Schweiz
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Bund rechnet bei neuen Kampfjets mit Gesamtkosten von 18 Milliarden



ARCHIV - ZUR MEDIENKONFERENZ VON BUNDESRAETIN VIOLA AMHERD UEBER DIE BESCHAFFUNG DER KAMPFJETS UND DIE LUFTABWEHR STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - A Boeing F/A-18 Super Hornet fighter jet is pictured after landing during a test and evaluation day at the Swiss Army airbase, in Payerne, Switzerland, Tuesday, April 30, 2019. (KEYSTONE/Valentin Flauraud)

Eine F/A-18 Super Hornet von Boeing landet nach einem Testflug in Payerne. Bild: KEYSTONE

Das Schweizer Verteidigungsdepartement rechnet bei neuen Kampfflugzeugen mit Gesamtausgaben von 18 Milliarden Franken. Zu den geplanten Beschaffungskosten von 6 Milliarden kommen damit über die gesamte Nutzungszeit der Jets rund 12 Milliarden für den Betrieb hinzu.

Das Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) gab die Schätzung der «SonntagsZeitung» bekannt. Amtssprecher Kaj-Gunnar Sievert sagte auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, die Annahmen würden auf Erfahrungsdaten aus dem über zwanzigjährigen Betrieb der derzeit operierenden F/A-18-Kampfflugzeugflotte basieren.

«Als Faustregel dürften die über 30 Jahre aufgerechneten Betriebskosten zirka doppelt so hoch ausfallen wie die Beschaffungsausgaben», sagte der Armasuisse-Sprecher. Präzise Berechnungen seien momentan noch nicht möglich. Noch seien weder der Typ noch die Anzahl der neuen Flugzeuge bestimmt. Der Bundesrat fällt den Typenentscheid voraussichtlich Anfang 2021.

Der Bekanntgabe der Schätzung des Bundes waren Diskussionen in der Politik um die Lebenszykluskosten der Jets vorangegangen. Dabei wurden teils viel höhere Beträge als die 18 Milliarden Franken genannt. Gegner des Kaufs neuer Kampfflugzeuge bezifferten die Ausgaben bisweilen auf gegen 24 Milliarden Franken. Sie beriefen sich teils auf Berechnungen von Behörden in Deutschland und Kanada.

ARCHIV - ZUR MEDIENKONFERENZ VON BUNDESRAETIN VIOLA AMHERD UEBER DIE BESCHAFFUNG DER KAMPFJETS UND DIE LUFTABWEHR STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Der Eurofighter Typhoon der Deutschen Luftwaffe startet am Dienstag, 25. November auf dem Flugplatz Emmen zu einem Testflug. Der Typhoon ist mit zwei weiteren Herstellern von Kampfjets im Evaluierungsverfahren der Schweizer Luftwaffe als Ersatz fuer den Tiger F 5. (KEYSTONE/Sigi Tischler)

Ein Eurofighter Typhoon der deutschen Luftwaffe startet zum Testflug in Emmen. Bild: KEYSTONE

Volk stimmt Ende September ab

Bundesrat und Parlament wollen ab 2025 für sechs Milliarden Franken neue Kampfjets beschaffen. Diese sollen die bestehende Flotte aus F/A-18- und Tiger-Jets ablösen. Weil die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA), die SP und die Grünen das Referendum ergriffen haben, stimmt das Volk am 27. September 2020 über die Vorlage ab.

Nicht abgestimmt wird über den Flugzeugtyp und die Anzahl der Jets von 36 oder 40 Fliegern. Derzeit ist die zweite Offertrunde im Gang. Vier Hersteller hatten sich im vergangenen Frühsommer mit ihren Maschinen der Erprobung im Schweizer Luftraum gestellt.

Im Rennen sind das Tarnkappenflugzeug F-35 von Lockheed Martin, der F/A-18 Super Hornet von Boeing, der Rafale des französischen Herstellers Dassault und das Airbus-Flugzeug Eurofighter aus Deutschland. (sda)

Welcher Kampfjet soll's denn sein?

