Schweiz
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ZUM ZIVILDIENST TAETIGKEITSBEREICH “SCHULWESEN” STELLEN WIR IHNEN HEUTE, MITTWOCH, 25. JANUAR 2017, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- An alternative civilian service employee pictured helping pupils with their lunches at a school in Kehrsatz, Canton of Berne, Switzerland, on December 9, 2016. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Zivildienstleistender bei seiner Arbeit (Archivbild). Bild: KEYSTONE

Rückläufige Zahl der Zivi-Zulassungen – kleiner Erfolg für Bundesrat



Im ersten Halbjahr 2019 haben 3317 Dienstpflichtige ein Gesuch für den Zivildienst gestellt. Das sind 2.3 Prozent weniger als in der entsprechenden Vorjahresperiode. Offiziell werden keine Gründe für die Abnahme genannt. Der Trend dürfte aber anhalten.

Gemäss den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen des Bundesamts für Zivildienst stellte über die Hälfte der neu Zugelassenen ihr Gesuch vor Beginn der Rekrutenschule, ein weiteres Drittel wollte nach bestandener RS in den Zivildienst wechseln, 14 Prozent dazwischen.

Die Zulassungszahlen unterliegen laut den Behörden erfahrungsgemäss Schwankungen. Tendenzen seien erst über einen längerfristigen Betrachtungszeitraum erkennbar. Dennoch dürfte der abnehmende Trend anhalten. Dies ist politisch so gewollt.

Armee mit Personalmangel

Der Bundesrat will den Zivildienst weniger attraktiv machen, damit wieder mehr Personen Militärdienst leisten. Die Armee kann nach eigenen Angaben wegen Personalmangels nicht die volle Leistung erbringen.

Das grösste Problem ist gemäss einem Bericht der Zivildienst. Auswirkungen auf den Armeebestand haben die seit Jahren hohe Zahl der Zulassungen und der Wechsel nach der Rekrutenschule sowie die Wechsel von Fachspezialisten und Armeekadern zum Zivildienst.

Nach Berechnung des Bundesamts für Zivildienst dürften die Diensttage von aktuell rund 1.7 Millionen auf 1.3 Millionen im Jahr 2030 sinken, wenn die bundesrätlichen Pläne für die Reduktion der Zulassungen in Kraft treten. Die Vorlage zur Revision des Zivildienstgesetzes kommt voraussichtlich in der Herbstsession in den Ständerat. (mim/sda)

Für diejenigen, die anstatt Zivil- den Militärdienst leisten müssen:

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 12.07.2019 06:18
    Highlight Highlight Zivildienst soll unattraktiver werden?

    Ja will man denn noch mehr unwillige und unmotivierte Soldaten in der Armee? Welcher Vorgesetzte im Militär will sich gerne wochenlang mit Leuten abgeben, die ständig passiven Widerstand leisten?
  • Matungus Jones 11.07.2019 19:46
    Highlight Highlight Also der Fünftklässler, der mich (Zivi im Einsatz) heute umarmt hat, und mir gesagt dass er mich gerne hat, ist mir für mich als Mensch tausendmal wertvoller als jede Schiessübung, jeder Marsch in Kampfmontur je sein könnte. Aber der werte Bundesrat sähe mich lieber im Häuserkampf. Die Mentalität unserer Regierung ist in dieser Hinsicht so zeitgemäss wie das Kriegsmaterial unserer Armee.
  • no-Name 11.07.2019 17:56
    Highlight Highlight Also verhindern, dass Dienstleistende dort eingesetzt werden wo die ganze Bevölkerung einen Nutzen zieht (Spital, Behinderten-, Alters- und Pflegeheim. Rotkreuzläden, Internationale Hilfseinsätze usw) um sie dort einzusetzen wo Millionen ausgegeben werden ohne das jemand was davon hat ist ein Erfolg??

    OK?!?
  • Scrj1945 11.07.2019 17:49
    Highlight Highlight Meins haben sie bewilligt. Und ich finde jeden moment im zivi den hammer. Nicht wie im militär
  • Jerry Cad 11.07.2019 17:18
    Highlight Highlight Das «Problem» ist ja weniger der Zivildienst, sondern einfach dass die Armee bescheuert ist.

    Immerhin ist die Drohung des Wechsels in den Zivildienst eine recht erfolgreiche Art der Interessendurchsetzung als AdA.
  • TheManoure 11.07.2019 17:04
    Highlight Highlight Bin ja mal gespannt, ob weniger Zivildienstler mehr Soldaten bedeutet, oder ob dann einfach mehr UT sind...Viele vergessen, dass Zivildienstler einen von der Verfassung vorgesehenen Dienst für die Gesellschaft leisten. Wenns denen zu bunt wird gibts in Zukunft wohl direkt einen Arzttermin und keinen Wechsel in den Zivilen Dienst.
  • olmabrotwurschtmitbürli aka Pink Flauder 11.07.2019 16:25
    Highlight Highlight Das mit dem Personalmangel in der Armee ist doch Quatsch.

    Die wissen nicht, was sie mit den vorhandenen Leuten anstellen sollen. Und in Tat und Wahrheit geben die sich ziemlich Mühe Leute vom Militär fernzuhalten.
  • Thrasher 11.07.2019 16:09
    Highlight Highlight Warum soll das ein Erfolg sein? Der Zivildienst leistet deutlich nützlichere Arbeit als die Armee.
  • DailyGuy 11.07.2019 15:38
    Highlight Highlight So lange es so viele Leerläufe bei der Armee gibt, sollte man diese zuerst angehen, bevor man von Personalmangel spricht. Wenn ich die Geschichten von Arbeitskollegen und Freunden höre muss ich mir ja an den Kopf fassen.

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