabei einen Informationstext zum jeweiligen Entwicklungsprozess, der den aktuellen Stand des Wissens aus der Forschung in verständlicher Form wiedergibt. «Eltern erfahren in der App zum Beispiel, was ihr Kind für einen bestimmten Entwicklungsschritt mitbringen sollte, und sie erhalten Tipps, um Fortschritte zu fördern», erklärte Moritz Daum von der Uni Zürich gemäss der Mitteilung. Die App lässt sich zudem mit persönlichen Fotos ergänzen, die den Entwicklungsschritt illustrieren. Wer möchte, kann dieses «Tagebuch» auch per SMS, E-Mail oder Social Media mit Verwandten und Freunden teilen.

Gleichzeitig ist die App Teil eines «Citizen Science»-Projekts: Daum und sein Team wollen die anonymisierten Daten über den Verlauf der individuellen Entwicklung nutzen, um Zusammenhänge zwischen kognitiven, motorischen und sprachlichen Fähigkeiten besser zu erforschen. «Wir vermitteln den Nutzenden unser aktuelles Wissen und sie unterstützen uns umgekehrt dabei, dieses zu verfeinern und neue Erkenntnisse zu gewinnen», so Daum. (mim/aargauerzeitung.ch)

Diese super-nützlichen Apps solltest du unbedingt kennen

Schlafstörung? Von diesen Apps solltest du die Finger lassen

Play Icon

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Röschtigraben1 18.09.2019 10:11
    Highlight Highlight «Eltern erfahren in der App zum Beispiel, was ihr Kind für einen bestimmten Entwicklungsschritt mitbringen sollte, und sie erhalten Tipps, um Fortschritte zu fördern»
    Also echt jetzt, jedes Kind ist doch einzigartig. Da gibt es Kinder die laufen schon mit 10 Monaten dann gibt es welche die laufen erst mit 1.5 Jahren. Das selbe mit dem sprechen. Lasst doch die Kinder einfach machen. Jedes nach seiner Geschwindigkeit. Es sind Kinder!
  • Sarkasmusdetektor 18.09.2019 09:31
    Highlight Highlight Spielzeug in eine Kiste räumen? Das können die meisten Kinder doch auch nach 20 Jahren noch nicht.

Interview

Eine Schweizer App gegen das Virus? «Wir müssen alle am selben Strick ziehen»

Für Schweizer Smartphone-User wird «Contact Tracing» zum heissen Thema. Im Interview erklärt der App-Experte Mathias Wellig, worauf es ankommt.

Seit watson in der vergangenen Woche über das Potenzial von automatisiertem Contact Tracing per Smartphone-App berichtet hat, überschlagen sich die Ereignisse.

Im nachfolgenden Interview erklärt Ubique-Geschäftsführer Mathias Wellig, wie bei einer Contact-Tracing-App der Schutz der sensitiven User-Daten gewährleistet werden kann und geht auch auf Kritik von watson-Usern ein. Seine Antworten zeigen, dass vor einer Lancierung in der Schweiz grundlegende Fragen und technische Details zu klären sind.

Artikel lesen
Link zum Artikel