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    Alle Leser-Kommentare
  • Rethinking 01.06.2020 17:51
    Highlight Highlight Die Masche ist doch immer wieder dieselbe:

    Vor der Abstimmung werden Zahlen publiziert die dann schliesslich haushoch überschritten werden...

    Hat der Bund jemals sein Budget bei solchen Projekten eingehalten?
  • P1erre991 01.06.2020 17:18
    Highlight Highlight Einige Schweizer Politiker sind größenwahnsinnige Spinner wenn sie glauben dass das Volk das zulässt 18 Milliarden für ein paar Flieger!
  • Lienat 01.06.2020 12:51
    Highlight Highlight Es ist in soziologischer Sicht schon interessant, wie die finanzielle Situation der Schweiz je nach Thema anders beurteilt wird. Wenn es um Soziale Wohlfahrt, das Asylwesen oder Entwicklungshilfe geht, heisst es von Links jeweils, dass sich die reiche Schweiz das doch problemlos leisten kann, während von rechts ordentlich auf die Sparbremse gedrückt wird. Geht es hingegen um die Armee, können die Ausgaben für die rechte Ecke gar nicht hoch genug sein, während Links über leere Kassen jammert. Könnt Ihr Euch bitte mal entscheiden, ob wir jetzt reich sind oder nicht?
    • The Destiny // Team Telegram 01.06.2020 16:06
      Highlight Highlight Cooler Kommentar, aber du bist hier auf watson.ch da sollte es klar sein wann die Kasse leer ist.
  • Berner_in 01.06.2020 08:53
    Highlight Highlight Mir scheint für Luftpolizeidienste brauchts genau so wenig eine F-35, wie einen Leopard Panzer für Radarkontrollen.
    • M.ax 01.06.2020 18:56
      Highlight Highlight Für die Luftpolizeidienste würde ich umgebaute Pilatusporter (CH-Flugzeug) umbauen und zudem noch ein paar Kampfdrohnen (MQ-9 Reaper ) dazu kaufen. Zudem transportierbare Boden-Luftraketen. Das sollte reichen und spart unendlich viel Geld.
  • Schneider Alex 01.06.2020 06:18
    Highlight Highlight Der Schutz vor illegaler Einwanderung in die CH ist wegen mangelndem Grenzschutzpersonal nur sehr eingeschränkt möglich. Da wäre doch ein unterstützender Einsatz unserer Armee sinnvoll. Wenn ich hingegen von der Begeisterung lese, welche die periodisch veranstalteten Flugschauen in der CH erzeugen, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Mehrheit der Bevölkerung eine gut aufgegleiste Kampfjet-Beschaffung ablehnen würde. Das emotionale Element siegt überlegen über die Vernunft, welche sagt: Nutzen/Kosten-Verhältnis: zu tief; Lärm, Energieverbrauch und Umweltbelastung: zu hoch -Absturzgefahr.


  • Ueli der Knecht 01.06.2020 02:26
    Highlight Highlight Ich glaube, die Betonköpfe wollen einfach mal 18 Milliarden der US-Regierung in Arsch schoppen, damit sie uns mögen.

    Im Grunde genommen müsste jede Waffen-Beschaffung aus den USA schon wegen der schweizer Neutralitätspflichten ausgeschlossen werden, weil man dort keine Waffen, und schon gar keine Kampfjets vom Hersteller kaufen kann, sondern nur von der US-Regierung, resp. der Defense Security Cooperation Agency (https://dsca.mil/programs/foreign-military-sales-fms).

    Die Schweiz unterwirft sich mit den bereits vorhandenen US-Kampjets dem Diktat der US-Aussenpolitik.

