Schweiz
Auto

Die Bauarbeiten an der Julierstrasse in Chur starten

Julierstrasse
Die Julierstrasse in Chur wird etappenweise erneuert.Bild: Kanton Graubünden

Die Bauarbeiten an der Julierstrasse in Chur starten – so lange dauern sie

Am kommenden Montag beginnen die Bauarbeiten an der Julierstrasse im Abschnitt Rosenhügel – Hohenbühlweg in Chur. Die Arbeiten erstrecken sich über knapp drei Jahre und erfolgen etappenweise.
17.07.2025, 09:3617.07.2025, 09:36

Autofahrer in Chur müssen die nächsten Jahre starke Nerven bewahren, denn es gibt eine längere Baustelle. Betroffen ist die Julierstrasse. Sie ist Teil des nationalen Hauptstrassennetzes. Die stark frequentierte Verkehrsachse ist sowohl für den Durchgangsverkehr als auch für den Zugang zur Tourismusregion Lenzerheide-Valbella von grosser Bedeutung.

Der rund 500 Meter lange Abschnitt Rosenhügel – Hohenbühlweg weist deutliche bauliche Mängel auf. Mit der geplanten Strassenkorrektion erneuert das Tiefbauamt (TBA) den Strassenoberbau und baut die Fahrbahn auf sieben Meter aus.

Im ersten Baujahr 2025 wird nach der Einrichtung der Baustelle die erste Ausbauetappe in Angriff genommen. Diese umfasst den Ausbau des talseitigen Trassees sowie die Anpassung zweier Stützbauwerke. Die steile Hanglage und der begrenzte Platz erfordern eine etappenweise und technisch anspruchsvolle Ausführung. Die Strasse bleibt während der Bauzeit mindestens einspurig befahrbar, um Einschränkungen für Anwohnende und Verkehrsteilnehmende möglichst gering zu halten.

Etappenweise Umsetzung bis 2027

In den Jahren 2026 und 2027 wird der Ausbau der Strasse auf den Regelquerschnitt von sieben Metern fortgesetzt. Zudem werden der behindertengerechte Umbau der Bushaltestellen, die Verbesserung der Linienführung und Sichtverhältnisse sowie Massnahmen für den Langsamverkehr realisiert.

Das Projekt dauert drei Jahre. Grund sind mehreren Faktoren: Die Arbeiten erfolgen unter engen Platzverhältnissen bei laufendem Verkehr, in steilem Gelände und im Siedlungsgebiet. Auf der Projektlänge von 500 Metern verlaufen zudem rund 6000 Meter Leitungen, was die Bauzeit erheblich beeinflusst.

(kek)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Es ist möglich, Chemsex auf eine unproblematische Weise zu praktizieren
Anfang des Jahres hat das Universitätsspital Genf eine Konsultation zum Thema Chemsex gestartet; ein Begriff, der den Gebrauch psychoaktiver Substanzen während des Geschlechtsverkehrs bezeichnet. Der verantwortliche Arzt erklärt, warum dieses «einzigartige Phänomen» eine spezialisierte Betreuung erfordert.
Psychoaktive Substanzen zu konsumieren, um sexuelle Kontakte zu erleichtern, zu verlängern oder zu intensivieren – das nennt man «Chemsex», ein Phänomen, das noch wenig dokumentiert ist, aber in der Schweiz offenbar zunimmt. Das Unispital Genf hat ihm kürzlich eine spezialisierte Beratung gewidmet, die Anfang des Jahres eröffnet wurde.
Zur Story