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Asylgesetz

Asylsuchende kochen für Bundesrat: «Das Essen ist mit viel Liebe zubereitet worden», sagte Ueli Maurer

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Asylsuchende kochen für Bundesrat
Auf seinem traditionellen «Schulreisli» lässt der Bundesrat sich den Heimatkanton Bern von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga zeigen. Dabei stattete die Regierung der Asylunterkunft in Riggisberg einen Besuch ab.
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Asylsuchende kochen für Bundesrat: «Das Essen ist mit viel Liebe zubereitet worden», sagte Ueli Maurer

Bei brütender Hitze reist der Bundesrat am heutigen Donnerstag durch den Kanton Bern. Auf seinem traditionellen «Schulreisli» lässt er sich den Heimatkanton von Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga zeigen.
02.07.2015, 15:1402.07.2015, 17:12
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«Im Kanton Bern liegen meine politischen Wurzeln, im Tessin meine familiären», sagte Sommaruga am Mittag bei einem Point de Presse vor der Asylunterkunft in Riggisberg, etwa 20 Kilometer südlich von Bern. Das Tessin wird der Bundesrat am Freitag besuchen.

Im Durchgangszentrum Riggisberg leben 150 Menschen aus 20 Nationen, wie Sommaruga berichtete. Zusammen mit den sechs anderen Bundesratsmitgliedern schaute sie sich die Unterkunft an. Beim gemeinsamen Mittagessen ergab sich die Gelegenheit für Gespräche mit Bewohnern des Zentrums.

Schmackhaftes, aber scharfes Essen

«Direkte Demokratie heisst auch direkte Kontakte mit den Menschen, die in unserem Land leben», betonte Sommaruga. Das Mittagessen zubereitet hatten die Asylsuchenden, wie Sommaruga berichtete. Es sei schmackhaft gewesen, zum Teil scharf. «Das Essen ist mit viel Liebe zubereitet worden», ergänzte Bundesrat Ueli Maurer gegenüber Journalisten.

Die Bundesrats-Reise im Wandel der Zeit

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1969: Der Obwaldner Ludwig von Moos (CVP) führte das Kollegium in seine Innerschweizer Heimat. Alles war damals noch ziemlich formell, nicht zuletzt die Kleidung.
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Auch er nutzte die Gelegenheit für Gespräche mit Asylsuchenden. Dabei habe ihn besonders der Wille der Menschen beeindruckt, ihre persönliche Situation zu verbessern. Auf die harte Haltung seiner Partei SVP in der Asylpolitik angesprochen, betonte Maurer, grundsätzlich sei es sicher richtig, dass in erster Linie Hilfe vor Ort geleistet werden solle.

Bundesrätin Evelyne Widmer-Schlumpf berichtete, sie habe im Zentrum ein einmonatiges Baby in den Armen gehalten. Das Kind sei hier in Riggisberg geboren worden. Sie habe hier wieder einmal gesehen, wie unterschiedlich die Voraussetzungen der Menschen sein könnten.

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