    Neutral ginge anders.
    • 7immi 01.06.2020 15:53
      Highlight Highlight @Ueli
      Der Typenentscheid ist noch nicht gefallen. Rafale und Eurofighter sind keine amerikanische Flugzeuge.
      Betreffend derzeitiger Flotte ist es so, dass die FA18 von der Schweiz stetig weiterentwickelt wurde. So ist sie deutlich wendiger als die Ursprungsversion. Auch viele Ersatzteile dürfen selber hergestellt werden (RUAG). Der Einfluss der Amis ist also ziemlich gering. Da habe ich bei anderen Dingenwie Microsoftrechner in den Verwaltungen mehr Bedenken...
  • Lienat 01.06.2020 00:01
    Highlight Highlight Rechnen wir mal: 18 Milliarden Gesamtkosten auf eine Betriebsdauer von 20 Jahren abgewälzt gibt im Schnitt 900 Mio jährlich. Das sind 15% der jährlichen Sicherheitsausgaben der Schweiz. Ich bin zwar auch kein Freund der Rüstungsausgaben, aber das Stimmvolk hat sich widerholt klar für eine Armee ausgesprochen. Und zu einer Armee gehört auch eine zeitgemässe Luftwaffe. Man kann meinetwegen darüber diskutieren, ob das Budget insgesamt angemessen ist. Aber wegen 15% der Ausgaben einen der Grundpfeiler der Armee in Frage zu stellen, ist irgendwie am Thema vorbei debatiert.
  • 7immi 31.05.2020 21:50
    Highlight Highlight Wir entscheiden nicht darüber, ob wir dieses Geld ausgeben möchten, sondern wohin es fliesst. Outsourcing bedeutet ebenfalls Kosten, denn auch ein Nachbarland muss zusätzliche Flugzeuge kaufen und diese betreiben, und das macht man nicht gratis. Wir entscheiden, ob wir mit eigenen Mitteln unseren Pflichten nachkommen oder diese Aufgabe einem anderen Land übertragen. Denn Flieger braucht es, entweder eigene oder fremde...
    • Sharkdiver 01.06.2020 07:57
      Highlight Highlight Frage mich was die 200 Blitzer denken? Dass auslagern gratis ist?
    • Neruda 01.06.2020 08:21
      Highlight Highlight Selber Schuld haut man den günstigsten Flieger im Betrieb und Ankauf raus (Gripen). Diese Luxuslösung unterstütze ich nicht. Vor allem die F35 ist ein Witz. Wenn ich das schon lese, wie die Militärgeilen heiss sind drauf auf diess, dabei ist sie einfach unnütz bei unserem Gelände. Da wurde bei der Entwicklung auf Tarnfähigkeit und nicht auf Wendigkeit geschaut.
    • Sharkdiver 01.06.2020 09:33
      Highlight Highlight Neruda da bin ich voll bei dir. Ich verstehe nur die Blitzer 7immi nicht. Er weist doch lediglich darauf hin, dass auslagern auch Kosten verursacht, und wahrscheinlich gar nicht so wenige. Zudem geht klar ein Stück Souveränität verlohten. Ob das ein Problem ist oder nicht sei dahin gestellt. Wenn man das Krisenmanagement während der Koronakriese dann möchte ich bei einem gravierenden gesamteuropäischen Desaster nicht von D oder F abhängig sein. Italien so oder so nicht, bleibt nur noch Östereich ob sie dann in der Lage wären 🤷
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flexon 31.05.2020 20:54
    Highlight Highlight Ein kriminell dummes Vorhaben. 18 Milliarden bitte dort investieren, wo sie einen Nutzen haben, dort wo der Multiplikator am grössten ist: in der Bildung. Verstehe nicht, dass das überhauot zur Debatte steht.

