Schweiz
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Mit Panzern in die Primarschule: Armeeausflug kurzfristig gestoppt



Die Schweizer Armee hat eine für Donnerstag geplante Spritztour mit vier Panzern für Primarschüler an eine Schule im Kanton Zürich kurzfristig gestoppt. Bei dem Besuch in Hombrechtikon wollte sich die Armee der Öffentlichkeit präsentieren.

Der bereits bis ins Detail geplante Anlass sei dann aber im Verlauf des Vortags durch den zuständigen Kommandanten kurzfristig abgesagt worden, sagte ein Armeesprecher der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Donnerstag. Er bestätigte entsprechende Informationen des Medienportals «20 Minuten».

Ein Schuetzenpanzer M113 am 4. Juni 2003 in voller Fahrt bei Frauenfeld. (KEYSTONE/Gaetan Bally) === ,  ===

Mit solchen M113-Schützenpanzern wollte die Armee die Primarschüler besuchen. Bild: KEYSTONE

Als Gründe für die Absage nannte der Sprecher unter anderem unnötige Emissionen, technische Probleme und wichtigere Ausbildungsverpflichten des zuständigen Offiziers. Der Kommandant habe am Vortag bei der täglichen Lagebeurteilung entschieden, auf den Anlass zu verzichten. «20 Minuten» hatte zuvor bei der Armee nach Sinn und Zweck des Anlasses nachgefragt.

Der geplante Ausflug des mechanisierten Brigade-Stabsbataillons 11 aus Chur an die Gemeinde am Zürichsee ging dem Bericht zufolge auf eine Initiative aus der Elternschaft zurück. Den Kindern sollten Material und Waffen präsentiert werden. Danach wollte die Armee die Fünftklässler in den Panzern auf eine Rundfahrt mitnehmen. (sda)

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