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Überflieger Roger Köppel im Interview: «Das Übergewicht von Mitte-links im Bundeshaus ist Geschichte»

18.10.2015, 21:0519.10.2015, 06:19
Roger Köppel an der SVP-Wahlfeier in Illnau-Effretikon.<br data-editable="remove">
Roger Köppel an der SVP-Wahlfeier in Illnau-Effretikon.
Bild: screenshot/srf

Man kann ihn getrost als Sieger des Tages bezeichnen: Der Neuling Roger Köppel wird im Kanton Zürich mit über 170'000 Stimmen in den Nationalrat gewählt. So viele Stimmen hat noch nie jemand geholt. Köppel bricht den Rekord von Natalie Rickli aus dem Jahr 2011.

«Es kann nicht sein, dass Kleinstparteien im Bundesrat vertreten sind.»
Roger Köppel

In einem Interview auf SRF nimmt Köppel zum ersten Mal Stellung zu seinem Glanzresultat. «Ich bin selber überrascht. Ich habe nie zu denen gehört, die dachten, ich sei automatisch gewählt», sagt Köppel. «Ich stehe mit grossem Respekt vor so einem Resultat.»

«Es ist ein guter Tag für die Schweiz», sagt der neugewählte SVP-Nationalrat zum Gesamtsieg seiner Partei. «Die SVP setzt sich am konsequentesten für die Schweiz ein.» Aber er freue sich auch für die FDP. «Es gab in den letzten vier Jahren ein Übergewicht von Mitte-links im Parlament. Es gab viele Vorstösse, die meiner Ansicht nach nicht die richtigen waren. Jetzt können wir eine liberal-konservative Kurskorrektur anstreben.»

«Es ist ein guter Tag für die Schweiz.»
Roger Köppel

Auch den Bundesratssitz der BDP greift Köppel wenig überraschend an: «Es kann nicht sein, dass Kleinstparteien im Bundesrat vertreten sind.»

Er wolle nun die Positionen vertreten, die er im Wahlkampf schon deutlich gemacht habe: «Ich setze mich für die direkte Demokratie ein, gegen das ungebremste Staatswachstum, für die Volksrechte. Ich möchte das Wegsäbeln dieser Grundpfeiler verhindern.» (rey/wst)

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12 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Angelo Hediger
19.10.2015 05:43registriert Januar 2015
Mag jetzt subjektiv sein, aber Köppels face nervt mich schon jetzt.
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M. Sig
18.10.2015 22:22registriert März 2015
Bin gespannt, wie lange es geht bis die SVP die rechte Mehrheit wieder wegreden will. War ja unglaublich, wie die - als klar stärkste Partei - von einer Mitte-Links-Mehrheit fabulierten, die an allen Übeln schuld sei. Ich zweifle, ob die überhaupt etwas können ausser aus einer (künstlichen) Oppositionsposition heraus kritisieren und sabotieren.
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Les Paul
18.10.2015 22:49registriert März 2014
Man erinnere sich an Köppels Essay aus dem Jahr 2000: "Die SVP hat ihre Schuldigkeit getan. Sie wird künftig keine Rolle mehr spielen." ...........
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