    • AndOne 01.06.2020 00:27
      Highlight Highlight Wir haben genug Bildungsmöglichkeiten und trotzdem sind die Leute dumm wie Brot!
    • Flexon 01.06.2020 09:12
      Highlight Highlight @AndOne
      Es gibt nie genug Bildungsmöglichkeiten. Unsere Bildung und unser Know-how ist immer ein Kompromiss. Und nein, die Leute sind nicht dumm wie Brot. Aber es geht noch e weneli mehr.
    • ursus3000 01.06.2020 10:25
      Highlight Highlight @ AndOne Wenn ich Deinen Kommentar lese , so muss ich Dir zustimmen . Aber bei den meisten Leuten die ich kenne sind es nicht .
  • Posersalami 31.05.2020 19:40
    Highlight Highlight Der Unterschied zur Neat liegt darin begründet, dass die Neat einen volkswirtschaftlichen Nuten hat. Würde sie nur kosten, hàtten wir die nie gebaut. Die Jets hingegen kosten nur und leisten keinen Beitrag zu irgendwas. Den Luftpolizeidienst können wir viel billiger in Frankreich, Italien oder Deutschland buchen.
    • Telomerase 31.05.2020 21:18
      Highlight Highlight Ja genau, ich will genau von den Nachbaren abhängig sein, die uns nicht mal Schutzmasken liefern wollten.
    • 7immi 31.05.2020 21:36
      Highlight Highlight @posersalami
      Die Feuerwehr in deinem Dorf kostet auch nur und rentiert nicht. Sofort einstellen...
    • Froggr 31.05.2020 21:53
      Highlight Highlight Ja genau. Deutschland, das sich durch Ölpipelines von Russland abhängig macht. Italien, das nichtmal Brücken bauen kann und Frankreich, das droht im Chaos zu versinken. Eine schlechte Idee. Selbst machen ist das Beste.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheKen 31.05.2020 19:23
    Highlight Highlight Vor der Krise hätte ich ja gesagt. Aber angesichts der jetzigen Herausforderungen scheinen mir Ausgaben ins Militär ziemlich unnötig, letzte Priorität. Das Geld ist anderswo dringender nötig.
    • 7immi 01.06.2020 13:44
      Highlight Highlight @luegelose
      Stimmt, das Militär hat ja nichts gebracht?

      Die Krise hat eindrücklich gezeigt, dass Beschaffen erst im Ereignisfall nicht geht, dass Verträge und Abkommen wertlos sind, wenn sich niemand daran hält, dass alles verdammt schnell gehen kann. Man sollte nicht bei der Reserve des Bundes (=Militär) sparen...
    • Pafeld 01.06.2020 16:30
      Highlight Highlight @7immi
      Mit der Einstellung können wir noch zig weitere Milliarden verbraten um uns verhältnismässigfrei auf jedwedes mögliche Bedrohungsszenario vorzubereiten. Warum genau die Phantasie beim Militär enden soll, müsstest du erläutern.
      Wenn Flugzeuge entsprechend eines wahrscheinlichen Bedrohungsszenarios/Luftpolizeidienst evaluiert werden würden, würde ich dessen Beschaffung sogar unterstützen. Die Berücksichtigung eines offensichtlich ungeeigneten F35 zeigt aber, dass es in erster Linie einmal mehr um die Befriedigung irgendwelcher Lausbubenträume geht. Und dafür gibt es keinen Blankocheck.
    • 7immi 01.06.2020 22:36
      Highlight Highlight @pafeld
      Nein. Die SiK legt fest, welche Bedrohungsszenarien die Armee abdecken muss. Die Armee kann da nicht mitreden.
      Die F35 diente als Benchmark, damit man etwas zum Vergleichen hat (Der Vergleich mit der FA18 wäre etwas unsinnig, da veraltet). Die F35 wird sicher nicht beschafft. Unterstelle der Armee also nicht einfach mal etwas, ohne dich informiert zu haben. Somit kannst du es ja problemlos unterstützen, denn die Flugzeuge werden aufgrund eines wahrscheinlichen Szenarios evaluiert.
  • Schlingel 31.05.2020 19:00
    Highlight Highlight Tja, das Schweizer Stimmvolk ist selbst schuld. Man hätte mit dem Gripen eine genügend gute und günstige Chance gehabt, die Luftwaffe zu erneuern. Doch die Medien wurden von der Konkurrenz bezahlt und das Stimmvolk schenkte den Anti-Gripen Berichten glauben. Jetzt wird halt alles teurer.
    • Negan 83 31.05.2020 21:33
      Highlight Highlight Schwachsinn. Ein Jet der zu derzeit nur auf dem Papier existierte. Konnte ja nur abgelehnt werden. Zudem hätte man sich von vorne herein für den Rafale entscheiden sollen. Wäre dies so gewesen. Müsste man jetzt nicht erneut darüber Diskutieren!
    • 7immi 31.05.2020 21:46
      Highlight Highlight @negan
      FASCH! Die neue Version war noch nicht da, das Risiko war aber überschaubar, da sich die alte Version bewährte. Das ist etwa so, als würdest du bezweifeln, dass VW einen neuen Golf bauen könnte.
      Für den Rafale? Dann wäre dieses Flugzeug als "Goldflugzeug betitelt worden. Egal was man entschieden hätte, die Medien hättens entsprechend interpretiert.
    • Pafeld 01.06.2020 05:32
      Highlight Highlight Den Gripen, den wir damals hätten bekommen sollen, ist noch immer nicht in Serienproduktion, sprich noch immer ein Papierflugi. Weshalb er in der aktuellen Evaluation nicht einmal mehr berücksichtigt wurde. Heute den Gripen als verpatzte Chance zu sehen, benötigt schon ein sehr grosses Mass an Realitätsverweigerung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Woichbinistvorne 31.05.2020 18:37
    Highlight Highlight Die Schweiz ist so ca. 330km lang und ca. 220km breit. Fragen an die (selbsternannten) Experten:
    - Kann man irgend eins der zur Auswahl stehenden Flugis eigentlich auf die Maximalgeschwidigkeit bringen, ohne den schweizer Luftraum zu verlassen?

    Die Flugis erscheinen mir für die kleine Schweiz überdimensioniert. Wenn der Bund die unbedingt kaufen will, dann müsste ein Flugzeugträger für den Sempachersee auch drin liegen.
    • Telomerase 31.05.2020 21:20
      Highlight Highlight Dieses Argument ist schon ziemlich abgelutscht. Die Erkennung eines gegnerischen Fliegers läuft über die Landesgrenzen hinaus. Man hat genug Zeit um zu reagieren.
    • ursus3000 01.06.2020 10:31
      Highlight Highlight @ Telomerase Und wie reagieren ? Wurde jemals jemand abgeschossen ? Oder einen Überschallknall produzieren und Pressemitteilungen herausgeben , wegen Hot Mission ? Das machen sie erst seit sie einen neuen Flieger wollen . Und bevor die Ausbildung nicht besser ist sollen sie die alten in den Berg fliegen
  • Unicron 31.05.2020 18:21
    Highlight Highlight Das wär ja ein Drittel der angefallenen Corona Kosten welche wir über die nächsten 30 Jahre a bezahlen sollen... Hmmm, ich hätte da eine Idee...?
  • Payaso 31.05.2020 17:01
    Highlight Highlight Italienische Verhältnisse im VBS!
    Einfach mal Geld ausgeben das man gar nicht hat.
    Am besten noch das der anderen.
    Benutzer Bild
    • ghawdex 31.05.2020 18:58
      Highlight Highlight Eine etwas seltsame Logik. Natürlich haben sie (die Armee) das Geld nicht. Darum müssen sie auch mit einem Budget darlegen warum sie (mehr) Geld benötigen.
      Und ja sie nehmen das Geld von anderen, von uns. Da es unseres ist dürfen wir auch ein wenig mitreden.
    • Ökonometriker 01.06.2020 09:49
      Highlight Highlight @Keulenspiegel: 18 Mia. über 30 Jahre sind 600 Mio. pro Jahr (de facto ein bisschen ein bisschen weniger, wegen Negativzinsen). Finanziell kann sich die Armee diese Flieger also schon leisten.

      Dass der Bund dies über einen Kredit finanzieren muss, liegt daran, dass man keine Steuergelder auf Vorrat in die Departemente investiert. Wenn in einem Departementn strukturelle Überschüsse anfallen, wird dessen Budget gekürzt. Sonst müsste jedes Departement ja noch einen eigenen Investment-Arm betreiben...
    • Payaso 02.06.2020 06:42
      Highlight Highlight An alle die hier in diesem Thread ein bisschen Zahlen beigen wollen, nur um etwas schön zu reden:
      Was zur Hölle ist den an der Aussage der Armasuisse von wegen "eine präzise Berechnung ist zur Zeit nicht möglich" nicht verständlich?
      Fakt ist dass das VBS Tranchenweise das Militärbudget um 1,5% erhöhen will, um es so am Volk vorbei zu schmuggeln und es so für dumm zu verkaufen. Geld das de facto gar nicht vorhanden ist!
      Das funktioniert ja wie man hier bei vielen sieht wunderbar.

      http://www.srf.ch/news/schweiz/grosse-modernisierung-amherd-will-armee-budget-auf-fast-6-milliarden-aufstocken

  • easy skanking 31.05.2020 16:56
    Highlight Highlight statt 18mrd für nutzlose staubfänger auszugeben, könnte man(n) die ahv bitzeli sanieren. oder über das bedingungslose grundeinkommen nachdenken. oder gleich jedem ch bürger ca. 2200.- überweisen. oder die schweiz klimafreundlich machen. oder die pflege-, gastro-, pädagogischen berufe, etcetera finanzieren.
    alles wäre schlauer als das.
    • Martel 31.05.2020 21:11
      Highlight Highlight Deine Vorschläge sind alle sinnvoll, bis auf das Grundeinkommen. Es wurde zum Glück hochaus abgelehnt (das würde es auch bei einer zweiten Abstimmung), also kommt endlich damit klar, dass die Idee Humbug ist und nicht kommen wird.
    • Negan 83 02.06.2020 00:50
      Highlight Highlight Und Trotzdem wird das Grundeinkommen in naher Zukunft kommen!🤷‍♂️
  • malu 64 31.05.2020 16:29
    Highlight Highlight Schade für das Geld! Prestige für unser Miniland. Mit Vollgas in 8 Minuten über die Schweiz, für den Fall, dass uns Frankreich, Italien, Deutschland, Österreich oder gar das gemeingefährliche Lichtenstein angreift. Hurra, mit diesen Vögeln retten wir die Schweiz. Ein Teil dieser Milliarden sollte besser für reale Bedrohungen eingesetzt werden. Wie Schutz gegen Naturkatastrophen, Cyberattacken und Pandemien.
    • The Destiny // Team Telegram 31.05.2020 17:45
      Highlight Highlight Weil das Outsourcing dieser Arbeit ja soooviel günstiger ist.
      (mal abgesehen von der neuen Abhängigkeit und Souveränitätsverlust)
    • ursus3000 01.06.2020 10:32
      Highlight Highlight @ The Destiny // Team Telegram Arbeit ?
    • The Destiny // Team Telegram 01.06.2020 16:11
      Highlight Highlight @ursus, Luftpolizei etc.

      "Wir haben genug Bildungsmöglichkeiten und trotzdem sind die Leute dumm wie Brot!"
  • Saul_Goodman 31.05.2020 16:12
    Highlight Highlight Corona reisst ein 30 milliarden loch in die staatskasse, von einer depression, steuererhöhung, gewaltigen sparprogrammen etc. ist die rede und wir diskutieren ernsthaft noch ob wir ein paar fliegerli für 18 milliarden brauchen?!
    • ghawdex 31.05.2020 19:03
      Highlight Highlight Klar brauchen wir die. Wer hätte vor 4 Monaten gedacht das die Schweizer nach Millionen Masken schreien würden.
    • Andi Weibel 01.06.2020 00:50
      Highlight Highlight Ja, wer hätte gedacht, dass es in der Schweiz je zu einer Pandemie kommen könnte...?

      Spoiler: In der Risikoanalyse des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz von 2015 war eine Pandemie als die grösste Gefahr für die Sicherheit der Schweiz aufgeführt. Das VBS hat das ignoriert und sich stattdessen auf die Beschaffung von Kampfjets konzentriert.
    • ghawdex 01.06.2020 06:37
      Highlight Highlight Ignoriert? Der Bund hatte Masken, zuwenige und abgelaufen einverstanden. Aber er hatte.

      Hatte die Bevölkerung diese in ihrem persönlichen Notvorrat obwohl das auch schon länger Empfohlen wurde?

      Wie es kommen kann wenn man kurzfristig Material beschaffen will und muss haben wir nun auch erlebt. Und wenn man an zusätzliches Material kommt (zB Beatmungsgeräte) benötigt man auch noch das nötige geschulte Personal. Das auch einfach so von der Migros Clubschule kommt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PsychoP 31.05.2020 16:02
    Highlight Highlight Da waren ein paar von der Armasuisse wohl noch bei den Dragonern dabei, denn die wissen noch wie man das Pferd vom Schwanz her aufzäumt.
    Nun versuchen sie noch vor der Abstimmung ein bisschen das Budget zu beschönigen um die Akzeptanz der Beschaffung beim Volk zu erhöhen.
    Schlussendlich kostet es dann wie immer um ein Vielfaches mehr (siehe NEAT etc.).
    Zitat Armasuisse: "Präzise Berechnungen seien momentan noch nicht möglich".
    Aber die Militärköpfe möchten einen Blankocheck und wollen dies durch die Erhöhung des jährlichen Militärbudgets um 1.5% erreichen.
    Zuerst kommt aber mal das Referendum!
    Benutzer Bild
  • GoldjungeKrater 31.05.2020 15:47
    Highlight Highlight F35 🥰
    • Knut Knallmann 31.05.2020 15:59
      Highlight Highlight Wohl eher 🤮
    • PsychoP 31.05.2020 16:15
      Highlight Highlight Deine Witze sind wie Züge!
      Kommen einfach nicht immer an.
    • ujay 31.05.2020 18:21
      Highlight Highlight @Goldjunge: Warum nicht gleich die P16😂😂😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • MaPhiA 31.05.2020 15:30
    Highlight Highlight es wird wieder einmal mehr sehr optimistisch gerechnet, mit den 30 jahren betriebsdauer und den 12 mrd unterhaltskosten... es verkauft sich den steuerzahlern halt besser...
  • Meierli 31.05.2020 15:17
    Highlight Highlight Sorry ihr Parlamentarier in Bern und Flugifans, 2020 ist definitiv das falsche Jahr um 18 Milliarden für ein Kampfflugzeug auszugeben. Wartet bitte erst ein paar Jahre.
    • Schlingel 31.05.2020 18:56
      Highlight Highlight Paar Jahre warten bedeutet, die verlateten Jets für viel Geld aufzurüsten um ihre Lebensdauer noch ein wenig zu verlängern, oder die komplette Luftwaffe zu grounden. Neue Kampfjets zu beschaffen ist zukunftsorientierter und auf lange Sicht günstiger als die Aufrüstung der alten Maschinen. Die alten Jets werden nicht ersetzt, weil man neues Spielzeug will, sondern weil ihre Lebensdauer abgelaufen ist.
    • ghawdex 31.05.2020 19:18
      Highlight Highlight 18Mia sind die Gesamtkosten über 20-30 Jahre. Ab 2025 (fündundzwanzig!) möcht der Bund für 6Mia neue Flugzeug kaufen. Darauf kommen noch die Kosten für 30 Jahre Betrieb.
      Bis 2025 sind die jetzigen wieder 5 Jahre älter und könnten bereits den 28. Geburtstags feiern.
    • Froggr 31.05.2020 21:52
      Highlight Highlight Je früher desto besser. Das war so budgetiert und wird sowieso geschehen müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maria R. 31.05.2020 15:13
    Highlight Highlight Die Probleme kommen nicht per feindlichen Flugzeugen.

    Daher genügen die F18 noch lange.

    Die schwerwiegendsten Probleme lauern im IT-Bereich.

    Nicht zu erwähnen sind die gar nicht so kleinen wirtschaftlichen Probleme, denen wir gerade jetzt gegenüber stehen.
    • ands 31.05.2020 17:26
      Highlight Highlight Der Weiterbetrieb der bestehenden Flotte wird immer teurer. Die Luftwaffe rechnet mit Kosten von 1.25 Milliarden um die Jets für 7000 Flugstunden zu zertifizieren (bisher sind es 6000). Diese Zahl beinhaltet die Betriebskosten für diese 1000 Flugstunden noch nicht.
  • Turicum04 31.05.2020 15:11
    Highlight Highlight Nur Ewiggestrige wollen einen Kampfjet! Es gibt keine Kriege und somit auch nichts zu verteidigen. Diese 18 Mrd. kann man besser investieren: und zwar in eine humanere Migrationspolitik! Geflüchtete haben das Geld mehr als verdient.
    • Forest 31.05.2020 15:59
      Highlight Highlight Wozu brauchen wir dann eine Armee? kostet auch mehr als sie Nutzen bringt
    • ghawdex 31.05.2020 16:30
      Highlight Highlight "Es gibt keine Kriege" Dann gibt es auch keine Geflüchteten die das Geld besser brauchen könnten.
    • Selbstverantwortin 31.05.2020 16:38
      Highlight Highlight Welcome to reality: doch es gibt jede Menge Kriege und nicht alle sind unendlich weit weg.
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_der_andauernden_Kriege_und_Konflikte
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans Jürg 31.05.2020 14:58
    Highlight Highlight Für luftpolizeiliche Massnahmen und um Verletzungen des Luftraums der Schweiz zu kontrollieren, braucht es keine supertreure Hightech-Jets.

    Und um im Krieg gegen einen Agressor die Lufthohheit zu verteidigen nützen die superteuren Hightech-Jets auch nicht sonderlich. Sie würden wohl sehr schnell - noch am Boden - zerstört werden.

    Das Geld könnte man besser und vernünftiger einsetzen, vor allem jetzt, wo wir wegen Corona andere Probleme zu lösen haben.
    • RandomNicknameGenerator 31.05.2020 15:11
      Highlight Highlight "Für luftpolizeiliche Massnahmen und um Verletzungen des Luftraums der Schweiz zu kontrollieren, braucht es keine supertreure Hightech-Jets."

      Ich kenne mich nicht aus in der Materie. Wie könnte man das ohne Jets machen?
    • ands 31.05.2020 17:20
      Highlight Highlight Genau für die Luftpolizei braucht es leistungsstarke Jets. Man muss das andere Flugzeug schnell erreichen. Und dies in allen drei Dimensionen. Deshalb sind Geschwindigkeit und Steigrate entscheidend.
    • Beat Stocker 31.05.2020 18:07
      Highlight Highlight Mit solchen Argumenten wurden auch unsere GOPS und Zivilschutzanlagen 'zu Tode gespart'.
      Ein Jet für luftpolizeiliche Massnahmen muss sowohl schnell als auch bewaffnet sein, was man heute nicht zum Vorzugspreis erhält. Statt Militärausgaben zu verhindern wäre die Forderung nach besserer Überwachung/Kontrolle wesentlich sinnvoller und könnte auch das verlorene Vertrauen (in Staatsbetriebe) wieder herstellen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hitsch 31.05.2020 14:50
    Highlight Highlight Wahrscheinlich würde, für die kleine Schweiz, eine F-16V längst reichen. Aber es ist, (wie immer) viel cooler mit einer F-35A durch die Gegend zu "kurfen" ....
    • ands 31.05.2020 17:18
      Highlight Highlight Würde es reichen, hätte der Hersteller sicherlich eine Offerte eingereicht.
    • 7immi 31.05.2020 21:43
      Highlight Highlight @hitsch
      die f35 war nur ein Benchmark und ist ein schlechtes Extrembeispiel (Wie damals der Gripen als Billigflugzeug betitelt wurde, nimmt man nun die f35 als Goldflugzeug her). Dabei hat man damit nur eienen Vergleich zu den anderen Bewerbern schaffen wollen.

Kunstflieger kracht in St.Moritz in Kamera – Teamleader angeklagt

Die Schweizer Militärjustiz hat nach einer Kollision eines PC-7-Flugzeugs mit einer Seilbahnkamera in St. Moritz im Jahr 2017 Anklage gegen den früheren Team-Leiter der Kunstflugstaffel erhoben. Das Strafverfahren gegen den Piloten des Flugzeugs wurde eingestellt.

Dem Team-Leiter werden Missbrauch und Verschleuderung von Material, Störung von Betrieben, die der Allgemeinheit dienen sowie Nichtbefolgung von Dienstvorschriften vorgeworfen, wie die Militärjustiz am Freitag mitteilte. Für den …

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